Rund 400.000 Euro (über 20 Millionen Baht) investiert die Bundesrepublik Deutschland in den Umbau ihrer Botschaft in Bangkok. Bis Ende April sollen die Bauarbeiten im Eingangsbereich und die Erweiterung des Rechts- und Konsularreferats abgeschlossen sein.
Der bisherige überdachte, aber ansonsten offene und dunkle Wartebereich war nicht gerade ein Aushängeschild für den Exportweltmeister Deutschland. In diesem nicht klimatisierten Vorhof mussten Thais, die ein Visum beantragen wollten, mit ihren deutschen Partnern oft stundenlang ausharren. Auf dem Areal des Wartesaals mit Schaltern und mit den Parkplätzen zur Botschaftseinfahrt hin entsteht jetzt für Ratsuchende und Antragsteller ein neues Gebäude. Während des Umbaus müssen Besucher, natürlich auch Mitarbeiter der deutschen Vertretung, Behinderungen sowie Lärm- und Staub-Emissionen hinnehmen. Der Weg zur Visaabteilung sowie zu den Schaltern, an denen Deutsche Passanträge und Beglaubigungen einreichen müssen, führt derzeit durch einen provisorischen Tunnel.
Ab Frühjahr will sich die Botschaft dann bürgerfreundlich präsentieren. Bis April werden auch die Sicherheitsvorkehrungen im Eingangsbereich den heutigen Standards angepasst.