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Letzte Aktualisierung: 12.08.2007
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Der Buddhismus in Thailand
Wissenswertes zum Buddhismus

Buddhismus und Buddha

Buddhismus bedeutet die Lehre Buddhas oder die Lehre des Erleuchteten. Der Buddhismus ist eine Lebenslehre. Der Buddhismus bezieht sich hauptsächlich auf den Menschen, und es ist sein Ziel, den menschlichen Geist soweit zu entwickeln, dass er selber erkennt, was in Wirklichkeit gut und schlecht, richtig und falsch, vernünftig und unvernünftig ist. Das Hauptziel der buddhistischen Lehre ist das geistige Wohlergehen der Menschen und eine fürsorgliche und verantwortungsbewusste Lebenshaltung. Die buddhistische Lehre ist wegen ihrer Lebensweisheit für alle Mitmenschen leicht zugänglich und gelang in allen Situationen des menschlichen Lebens zur Anwendung. Der Buddhismus entstand im 6. Jahrhundert v. Chr. in Vorderindien und breitete sich über Asiens aus.

Der Gründer dieser Religion war Buddha (altindisch für «der Erleuchtete»), dessen persönlicher Name Siddharta war. Mit 29 Jahren machte er sich auf die Suche nach Erlösung, übte körperliche Askese und wandte sich der Meditation zu. Er gründete einen Mönchsorden und zog bis zu seinem Tod um 480 v. Chr. lehrend durch Nordindien. Das Rad ist Symbol der Lehre Buddhas und versinnbildlicht den ewigen Kreislauf von Geburt, Alter, Krankheit und Tod. Grundlage der Lehre sind vier edle Wahrheiten: Die Wahrheit des Leidens, die der Entstehung des Leidens, die Wahrheit von der Überwindung des Leidens und die Wahrheit des Weges, der zur Befreiung führt. Alle Dinge im grobstofflichen sowie auch im feinstofflichen Bereich sind in ihrer Entstehung abhängig vom Gesetz von Ursache und Wirkung. Sie alle besitzen die gleichen drei Charakteren (SAMMANNALAKKHANA), nämlich:

  1. Vergänglichkeit (ANICCA),
  2. Leiden oder Unzulänglichkeit (DUKKHA)
  3. Besitzlosigkeit oder Substanzlosigkeit (ANATTA)

Die Lehre Buddhas zeigt dem Menschen in der Übung von Meditation eine Möglichkeit Erkenntnis zu erlangen.

Durch die Meditation kann sich der menschliche Geist sehr weit entwickeln, und er wird sich dadurch von seinem Lebensdurst, seinem Hass und seiner Verblendung befreien können. Somit erhält er einen ungehinderten Einblick in die wahre und wirkliche Natur alller Dinge.

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Buddhistische Bücher:

  • Dalai-Lama: «Das Auge der Weisheit». Droemer Knaur
  • Ayya Khema: «Liebe ohne Geheimnis». Jhana
  • Thich Nath Hanh: «Innerer Friede, äusserer Friede, Theseus
  • Einführung in die Einsichtis-Meditation, Dhammapala Verlag, ISBN 3905431025
  • Der einzige Weg, Die Lehre der Vipassana Meditation
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Weiterführende Seiten und Links:

Wertvolle Informationen in deutscher Sprache unter: http://www.wat-srinagarin.com/ Die drei Hauptrichtungen des Buddhismus in der Schweiz

 
 
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