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Nachrichten · Die neusten Nachrichten aus Thailand
Letzte Aktualisierung: 26.03.2010
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Kurz notiert aus Samui

Prominenter Besuch auf Koh Phangan

Eines der schwierigsten Teilstücke beim aktuellen Straßenbau auf Koh Samui ist über den Jahreswechsel weitgehend abgeschlossen worden. Die Bergstrecke zwischen den Badeorten Lamai und Chaweng hat eine brandneue Asphaltdecke erhalten. Mit dem Abschluss der Markierungsarbeiten soll die etwa vier Kilometer lange Strecke – einer der Unfallschwerpunkte auf der Insel – einem neueren Verkehrsstandard entsprechen. Kritiker befürchten, dass dieser ohnehin neuralgische Abschnitt durch die nun mögliche höhere Geschwindigkeit weitere Verkehrsopfer fordern wird. In den vergangenen Jahren hatte es hier zahlreiche Unfalltote gegeben. Koh Phangan ist nicht nur als Partyinsel zum Vollmond eine Reise wert. Auch Topprominente haben die Vorzüge der Insel vor Koh Samui entdeckt und logieren dort immer häufiger. Starregisseur Sergei Bodrov (‚Mongol’) feierte den Jahreswechsel im 5-Sterne Hotel Rasananda am Tong Nai Pan Noi Beach und traf dort bei einer Show auf einen alten FARANG-Bekannten: Ritchie Newton, der seit 12 Jahren auf Koh Samui lebt, legte für den Filmprofi eine flotte Elvis-Show hin und hatte im Anschluss noch eine Stunde Zeit, mit dem weltberühmten Regisseur und Drehbuchautor zu fachsimpeln. Sergei Bodrov, dessen Filmtrilogie „Mongol – das Leben von Dschingis Khan“, selbst ein Lebenswerk bedeutet, wird den zweiten Teil der Staffel in diesem Jahr herausbringen und hat auf Koh Phangan bereits mit dem Schreiben für den dritten und letzten Part begonnen. Mongol ist u.a. auch für den Oscar nominiert worden.

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Laute Samui-Liebe am Lamai Beach

„We love Samui“ – wir lieben Samui. Unter diesem Motto veranstalteten die Diskothek Fusion Club und namhafte Getränkefirmen als Sponsoren am 20. Januar zum zweiten Mal eine gigantische Beachparty in Lamai. Knapp 2.000 Gäste feierten ausgelassen am Strand hinter dem Lanta Resort. Auf wenig Gegenliebe stieß das Spektakel bei den angrenzenden Hotelbesitzern, vielen Urlaubsgästen und Anwohnern. Für sie war die laute Technomusik bis in die Morgenstunden hinein eine Tortur. Maia S. aus Dever in England war eine von vielen Betroffenen und scheiterte mit ihren Beschwerdeanrufen auf breiter Front. Weder die Touristenpolizei noch der Notrufservice der Polizei, und auch nicht die Lamai-Polizeistation fühlten sich zuständig. Am Ende lief nur noch der Anrufbeantworter, weil die Polizei durch die Vielzahl der wütenden Proteste überfordert schien. „Das findet ja nur einmal im Jahr statt“, hatte ein Beamter in Lamai anfangs noch beschwichtigt. Danach schaltete auch er das Telefon ab. In Koh Samui häufen sich Klagen über wilde Strandpartys und damit einhergehenden Feuerwerken. Maia S. verbringt seit acht Jahren ihren Winterurlaub auf Koh Samui und will sich nun gegen den Krach wehren. Mit einem eigenen Blog im Internet sucht sie Gleichgesinnte.

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Spartarif bei Bangkok Air und Etihad

So günstig wie selten zuvor kommen kurzentschlossene Urlauber auf ihre Trauminsel. Die Fluglinie Etihad hat seit 21. Januar eine weitere Aktion gestartet und bietet von Frankfurt und München aus Flüge für knapp 30.000 Baht an. Durch eine Kooperation mit Bangkok Airways sind darin auch die Anschlussflüge nach Samui und Bangkok enthalten, die normalerweise ca. 80 Euro einfach kosten. Für etwa 640 Euro können Fluggäste aus Deutschland nun auf Koh Samui einfliegen. Der Preis gilt für den Hin- und Rückflug. Einzige Voraussetzung: Das Ticket muss mindestens fünf Tage im Voraus gebucht werden und der Flug ist bis spätestens 10. Juni 2010 anzutreten. Weitere Informationen unter www.weekender-travel.com.

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Brite bei Sturz von Hotelbalkon verletzt

Der Hotelbalkon kann manchmal ein gefährlicher Platz sein. Diese Erfahrung machte auf schmerzhafte Weise Matthew C. (29) aus Sheffield in England. Am 11. Januar stürzte er um 8 Uhr morgens in seinem Hotel in Lamai vom ersten Stockwerk. Er hatte versucht, sein Handtuch von der Balustrade zu ziehen und war dabei gestolpert. Beim Sturz aus vier Metern Höhe zog er sich ein Schädelhirntrauma zu und musste im Bangkok Samui Hospital eine Nacht auf der Intensivstation verbringen. Doppeltes Pech für den Briten, der nicht betrunken war: Er fiel direkt auf das unter dem Balkon geparkte Mietmotorrad seines Freundes und durfte anschließend auch diesen Schaden begleichen. Liz Luxen, die einen Service für in Not geratene Ausländer auf Koh Samui betreibt, warnt vor Leichtsinn. In Thailand seien viele Hotelbrüstungen niedriger als in westlichen Ländern. Allein im letzten Jahr habe sie drei solche Unfälle für die Versicherungen dokumentieren und übersetzen müssen.

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Abhisit bekräftigt Hilfszusage für Samui

Die Zusage von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva, Koh Samui bei der Bewältigung seiner Wasserprobleme zu unterstützen, ist zum Jahreswechsel bekräftigt worden. Wie Bürgermeister Ramnate Jaikwang bereits im Neujahrsinterview des FARANG geschildert hatte, ist bei Lipa Noi mit dem Bau einer Meerwasseraufbereitungsanlage begonnen worden. Das thailändische Kabinett hat landesweit einen 13,7-Milliarden-Plan für Projekte der Provinz-Wasserversorgungsämter bewilligt und will in Thailand binnen zwei Jahren kräftig in neue Versorgungseinrichtungen investieren. Dazu zählt auch der Ausbau einer verbesserten zentralen Wasserversorgung auf Koh Samui.

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Offensive gegen illegale Unternehmer

Unerwarteten Besuch erhielten in den vergangenen Wochen zahlreiche westliche Unternehmer. Polizei und Immigration kontrollierten ihre Arbeitsgenehmigungen und starteten damit eine Offensive. Im Visier sind laut Angaben eines Sprechers Zuwanderer, die seit Jahren auf Koh Samui leben und ohne Genehmigung ein Gewerbe betreiben. Ins Visier geriet dabei auch ein Schweizer Hotelier aus Chaweng, dessen Betrieb eigentlich ein Paradebeispiel für Seriosität ist. Offensichtlich hatte ihn ein Konkurrent angeschwärzt. Eine dort auftretende philippinische Band wurde von der Behörde überprüft und dabei festgestellt, dass nicht alle legale Arbeitsdokumente vorweisen konnten. Die Papiere des Hotelbesitzers selbst waren einwandfrei. Das bewahrte ihn dennoch nicht vor einer Anklage vor dem Arbeitsgericht in Suratthani.

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Deutscher Manager hilft Haiti-Opfern

Mit einem Gala-Diner, einer großen Tombola und vielen spektakulären Showelementen will das Rasananda Island Resort auf Koh Phangan den Erdbebenopfern auf Haiti helfen. General Manager Bernd Schillig koordiniert die Benefizveranstaltung, die am 4. Februar ab 19 Uhr im 5-Sterne-Hotel am Tong Nai Pan Noi-Strand in Szene geht. Dabei bietet Bernd Schillig kulinarische Spitzenkost, die schon Blaublütige und Stars zwischen London und Bangkok verzaubert hat. Eintrittspreis 2.500 Baht. Alle Einnahmen werden dem Roten Kreuz Haiti zur Verfügung gestellt. Reservierungen unter: reservations@rasananda.com oder telefonisch unter 077-239 555.

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