Kino Filme aus Thailand
MC One startet mit spannender Horrorkost aus Thailand
Der Stuttgarter Anbieter veröffentlicht am 3. Januar 2006 "Shutter" als Leih-DVD. Kaufstart des thailändischen Horrorthrillers ist der 16. Februar.
"Shutter" wurde Anbieterangaben zufolge auf dem Fantasy Filmfest 2005, der Viennale sowie dem Tribeca Film Festival begeistert aufgenommen.
Sowohl Leih- als auch Kaufversion sind in Sachen Ausstattung identisch und bergen viele Extras. Dazu gehören ein Behind the Scenes, Interviews mit der Crew, ein "Fun Behind the Scenes" sowie verschiedene Trailer. Neben der deutschen Synchronfassung in Dolby Digital 5.1 kommt "Shutter" im thailändischen Original.
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«One Night Husband»: Ehedrama aus Thailand
Kinostart: 02.06.2005
Sipang und Napat lernen sich kennen, verlieben sich ineinander und heiraten in so kurzer Zeit, dass Sipang sich selbst über ihre impulsive Entscheidung wundert. Doch bevor diese Liebesgeschichte damit endet, dass die beiden glücklich bis an ihr Ende leben, verschwindet Napat nach einem mysteriösen Telefonanruf. Der spannungsgeladene Film folgt Sipang auf der Suche nach einem Mann, den sie eigentlich zu kennen glaubte. Als sie den wahren Gründen für Napats Verschwinden auf die Spur kommt, enthüllt sich allmählich eine bisher unbekannte Seite ihres Ehemanns. Auch Napats Schwägerin Busaba ist in die Angelegenheit involviert, weshalb Sipang sich auf einmal gezwungen sieht, ihre eigenen Ansichten über das Leben und die Liebe zu hinterfragen. Das Dilemma, in dem sie sich befindet, führt den Film zu einem überraschenden Höhepunkt. 
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Bridget Jones - ab nach Thailand
Dank ihrer Inkompetenz hat sich Bridget Jones (Renée Zellweger) in «The Edge of Reason» zur TV-Celebrity hochgearbeitet. Ihr Job als Verlagsassistentin, den sie in «Bridget Jones's Diary» am Anfang ausübte, gehört definitiv der Vergangenheit an. Zudem ist sie glücklich verliebt! Der Mann an ihrer Seite heisst Mark (Colin Firth - genau, der mit dem Elch-Pullover aus Teil eins). Sechs Wochen sind sie bereits zusammen und hatten - nach eigenen Angaben - 71-mal ekstatischen Sex.
Peter Jackson, erfolgreicher Regisseur der Film-Trilogie "The Lord of the Rings", will den "King Kong"-Stoff neu verfilmen und Szenen in Thailand drehen.
Ong Bak - Muay Thai Warrior
Der aktuelle Knaller aus Thailand, der momentan weltweit für Furore sorgt, beginnt in einem kleinen Bauerndorf, dessen Idylle durch ein paar finstere Großstädter bedroht wird. Da die Dörfler nichts für die dunklen Machenschaften der geldgierigen Gauner übrig haben, entwenden diese prompt den Kopf von Ong-bak, dem heiligen Steinbuddha des Dorfes, der diesem angeblich Schutz verleiht. Da das Dorf nach dem Glauben der Einwohner nun verflucht ist, muss der Kopf wieder zurück an seinen angestammten Platz um Buddha zu besänftigen. Wer wäre für diese Mission wohl besser geeignet als Boonting (Tony Jaa), der ganz nebenbei der versierteste Fighter des Dorfes ist.
Also macht er sich auf nach Bangkok, wo ein entfernter Verwandter von ihm lebt, der zunächst nichts mit ihm zu tun haben will. Der kleine Ganove hat es in seinem Leben nicht weit gebracht, hat Schulden vom Wetten auf illegale Boxkämpfe. Interessant wird Boonting erst für ihn als dieser zufällig im Ring landet - und den Champion mit einem Kick ausknockt. Nun wittert er natürlich da große Geld, doch Boonting hat nur Interesse für Ong-baks Kopf, doch einige unschöne Begegnungen mit den Gangstern schweißt die beiden zusammen...
DVD - Thailand 2002
Sprache: Thailändisch deutsch untertittelt
Regie Prachya Pinkaew
Darsteller Panom Yeerum, Petchtai Wongkamlao, Rungrawee Borrijindakul, Suchao Pongwilai, Pumwaree Yodkamol, Chetwut Wacharakun, Wannakit Siriput
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Alexander der Grosse reitet auf thailändischen Elefanten
Monumentalfilm kommt Ende 2004 in die Kinos
Die Dreharbeiten für den 150 Millionen Dollar teuren Monumentalfilm "Alexander" führen Regisseur Oliver Stone auch nach Thailand. Hier soll mit Elefanten eine historische Schlacht Alexander des Grossen abgedreht werden. Zunächst wird acht Wochen in Marokko gedreht. Die marokkanische Armee hat 10.000 Infanteristen und ihre gesamte Kavallerie als Statisten zur Verfügung gestellt. Der Film soll am 4. November 2004 in den USA in die Kinos kommen. Die Titelrolle des antiken griechischen Königs Alexander des Grossen spielt der irische Schauspieler Colin Farrell. Ausserdem gehören Angelina Jolie, Val Kilmer, Anthony Hopkins und Christopher Plummer zur Starbesetzung.
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Königin Suriyothai
Der thailändische Film Durchbruch jetzt im Kino
Sriyothai ist ein Kassenschlager. Pattayaner können sich nicht erinnern, vor den Kinos im Royal Garden Plaza oder im Central Festival Center jemals solche Menschenmassen gesehen zu haben. Zum Start des dreistündigen Films waren in Pattaya die meisten Vorstellungen ausverkauft. An den ersten drei Tagen wurden landesweit Tickets im Wert von rund 110 (!) Millionen Baht verkauft. Das historische Epos ist zweifelsohne sehenswert, auch für Ausländer. Die Produktionsfirma hat an die Farang gedacht und zig Kopie mit Untertiteln in Englisch versehen (beim Ticketkauf darauf achten!). So können Ausländer die Lebensgeschichte der Königin Suriyothai besser verfolgen. So mancher Filmexperte sieht das teuerste und längste Werk der thailändischen Filmgeschichte bereits bei den Filmfestspielen in Cannes prämiert bzw. mit einem Oskar ausgezeichnet.
Thailand im "Suriyothai" Fieber. Noch bevor der Film an diesem Wochenende in den Kinos anläuft, hat er bereits Rekorde gebrochen: Es ist der teuerste und längste Streifen, der jemals in diesem Land gedreht wurde. Und er soll mindestens 300 Millionen Baht einspielen und selbst die "Titanic" versenken. Das Melodram um den Untergang des Luxusliners hatte 1997 rund 213 Millionen Baht in die Kinokassen gespült.
Regisseur Chatri Chalerm Yugala hat ein Meisterwerk geschaffen. Sein Team forschte fünf Jahre, zweieinhalb Jahre dauerten die Dreharbeiten für dieses historische Epos. Seine Kosten belaufen sich auf rund 400 Millionen Baht und liegen wesentlich höher als bei "Bang Rajan", ebenfalls ein Historienfilm, der vor Monaten wochenlang die Kinos füllte. Damit sich "Suriyothai" rechnet, soll er ins Ausland verkauft werden.
"Suriyothai" kennt in Thailand jedes Kind. In den Schulen wird ihre Geschichte gelesen, nehmen die Kinder Anteil am Leben und Tod einer Heldin. Das Epos spielt vor mehr als 450 Jahren, als sich Burma und das damalige Ayutthaya erbitterte Kämpfe lieferten. Königin Suriyothai streifte sich eine Kriegsausrüstung über und ritt auf ihrem Elefanten neben ihrem Gatten in den Krieg. Burmesen und Thais lieferten sich eine erbarmungslose Schlacht, und als ein Burmese den König bedrohte, ging Suriyothai dazwischen. Die Waffe traf sie, sie starb für ihren Ehemann.
Der Regisseur hat nicht nur einen Film von Hollywood-Ausmassen (drei Stunden und fünf Minuten!) geschaffen, er legte besonderen Wert auf historische Genauigkeit. Drei Jahre vor den Dreharbeiten wurden bereits Kostüme im Stil der Zeit geschneidert: Thai, Lanna, Burma, Mon und Khmer.
http://www.suriyothaithemovie.com/suriyo/suriyo.htm
http://www.suriyothai.mweb.co.th/eng/index.asp
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Brokedown Palace
Drama, USA, 1999: 101 Min., Originaltitel: Brokedown Palace (Suche bei Yahoo! USA nach Brokedown Palace). Besetzung: Claire Danes, Kate Beckinsale, Bill Pullman, Jacqueline Kim, Daniel Lapain, Regisseur: Jonathan Kaplan
Für den aufmüpfigen Teenager Alice ( ClaireDanes, rechts) und ihre beste Freundin Darlene ( Kate Beckinsale, links) soll es der schönste Urlaub ihres Lebens werden. Mit einem exotischen Trip wollen die beiden den bestandenen High School Abschluss gebührend feiern. Ihren besorgten Eltern gegenüber heisst das Reiseziel Hawaii, heimlich fliegen sie jedoch nach Bangkok, um unter der goldenen Sonne Thailands ihren Traumurlaub zu verbringen.
Als die Mädchen den verführerischen Australier Nick Parks (Daniel Lapaine, rechts) kennenlernen, gerät der Traum schnell zum Alptraum. Ihre Urlaubsbekanntschaft schlägt einen kurzen Abstecher nach Hongkong vor, doch am Flughafen in Bangkok verhaften thailändische Polizisten und Drogenfahnder Alice und Darlene, weil sie Heroin in ihrem Gepäck gefunden haben.
In einem abgekarteten Prozess werden beide zu 33 Jahren Haft in einem heruntergekommenen Frauengefängnis verurteilt. Verzweifelt wendet sich Alice an Henry "Yankee" Hank Greene ( Bill Pullman ), einen in Bangkok lebenden amerikanischen Anwalt.
Der Jurist und seine thailändische Frau Yon (Jacqueline Kim) erreichen zwar eine erneute Anhörung, die das harte Urteil jedoch nicht mildert. Während der langen Haft entfremden sich die beiden Freundinnen zunehmend, weil jede die andere des Verrats an der Freundschaft verdächtigt. Doch als Darlene schwer erkrankt und ein Gnadengesuch an den korrupten Ermittlungsbehörden scheitert, opfert sich Alice, um ihre Freundin zu retten...
Aus einem exotischen Urlaubsfilm wird ein Gefängnisdrama - "Brokedown Palace" heisst es. Claire Danes und Kate Beckinsale spielen zwei leichtsinnige Highschool-Absolventinnen, die ohne ihr Wissen als Drogenkuriere missbraucht werden.
Unschuldig werden sie zu 33 Jahren Haft in einem thailändischen Frauengefängnis verurteilt. Sie suchen nach einem Ausweg und nach einer Antwort auf die Frage: "Wie kam das Heroin in den Rucksack?" An diesem Donnerstag startet "Brokedown Palace" in den deutschen Kinos.
Alice und Darlene im Drogen-Desaster
Alice (Danes) überredet ihre Freundin Darlene (Beckinsale) zu einer heimlichen Reise nach Bangkok. Die Probleme beginnen, als beide sich in den Australier Nick verlieben. Als sie seine Einladung annehmen, mit ihm nach Hongkong zu fliegen, werden sie zu Nicks unfreiwilligen Drogenkurieren. Die korrupte und parteiische Justiz in Thailand will an den Mädchen ein Exempel statuieren.
Alice und Darlene hoffen, dass der in Bangkok lebendende amerikanische Anwalt "Yankee" Hank Greene (Bill Pullman) ihren Fall neu aufrollen kann. Doch wachsendes Misstrauen belastet die Freundschaft. Die wilde Alice und die behütete Darlene verdächtigen sich gegenseitig, in den Schmuggel eingewilligt zu haben. Alice bringt schliesslich ein Opfer für Darlene: Sie erreicht beim König Darlenes Begnadigung, indem sie die alleinige Schuld und beide Gefängnisstrafen auf sich nimmt.
Danes: auch wild überzeugend
Als unangepasster bis rücksichtsloser Charakter ist Claire Danes ("Romeo und Julia") eher gegen ihre bisherigen Rollen besetzt und darin durchaus überzeugend. Bill Pullman hatte als US-Präsident in "Independence Day" mittels taktischer Atomwaffen die Erde vor der Invasion der Aliens gerettet. Als "Yankee" Greene verkörpert er nun einen "guten Amerikaner" anderen Typs. Gemeinsam mit seiner thailändischen Frau führtHank eine kleine Rechtsanwaltskanzlei, die ohne Honorar Flüchtlinge aus Birma gegen ihre drohende Abschiebung verteidigt.
Arrogant: Kritik an korruptem Thailand
Bei der Schilderung der schrecklichen Lebensbedingungen im Gefängnis, dem "Brokedown Palace", konzentriert sich das Interesse auf das persönliche Schicksal von Alice und Darlene. Aber auch die politische Kritik an Thailand wird deutlich. Regisseur Jonathan Kaplan drehte laut Verleih wegen der Brisanz des Stoffs auf den Philippinen. Eine Spur von Arroganz allerdings liegt in der anklingenden Empörung darüber, dass das Recht des Landes auch für die jungen Touristinnen gilt.
Die unschuldig Verurteilten und das Opfer für die Freundin sind starke Motive - wenn auch nicht originell. Der ungelöste Kriminalfall ist spannend, die Frage nach der Schuld bleibt offen: Wusste Alice Bescheid, oder fühlt sie sich nur verantwortlich für Darlene? Diese Unsicherheit und das Zusammenspiel von Beckinsale und Danes tragen den Film.
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The Beach
Der junge Amerikaner Richard (Leonardo DiCaprio, Foto) kommt nach Thailand, um das grosse Abenteuer zu entdecken. Von einem durchgeknallten Engländer (Robert Carlyle) erfährt er von einer geheimen Insel, einem entlegenen, völlig unbekannten Strand: das Paradies. Mit einer handgezeichneten Karte machen sich Richard und das französische Pärchen Françoise (Virginie Ledoyen) und Étienne (Guillaume Canet) auf den Weg, diesen fabelhaften Ort zu finden. Nach zahllosen Abenteuern und Gefahren gelangen sie tatsächlich auf die Insel, doch auf der Anhöhe eines Wasserfalls ist der Weg zu Ende.
Sie wagen den Sprung in die Tiefe und ahnen nicht, dass es der Beginn einer Reise ins Herz der Finsternis ist. Die Wunder der modernen Technologie, wie Computer, Videogames, Handys, Pager und das Internet, wurden entworfen, um unser Leben angenehmer zu machen und die Kommunikation zu erleichtern.Dennoch ist die Komplexität der digitalen Welt für manchen eine Bürde und so überwältigend, dass sich unweigerlich ein Gefühl der Irrealität einstellt - als wäre man abgenabelt von der Welt.
Die Suche nach etwas Echtem und Wahrhaftigem treibt auch Richard (Leonardo DiCaprio) voran, einen jungen amerikanischen Rucksacktouristen, den es nach Thailand verschlagen hat, wo er sich das grosse Abenteuer erhofft. Reisen bedeutet für ihn Suche nach Erneuerung, Streben nach etwas Anderem.
Richard checkt in einem billigen Hotel in Bangkok ein, wo er ein französisches Pärchen kennenlernt, Étienne (Guillaume Canet) und die bildschöne Françoise (Virginie Ledoyen). Er macht auch Bekanntschaft mit Daffy (Robert Carlyle), einem alten Hippie, den die Jahre voller Sonne und Drogen ausgelaugt haben.
Daffy plappert unentwegt paranoides Zeug vor sich hin und erzählt Richard die unglaubliche Geschichte von einer geheimen Insel, dem Paradies auf Erden, dem perfekten Strand, der vom Tourismus völlig unberührt blieb.
Am nächsten Tag findet Richard ein Blatt Papier, das an seine Tür gepinnt wurde. Darauf befindet sich ein handgezeichneter Plan der Insel, von der Daffy berichtet hat. Richard weiss: Diese Insel, so es sie denn tatsächlich gibt, könnte das "Echte", das "Andere" sein, von dem er auf dem Weg nach Thailand so sehnsüchtig geträumt hat. Doch von Daffy erfährt er keine weiteren Einzelheiten mehr. Richard entdeckt ihn in seinem Zimmer mit aufgeschlitzten Pulsadern. Selbstmord.
Richard gelingt es, Françoise und Étienne zu überreden, sich ihm bei der Suche nach der Insel anzuschliessen. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise ins Ungewisse mit Daffys Lageplan der Insel.
Um zu dem Strand zu kommen, müssen die drei mehrfach ihr Leben riskieren. Sie müssen durch die offene See schwimmen, um unbemerkt von einer Insel zur nächsten zu gelangen. Sie müssen sich an bewaffneten Wachen vorbeischleichen. Und schliesslich müssen sie den Sprung ins Leere wagen - von der Anhöhe eines 40 Meter hohen Wasserfalls.
Schliesslich kommen sie am Ziel ihrer Wünsche an. Sie finden eine kleine Kommune von Reisenden wie sie, die in absoluter Abgeschiedenheit ein geheimes Leben führen. Richard, Étienne und Françoise werden von den anderen aufgenommen. Das Paradies wird ihre Heimat. Es dauert nicht lang, und sie gehen in ihrem neuen Leben auf.
Der Wunsch, jemals wieder von der Insel zu verschwinden und wieder zu ihrem alten Leben zurückzukehren, wird mit jedem neuen Tag kleiner und kleiner.
Doch unter der harmonischen Oberfläche brodelt es, ist der Himmel auf Erden alles andere als perfekt. Persönliche Streits und kleinliche Eitelkeiten wachsen sich langsam aus, kulminieren in gewaltsamen Rivalitäten. Eine Serie tragischer Ereignisse treibt immer tiefere Keile in die einst so friedliche Gemeinschaft.
Von dieser brodelnden Atmosphäre irritiert, findet sich Richard immer isolierter von der Gruppe. Längst ist er nicht mehr nur Zeuge des Blutvergiessens, nein, er selbst ist eine Hauptfigur der erbittert ausgefochtenen Kämpfe. Der Traum hat sich zum Albtraum gewandelt. Das Paradies entpuppt sich als Hölle.
Richard kennt nur noch ein Ziel: Er will weg von der Insel. Aber die Flucht ist nicht einfach, denn der Strand ist ein geheimer Ort. Und manche schrecken auch vor Mord nicht zurück, um dafür zu sorgen, dass das für immer so bleibt...
Das beste an «The Beach» ist tatsächlich der Strand, überhaupt die entzückende Landschaft. Für Danny Boyle aber war es wohl das riesige Feld von Canabisstauden, das er im Film von insgesamt sieben jugendlichen Kiffern bejubeln lässt.
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Anna und der König
Keine anständige viktorianische Frau tut so etwas! Anna Leonowens (Jodie Foster) hat es trotzdem getan. Mit ihrem kleinen Sohn Louis (Tom Felton) ist die junge Witwe in ein Land gereist, das der westlichen Welt nahezu unbekannt ist.
Die Lehrerin wurde von König Mongkut (Yun-Fat Chow) engagiert, um dessen 58 Kinder zu unterrichten. Vorurteile gibt es reichlich auf beiden Seiten: Anna hält Mongkut für einen absolutistischen Heiden, der in Vielehe lebt, während der König in seinem bezahlten Gast eine arrogante Vertreterin des britischen Kolonialreiches sieht.
Aber nach anfänglicher Skepsis entdeckt die reservierte Britin, dass Mongkut ein visionärer Landesführer ist, und der König erkennt, dass Anna eine Bereicherung für ihn und sein Land ist. Allmählich wächst eine persönliche Beziehung zwischen den beiden. Doch politische und private Tragödien überschatten die aufkeimende Romanze...
Majestätsbeleidigung
Die thailändische Regierung ist überhaupt nicht erfreut über die Darstellung der Landesgeschichte in Anna and the King mit Jodie Foster und Chow Yun-Fat. Der Film wurde in Tailand verboten.
Jodie Foster und Chow Yun-Fat
Die Regierung in Bangkok liess verlauten, Anna and the King liefere ein verzerrtes Bild der Geschichte Thailands und erniedrige einen geliebten Monarchen. Gemäss dem Film basiere Thailand's Erfolg teilweise auf den Taten der Lehrerin Anna Leonowens, die den Kindern des Königs Mongkut Englischunterricht erteilte. Dies wirkt auf die Thais offensichtlich in etwa so, wie wenn uns ein Deutscher Film klarmachen wollte, der Rütlischwur sei eigentlich nur dank einem Habsburger zustande gekommen. Kaum war das Vertriebsverbot für den Film ausgesprochen, tauchten auf den Strassen Thailands auch schon professionelle Raubkopien auf, komplett mit Untertiteln in Thai, Malaysisch und Chinesisch. Verkauft werden die Bootlegs zum Wucherpreis von 150 Baht, in etwa 4,20 Dollar. |