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Thailand Info · Allgemeine Informationen über Thailand
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Aktuelle Thailand Infos und News

Alles ums Telefon (Internet, Festznetz und Mobilephone)

True rüttelt an der Festung Shin

Preiskampf schmälert die Umsätze der Mobilfunk-Betreiber

Auf dem Telekommunikations-Sektor hat sich die Konzentration fortgesetzt. Erst übernahm der norwegische Telekom-Konzern Telenor die United Communications Industry (Ucom) und damit auch Thailands zweitgrössten Mobilfunkbetreiber DTAC für insgesamt 9,2 Milliarden Baht, wenig später erwarb die True Corp. die Aktien-Mehrheit beim grössten Pay-TV-Anbieter United Broadcasting Corp. (UBC) und beim Internet-Provider KSC Internet. True kostet dieser Deal rund 12,4 Milliarden Baht.

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Thailands Kunden des Mobilfunkbetreibers Advanced Info Service (AIS) werden wohl noch lange auf die dritte Generation des mobilen Telefonierens warten müssen. AIS hat eine Lizenz für 3G (in Europa UMTS) beantragt und will im kommenden Jahr 16 Milliarden Baht in den Ausbau des 2G-Netzes und in ein 3G-Netz investieren. Doch 3G soll anfangs nur in Bangkok und später in Grossstädten wie Chiang Mai und Hat Yai angeboten werden.

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Neue Handy Vorwahl Nummern

Die noch im staatlichen Besitz befindliche Telefongesellschaft TOT Corporation hat den drei grossen Mobilfunkbetreibern AIS, DTAC und TA Orange jeweils eine Million weitere Rufnummern zugesprochen. Die neuen Handynummern beginnen mit 031, 033 sowie 04 und 05. Die TOT soll Ende des Jahres an die Börse gebracht werden.

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Handy-Besitzer müssen ihre SIM-Karte registrieren lassen

Handy-Besitzer müssen ihre SIM-Karte unter ihrem Namen registrieren lassen. Das gilt seit einigen Wochen auch für die Prepaid-Card. Bisher konnten Thais und Ausländer, die eine Prepaid-Card abtelefonieren wollten, eine Rufnummer erwerben, ohne sich ausweisen zu müssen. Das ist vorbei. Seit Mitte Mai müssen alle Thais und Ausländer beim Erwerb einer SIM-Karte ihre ID-Card bzw. ihren Reisepass vorlegen. Und Besitzer eines Handys mit einer SIM-Karte für Prepaid müssen innerhalb eines halben Jahres ein Formular ausfüllen. Es liegt u.a. in den Mobiltelefon-Geschäften aus. Filialen einiger Mobilfunkbetreiber nehmen ausgefüllte Formulare nur von ihren Kunden entgegen. Die Regierung hat die Registrierung aller Handy-Nutzer in ihrem Kampf gegen den Terrorismus im Südthailand beschlossen. Dort waren vor Monaten mehrere Sprengsätze über Handys ausgelöst worden.

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Sparen mit TOT Corporation

Die Telefongesellschaft TOT Corporation ermöglicht ein preiswertes Telefonieren über die Einwahl 1234. Das gilt für alle Gespräche zu Handys und für alle Ferngespräche im Festnetz. Ausgenommen sind im Festnetz Ortsgespräche. Das heisst: Bei in Pattaya wohnenden Telefonkunden gilt die Promotion nicht für Gespräche innerhalb der Provinz Chonburi (038 . . .), in Bangkok nicht für Gespräche im Festnetz unter 02 . . . Der Discount wird aber in Pattaya bei der Anwahl von Handys gewährt. Dann kostet eine Minute nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Baht.

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Über TOT Corporation mittlerweile 151 Länder erreichbar

Über die Einwahl 008 sind beim Telefon-Festnetzanbieter TOT Corporation mittlerweile 151 Länder erreichbar, so auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Warum allerdings eine Gesprächsminute in diese drei Länder unterschiedlich berechnet wird, weiss wohl nur die TOT. Eine Minute nach Deutschland kostet 7 Baht, nach Österreich 24 Baht und in die Schweiz 18 Baht. Nach der 008 muss die Ländervorwahl (für Deutschland 49, für Österreich 43 und für die Schweiz 41) gewählt werden, dann der Städte- oder Bezirk-Code (ohne die 0) und schliesslich die Rufnummer des Teilnehmers. Eine störungsfreie und bessere Verbindung verspricht die TOT bei der Einwahl 007. Die Gesprächsminute kostet 9 Baht für Deutschland, 24 Baht für Österreich und 21 Baht für die Schweiz.

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Ende des Jahres soll knapp etwa die Hälfte der Bevölkerung per Handy telefonieren. Statistisch heisst das: Rund 32 Millionen Thais werden dann ein Mobile besitzen. Damit, so glaubt die Branche, ist der Markt noch lange nicht gesättigt. Sie verweist auf aktuelle Zahlen aus Holland: Dort sind inzwischen mehr Handys im Umlauf als das Land Einwohner zählt!

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Neuigkeiten aus der hiesigen Mobilbranche

Der Mobilfunkbetreiber TA Orange ist nach wie vor der günstigste Anbieter. Die erste Gesprächsminute kostet 1 Baht, die nächsten zwei Minuten nur noch 25 Satang, dann kann zwei Minuten kostenlos telefoniert werden - allerdings gilt das nur im firmeneigenen True-Netzwerk. Werden andere Netze angewählt, kostet die Minute 2 Baht ohne weitere Rabatte. Thailands zweitgrösster Mobilfunkbetreiber DTAC ist aus dem Preiskrieg ausgestiegen. Der Grund: Niedrige Gesprächsgebühren bringen zwar Kunden, aber keinen Gewinn. Prepaid-Kunden von DTAC können bei jedem Anruf im Netzwerk fünf Sekunden kostenlos sprechen, dann aber werden zwischen 8 und 15 Uhr pro Minute 3 Baht und ab 15 Uhr sowie an Wochenenden 3 Baht bei den ersten zwei Minuten, also insgesamt 6 Baht, und 1 Baht für jede weitere Gesprächsminute berechnet. Mutti freut sich ganz bestimmt über einen Anruf.

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Über Jugendschutzgesetz Zugang zum Internet

Rund 60 Prozent der Internet-Benutzer sind Kinder und Jugendliche. Damit der Nachwuchs beim gebührenpflichtigen Spielen nicht ausgebeutet wird bzw. die Mädchen und Jungen beim Surfen im Cyberspace nicht gegen Sitte und Moral verstossende Webseiten fnden, will die Regierung über das Jugendschutzgesetz Zugang und Gebrauch des Internet regeln.

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Wireless Internet Zugang mit Hutchinson-CAT

Immer besser wird auch der drahtlose Internetzugang. In Pattaya und Umgebung kann jetzt schon ein etwa 6 Zentimeter langes Gerät gekauft werden, das einen schnellen Internetzugang ermöglicht, das heisst man braucht keine verkabelte Telefonlinie (Landlinie) mehr, um nach Herzenslust zu surfen. Das neue USB (Universal Serial Bus) Modem kann sowohl an ein Laptop als auch eine Workstation problemlos angeschlossen werden, es nimmt nicht mehr Platz weg als ein halbes Handy (man kann es nebenbei auch noch als Handy benützen). Das drahtlose Modem kostet um die 5900 Baht, man hat damit in denjenigen 25 Provinzen Internetzugang, wo das Hutchinson-CAT Netz schon voll ausgebaut ist. In Pattaya und Umgebung ist das heute schon der Fall, der Rest des Landes wird in raschen Schritten folgen. Die monatlichen Kosten sind auf 499 Baht im Monat festegelegt, wobei man dafür 200 MB herunterladen kann. Wer mehr braucht, wird sich für das Angebot für 999 Baht entscheiden, das unbegrenzten Internetzugang gewährt. Das Modem erreicht laut den Herstellern oder Vertreibern eine Geschwindigkeit von 153 Kilobits pro Sekunde. In der Praxis bedeutet das, das neue Modem ist erheblich schneller als eine gängige Landlinie, aber nicht so schnell wie ADSL. Zu beziehen bei Hutch oder IT Superstore Geschäften, ibn Pattaya demnach zwischen Friendship und Tucom an der South Pattaya Road. Ob es mit diesem Modem heute bereits möglich ist, die unten erwähnten Fernsehkanäle anzuschauen, entzieht sich unserer Kenntnis. Das so etwas (demnächst) einmal möglich wird, ist aber ziemlich klar. hfr

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Deutsches TV in Thailand empfangen

Die deutschen Kanäle ARD, ZDF, RTL, SAT1 und Pro7 sowie weitere 2.500 europäische TV-Programme in verschiedenen Sprachen können in Thailand sowie weltweit über „ADSL free to air“ empfangen werden. Das ist jedoch nicht ganz billig, und nur wenige Residenten in Pattaya werden jährliche Kosten von etwa 5.000 Euro auf sich nehmen, um sich ihr Lieblingsprogramm auch im Wohnzimmer in Pattaya anzusehen. Auch sind die Voraussetzungen an Hardware und Internetanbindung nicht gering. Wer sich dies leisten kann und möchte, erhält Infos im Internet unter: www.pattayatown.com

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Siemens Handys werden Ben Q

Siemens ist seine Not leidende Handy Sparte nun also doch noch los geworden, nachdem sich der Tagesverlust am Schluss auf 1.5 Millionen Euro belaufen hatte. Die Taiwanesische Ben Q wird den Bereich Ende September übernehmen.

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SIM-Karten nur noch gegen Vorlage eines Ausweises erhältlich...

Das zumindest ist der Plan der Regierung, die den Kauf von SIM-Karten für Mobiltelefone davon abhängig machen will, dass die Käufer einen Personalausweis oder einen Reisepass vorlegen.

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Prepaid-Sim-Card für Ausländer

Thailands führender Mobilnetzbetreiber Advanced Info Service (AIS) bietet ausländischen Touristen eine preiswerte Prepaid-Sim-Card an. Sie kostet 1.000 Baht, davon können 800 Baht abtelefoniert werden. Landesweit wird eine Gesprächsminute mit acht Baht berechnet, das Versenden einer SMS kostet sechs Baht - und zwar weltweit. Nachfüllkarten sind für 500 oder 800 Baht erhältlich.

Hutchison will UMTS anbieten

Bereits Mitte kommenden Jahres will Hutchison-CAT Wireless Multimedia in Thailand die dritte Mobilfunk-Generation anbieten. 3G heisst sie in Asien, in Europa ist sie unter Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) eine seit Jahren umstrittene, kostenintensive Neuerung.

Mit 3G oder UMTS werden die Daten 40mal so schnell übertragen als das derzeit möglich ist. Zudem können Mobilfunkunternehmen ihren Kunden weitere Dienstleistungen anbieten.

Marktführer Advanced Info Service (AIS) hat sich noch nicht für die 3G-Technologie entschieden. AIS scheut die enormen Kosten: Um sein Netzwerk für 3G fit zu machen, müsste das Unternehmen vier Milliarden Baht investieren. Wie so viele Mobilfunkanbieter in Europa, zögert AIS auch deshalb, weil das hoch-profitable Unternehmen nicht sicher ist, dass sich diese Investion lohnt.

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Anruf ins Ausland wird preiswerter

Auslandsgespräche bleiben preiswert. Der Festnetzanbieter Telephone Organization of Thailand (TOT) bietet neuerdings internationale Verbindungen über zwei Vorwahlen an: 007 und 008. Die Gesprächsqualität bei 008 ist allerdings wenig hörfreundlich.

Über 007 können inzwischen 212 Länder erreicht werden, die Gesprächsminute kostet ab 9 Baht. Das gilt auch für Deutschland, bei der Schweiz sind es 21 und bei Österreich 24 Baht.

Bei der IT-Verbindung 008(151 Länder) wirbt die TOT bei der Gesprächsminute mit einem Einstiegspreis von 6 Baht. Dieser gilt allerdings nur für ein Telefonat z. B. ins benachbarte Laos.

Über 008 können TOT-Kunden (nicht True-Kunden) sowie Handybesitzer führender Netzbetreiber u.a. Deutschland (7 Baht pro Minute), Österreich (24 Baht) und die Schweiz (18 Baht) anwählen.

Und das geht so: 007 bzw. 008Landescode (z. B. für Deutschland 49), Stadt Vorwahl ohne die 0, dann die Rufnummer des Teilnehmers. Die Rechnungen für diese Auslandsgespräche verschickt die TOT.

Bei der alten Auslandsvorwahl 001 und der neuen 009 kommt die Rechnung von der CAT Telecom. Das Unternehmen hat seine Promotion über die internationale Vorwahl 009 verlängert, zumindest bis Mitte Februar, heisst es bei der CAT Telecom.

Über 009 sind für 7 Baht pro Minute 30 Länder erreichbar (auch per Handy), darunter Deutschland. Die Schweiz und Österreich sind über 009 nicht anwählbar

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AIS baut Vorsprung aus

Die Nachfrage nach Mobiltelefonen ist in Thailand ungebrochen. Bis Ende des Jahres rechnet die Branche mit mehr als 22 Millionen Handy-Besitzern. Dann würde über ein Drittel der Bevölkerung mobil telefonieren. Branchenführer Advanced Info Service (AIS) hat nach eigenen Angaben derzeit 13 Millionen Kunden gegenüber 10 Millionen Ende letzten Jahres und einen Marktanteil von 60 Prozent. Weit abgeschlagen folgt DTAC mit 6,5 Millionen Kunden gegenüber 5,5 Ende 2002 und einem Marktanteil von 30 Prozent. DTAC hat in den letzten Jahren Millionen in Werbung und Promotion investiert - vergeblich: Ais hat seinen Vorsprung weiter ausgebaut. Seine Postpaid-Kunden vertelefonieren im Monat im Durchschnitt 1.196 Baht. Im Prepaid-Bereich sind es pro Teilnehmer nur 321 Baht. 80 Prozent aller AIS-Teilnehmer wollen keine Rechnung, sie kaufen sich eine Prepaid-Karte.

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Wenn das Handy geklaut wird: SIM-Karte sperren lassen

Liegengelassen, verloren oder gestohlen - oft fällt es einem Handy-Besitzer erst spät auf, dass sein Mobiltelefon verschwunden ist. Das kann sehr teuer werden. Nicht selten nutzen Langfinger die ersten Minuten nach dem Diebstahl, um auf Kosten des Bestohlenen rund um die Welt zu telefonieren.

Schnell zu reagieren ist also wichtig. Aber was ist zu tun? Als erstes, das rät die Polizei, sollte das Opfer die Mobilfunkkarte (SIM-Karte) sperren lassen. Sobald das geschehen ist, haftet der Kunde im Normalfall nicht mehr für die danach geführten Gespräche.

Alle thailändischen Netzbetreiber haben eine Hotline, bei der rund um die Uhr die SIM-Karte gesperrt werden kann.

Bei AIS ist es für die Kunden 1175 oder auch 02.271.9000, bei DTAC 1800 oder 02.202.7000, bei Orange 1331 oder 02.900.9999. Die Kunden dieser drei grössten Anbieter sollten die Notfallnummern und Info-Telefonnummern stets griffbereit haben.

Die Polizei, die in den letzten Wochen in Pattaya häufiger Diebstahls-Anzeigen bearbeiten musste, gibt Tipps zum Schutz gegen Diebstahl:

. Das Handy nicht sichtbar an Gürtel oder Hosentasche tragen.

. Das Handy nicht offen im Auto liegen lassen.

. Wird das Handy gestohlen, zunächst die Mobilfunkkarte sperren lassen und dann bei der Polizei Anzeige erstatten. Bestohlene sollten nie telefonische Auskunft über die Geheimnummern geben.

Da das Handy mittlerweile zum Standardgepäck für Urlaubsreisende gehört, sollten Touristen diese Tipps ebenso beherzigen. Auch für sie gilt: Ein Anruf beim jeweiligen Netzbetreiber kann viel Geld sparen. Beeilen heisst also die Devise. Die passende Nummer des Mobilfunkanbieters gehört ins Urlaubsgepäck.

Noch mehr Geld können Thailand-Touristen sparen, wenn sie per Handy nicht via Heimatland kommunizieren, sondern in Pattaya in einem Fachgeschäft eine in diesem Land gültige SIM-Karte (Prepaid-Karte) erwerben. Sie kostet in der Regel 800 Baht, 300 Baht können im In- und Ausland vertelefoniert werden. Weitere Prepaid-Karten sind ab 300 Baht erhältlich.

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Thailands Handy-Besitzer zeigen sich kostenbewusst

Der führende Mobilfunk-Betreiber, Advanced Info Service (AIS), hat bereits mehr Prepaid-Abonnenten als Kunden, die eine Rechnung erhalten und monatlich eine Gebühr zahlen. Bei Prepaid kauft der Handy-Besitzer eine Karte. Er kann den Wert, zwischen 500 und 1.500 Baht, in einem vorgegebenen Zeitraum abtelefonieren. Zudem entfällt die Monatsgebühr. Ist die Prepaid-Karte abgelaufen, können noch 40 Tage ankommende Gespräche empfangen werden. Erst nach weiteren 20 Tagen zieht der Netzbetreiber die Rufnummer ein.

Bei Advanced Info Service (AIS) wird ein Anruf Landesweit pro Minute nur noch ein Einheitspreis von drei Baht berechnet.

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WAP ist der Zugang zum Internet

Neu und dennoch bereits veraltet ist WAP. Die drei Buchstaben stehen für die Wireless Application Protocol-Technologie, eine bescheidene Weiterentwicklung der gängigen Digitaltechnik.

WAP-fähige Handys ermöglichen einen Internet-Zugang: Versenden und Empfangen von Emails, E-Commerce (Einkauf per Internet), Bankgeschäfte erledigen, aber auch Musik hören.

Kritisiert wird von Nutzern die geringe Geschwindigkeit beim Herunterladen. Sie verleidet den Internet-Zugang. Obwohl AIS und DTAC bislang mehr als 400.000 WAP-Handys verkauft haben, nutzen nicht einmal zehn Prozent der Besitzer deren Internet-Service.

Deshalb wollen AIS und DTAC in der zweiten Jahreshälfte den General Packet Radio Service (GPRS) anbieten. Diese Technologie ermöglicht eine schnellere Übertragung von Daten und Bildern als WAP. Nach Angaben der Mobilfunk-Betreiber arbeitet GPRS mit bis zu 40 Kilobits pro Sekunde gegenüber 9,6 bei WAP-Handys.

Und schon wird in Thailand über eine völlig neue Mobilfunk-Generation diskutiert. In Asien heisst sie 3G, in Europa Universal Mobile Telephone Service (UMTS). Mit UMTS soll aus dem schlichten Fernsprechgerät ein vollwertiges Multimedia-Terminal werden. Per Handy können die Kunden dann problemlos und schnell im Internet surfen, Bankgeschäfte erledigen sowie Emails und elektronische Postkarten verschicken.

Die Übertragungsraten sollen bis zu 200mal höher als die bisherige Handy-Technik sein. Selbst der Heimcomputer mit ISDN-Anschluss ist deutlich langsamer. Experten glauben, dass 3G/UMTS sogar den Festnetzanschluss überflüssig machen könnte und das Handy eines Tages zum Standardtelefon werden wird.

Die thailändische Regierung möchte die knappen und begehrten Frequenzen versteigern lassen - wie in Europa bereits geschehen. Dem deutschen Staat brachte die Versteigerung von sechs Lizenzen im Vorjahr die Rekordsumme von knapp 100 Milliarden Mark.

Experten rechnen für Thailand mit Einnahmen zwischen 300 und 600 Milliarden Baht - wenn sich ausreichend Bewerber finden, die einem solchen Risiko-Spiel finanziell gewachsen sind.

 
 
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