Mit 48 neuen Flügen zwischen der nördlichen Hauptstadt Hanoi und der südlichen Wirtschafts-Metropole Saigon bietet „Vietnam Airlines“ pro Woche nun schon insgesamt 212 Luft-Verbindungen an. Erweiterung erfährt aber auch der Flugverkehr in das Mekong-Delta, das mit seiner faszinierenden Amphibien-Landschaft aus hunderten Flüssen und Wasserwegen, Reisfeldern, Mangrovenwäldern und Obstplantagen zu den wichtigsten Touristenzielen des Landes zählt: Wenn der neue Flughafen von Can Tho fertig ist, können dort auch Maschinen vom Typ Airbus A 320 und Boeing 767 landen. Touristen, die bisher meist noch mit einer vierstündigen Autofahrt aus Saigon anreisen, können dann auch direkt aus Hanoi oder Da Nang in die größte Stadt der Region einfliegen. Zugleich wird es immer populärer, das Mekong-Delta auf beschauliche Weise mit romantischen Bufett-Kreuzfahren zu erkunden - wie es zum Beispiel auf der „Mystic Cai Rang“ oder der neuen, 32 Meter langen „Bassac II” möglich ist. Wer zum Schlemmen indes lieber festen Boden unter den Füßen hat: Auf einer Insel bei Cai Be - im Herzen des Deltas - gelegen, lockt zum Beispiel das „An Kiet House“, das aus dem frühen 19. Jahrhundert stammt und sogar noch heute von der gleichen Familie bewohnt wird. Der erst kürzlich mit japanischer Hilfe restaurierte, schmucke Holzbau wirkt genauso authentisch wie die dort gereichte Speisekarte, auf der sich als leckere Hausmannskost unter anderem Elefantenohren-Fische und Süßwasser-Garnelen finden. (vk)
Thailand ist stolz auf seinen neuen, für jährlich 45 Millionen Passagiere ausgelegten Suvarnabhumi-Airport, dem aber schon bald nach seiner für Mitte 2006 angekündigten Eröffnung die Show gestohlen werden könnte. Denn Vietnam plant den Bau eines neuen Mega-Flughafens für rund 6,5 Milliarden Euro, der schon in fünf bis zehn Jahren rund 100 Millionen Passagiere abfertigen kann. Rund 40 Kilometer von der südvietnamesischen Metropole Saigon soll er vier jeweils vier Kilomter lange Pisten bekommen, auf denen auch der neue „Airboss“ A380 verkehren kann. Die optimistische Planung scheint berechtigt, konnte auf dem alten Tan Son Nhat-Airport in Saigon am 11. November schon der dreimillionste, ausländische Tourist empfangen werden – was für das Jahr 2006 trotz Vogelgrippe-Schlagzeilen bereits einen neuen Besucher-Rekord mit schätzungsweise 3,2 Millionen Besuchern verspricht. Nach Einschätzung des „World Trade and Tourism Councils“ wird Vietnam in der nächsten Dekade zu den zehn dynamischsten Ländern der Welt zählen. Das haben auch große, internationale Hotel-Ketten wie „Accor“, „Starwood“, „Hyatt“, „Hilton“ oder „Marriot“ erkannt, die ihre Investments nach der Wirtschaftskrise von 1997 oder auch der SARS-Phobie von 2003 teilweise längere Zeit ruhen ließen, nun aber mit großem Engagement zurückgekehrt sind. Für die Urlauber, die das Land wegen seiner noch weitgehend vorhandenen, asiatischen Ursprünglichkeit und die reizvolle, lang gestreckte Küste schätzen, bedeutet das vor allem eine ständig wachsende Vielfalt an luxuriösen Unterkunften. (vk)
Wer durch die Eingangstür in die Lobby tritt, fühlt sich glattweg in die Kolonialzeit der 20er und 30er Jahre zurück versetzt. Denn der klassizistisch-harmonische Rundbau verblüfft nicht nur mit nostalgisch anmutenden Möbeln, Lampen und Kleinodien, sondern auch mit einer beschaulichen Bar, in der sich die Gäste sogar Bier aus Bügelflaschen servieren lassen können: Mit dem neuen, direkt am Ufer des Parfüm-Flusses gelegenen „Le Residence Hotel & Spa“ hat Vietnams alte Kaiserstadt Huè ein extravagantes Hotel der Spitzenklasse erhalten. Der gelb-weiße, historische Altbau, der unter anderem das Foyer beherbergt, ist von französischen Investoren mit zwei Neubau-Flügeln ergänzt worden, die die meisten der 122 komfortablen, mit viel Edelholz und Liebe zum Detail ausgestatteten Zimmer und Suiten beherbergen. Wer koloniales Ambiente mit eher natürlich gewachsener Patina bevorzugt, sollte sich lieber im altehrwürdigen, ebenfalls an der Le Loi Street gelegenen „Saigon Morin“ einquartieren. Das vierstöckige und mit 180 Zimmern größte Hotel der Stadt ist bereits 1901 eröffnet - und seitdem kaum verändert worden. Huè präsentiert sich - 695 Kilometer nördlich von Südvietnams Metropole Ho Chi Minh City und 1.065 südlich der Hauptstadt Hanoi gelegen - mit seinen Palastanlagen, Tempeln und prächtigen Kaiser-Gräbern seit 1993 als Weltkulturerbe der UNESCO - und wichtigste Station der „World Heritage Road“. (vk)
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Neues Flaggschiff in Saigon
Von der Architektur und Ausstattung her wirkt es wie eine imposante Nobel-Herberge aus der französischen Kolonialzeit. Tatsächlich jedoch handelt es sich beim „Park Hyatt Saigon“ um ein modernes Fünf-Sterne-Resort, das nun als bestes Hotel von Ho-Chi-Minh-City gilt: Mitten im Herzen der pulsierenden, fast zehn Millionen Einwohner zählenden Metropole gelegen, macht es die wichtigsten kulturhistorischen Sehenswürdikeiten und Einkaufsstraßen des einstigen Saigon innerhalb weniger Minuten erreichbar. Das neue, nach einer Bauzeit von neun Jahren auf dem ehemaligen Gelände von CIA-Agenten errichtete Flaggschiff verfügt über 259 luxuriöse, ausgesprochen stilvol ausgestattete Zimmer und Suiten, eine gediegene Wellness-Oase sowie mit dem „Opera“ und dem „Square One“ über zwei besonders ansprechend gestaltete Restaurants mit einer exzellenten, kreativen Speisekarte. Um den anschwellenden Touristenstrom zu bewältigen, entstehen in Vietnam derzeit 157 neue Hotels und 13 Golfplätze. Derzeit gibt es bereits rund 2500 klassifizierte Hotels, worunter sich 18 Luxushäuser mit insgesamt 5.200 Zimmern befinden. Weitere 48 Hotels haben vier Sterne, 116 Hotels kommen auf drei Sterne. In diesem Jahr werden erstmals über drei Millionen Touristen erwartet. Bereits in den ersten sieben Monaten kamen mehr als zwei Millionen, was gemessen am vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres ein Plus von fast 25 Prozent bedeutet. Schon bis zum Jahr 2010 wird sogar mit sechs Millionen Besucher aus aller Welt gerechnet. (vk)
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Die Provinz lockt mit neuen Hotels
Die Tourismus-Branche Vietnams scheint unverletztlich - und weiterhin im Boom: Wurde im vergangenen Jahr mit 2,9 Millionen Besuchern trotz Negativ-Schlagzeilen durch die Hühnergrippe ein Plus von 21 Prozent erzielt, so werden für das laufende Jahr sogar 3,2 Millionen ausländische Touristen erwartet. Für das erste Halbjahr 2005 jedenfalls ist nach offiziellen Angaben bereits eine Zuwachsrate von 27 Prozent registriert worden. Doch auch die Planung oder Eröffnung zahlreicher neuer Hotels in eher abgelegeneren Landesteilen zeugen von schnellem Wachstum: Unmittelbar bevor steht die Eröffnung des „Hoang Anh Dalat Resorts“ im Bergland von Dalat, das Ende diesen Jahres mit einer neuen Straße erheblich besser an das traditionelle Seebad Nha Trang angebunden sein wird. Dort verteilen sich 100 Zimmer sich auf sechs Villen über ein fünf Hektar großes Grundstück Auf einem sogar 30 Hektar großen Grundstück wurde das „Tan Da Spa Resort“ von Ba Vi angelegt. Es verfügt über ein aus Mineral-Quellen gespeistes Schwimmbad ein Spa, das die in dieser Region gelegenen, heißen Quellen nutzt. Das mit 500 Fünf-Sterne-Villen in der Vinh Phuc-Provinz geplante „Flamingo Dai Lai Resort“ indes wird sich sogar über ein 100 Hektar großes Land mit künstlich angelegten Seen und altem Baumbestand erstrecken. Investiert wird sogar auf dem Wasser: Die Provinz Hue lässt drei Drachen-Boote für rund 450.000 US-Dolllar bauen, die für Touristentouren auf dem Huong River (Parfüm-Fluss) eingesetzt werden sollen. (vk)
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Hai Van-Tunnel eröffnet
Nach fast sechsjähriger Bauzeit ist Anfang Juni der mit 6.3 Kilometern längste Straßen-Tunnel Südostasiens für den Verkehr frei gegeben worden. 750 Kilometer südlich der Hauptstadt Hanoi und 950 Kilometer nördlich der Wirtschafts-Metropole Ho-Chi-Minh-City gelegen, unterquert das 200 Millionen US-Dollar teure Verkehrsprojekt dass wichtigste Nadelöhr von Vietnams Nord-Süd-Verbindung (Nationalstraße 1): den legendären „Pass der Meereswolken“. Das erspart zum Beispiel bei einer Auto-Fahrt zwischen dem Küstenort Da Nang und der alten Kaiserstadt Hue eine Fahrtzeit von rund einer Stunde. Für Pkws kostet die Passage durch den Hai Van-Tunnel 1,6 US-Dollar. Ab 2010 soll auch die zu Evakuierungszwecken angelegte Nebenröhre ausgebaut werden. Auf eigenen Wunsch werden Touristen allerdings auch weiterhin die historische, rund 20 Kilometer lange Serpentinen-Strecke über das bis zu 1.172 Meter hohe Truong Son-Gebirge benutzen dürfen, um die faszinierenden Ausblicke auf die Meeresküste zu genießen. Unterdessen wird bereits das nächste spektakuläre Verkehrsprojekt geplant. Unter Beteilligung der deutschen Firma „Bilfinger Berger“ wird in der südvietnamesischen Metropole Ho-Chi-Minh-City für 115 Millionen US-Dollar bis zum Jahr 2008 eine erste, zwei Kilometer lange Brücke über den Saigon-Fluss geschlagen, die unter anderem das Bereisen des Mekong-Deltas erheblich erleichtern wird. (vk)
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Cat Ba jetzt Biosphären-Reservat
Nach Can Gio, dem Cat-Tien-Nationalpark und dem Delta des Roten Flusses hat die UNESCO gerade einer vierten Region Vietnams den Titel „Welt-Biosphären-Reservat“ verliehen: Er ging an Cat Ba, das als größte von mehr als 2.000 Inseln rund 30 Kilometer nordöstlich der Hafenstadt Haiphong in der legendären Halong-Buch liegt. Wer die rund 15.000 Einwohner zählenden Insel-Hauptstadt anläuft und die dicht bebaute Uferkulisse mit ihren schmalen, sich eng aneinanderreihenden Hochbauten erblickt, wird kaum vermuten, dass fast die Hälfte dieses Archipels schon seit 1986 als Nationalpark ausgewiesen ist. Auf sechs bis 18 Kilometer langen Wanderungen können Besucher bis zu 118 wertvolle Edelhölzer, 620 Pflanzenarten und 160 Heilkräuter sowie mit etwas Glück 32 Spezies an Säugetieren und 21 Vogelarten einschließlich Hornschnabel, Habicht oder Kuckuck erblicken. Als biologisches Kronjuwel jedoch gilt der im Fachjargon als „Trachypithecus poliocephalus“ bezeichnete Goldschopf-Langur: Der schwarze Affe mit dem goldenen Kopf lebt ausschließlich auf Cat Ba und wird mit nur noch rund 50 Tieren zu den seltensten Affen der Welt gezählt! Wer die Naturwunder Cat Bas erkunden will, sollte sich im „Sunrise Resort“ einmieten, das mit landestypisch eingerichteten Zimmern und einem Strand-Pool mit Jacuzzi gerade erst in herrlicher, landschaftlicher Lage eröffnet hat. (vk)
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Ein „Hideaway“ als Ableger
Die ausgeklügelte, stilvolle Architektur besticht vor reizvoller Landschaft, während das landestypische Flair und ein exzellenter Service den Hintergrund bilden für alles, was sich der Routine und Hektik des Alltags an Entspannung entgegen setzen lässt: Mit ihren exklusiven Luxushotels hat die 1995 gegründete Unternehmensgruppe „Six Senses Resorts & Spa“ in Südostasien nicht nur faszinierende Meilensteine, sondern auch neue Maßstäbe gesetzt! Nun wurde das traditionelle Seebad Nha Trang mit einem zweiten Strand-Resort beglückt. Während das „Ana Mandara Resort“ an einen der schönsten Strandabschnitte im „Nizza Vietnams“ liegt, präsentiert sich das neue, mit einer halbstündigen Bootsfahrt erreichbare „Evason Hideaway“ als perfektes Refugium in unverbrauchter Natur. An der rund 800 Meter langen Ninh Van-Bucht hat es als exklusives Boutique-Hotel mit 53, jeweils zwischen 150 und 270 Quadratmeter großen Wohneinheiten eröffnet. Allein schon die Unterteilung in Strand-, Hilltop-, Wasser- und Felsen-Villen sowie Spa-Suiten zeugt von einer engen, aber auch erfreulich umweltverträglichen Anlehnung an die natürlichen Gegebenheiten. Die Innenausstattung vereint Naturmaterialien stilsicher mit Komfort und traditioneller, einheimischer Architektur. Aber auch Urlaub im Stammhaus des „Ana Mandara“ ist nicht gerade zu verachten: Vom renommierten Magazin „Forbes“ wurde es - wegen seiner exzellenten Lage, Architektur, Speisekarte und Servie-Leistungen - gerade als eines der weltweit besten Urlauber-Resorts ausgezeichnet. (vk)
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Mehr Resorts an reizvollen Stränden
Allein schon aufgrund seiner lang gestreckten, über 2.000 Kilometer langen Küste wird vor allem Vietnam von der Natur-Katastrophe an den Küsten des Indischen Ozeans profitieren. Denn gerade in den vergangenen Jahren sind dort zahlreiche neue Strand-Resorts entstanden, die sich vor allem bei Phan Thiet, Nha Trang, Da Nang und Hue am Chinesischen Meer konzentrieren, aber auch ganz neu erschlossene Badeziele wie die ehemalige US-Basis Quy Nhon repräsentieren. Einen weiteren, neuen Mittelpunkt der touristischen Entwicklung bildet Vietnams größte, im östlichen Golf von Thailand gelegene Insel Phu Quoc, wo ein neuer Flughafen geplant ist. Außerdem soll auf dem tropfenförmigen Eiland in diesen Wochen mit dem Bau eines Fünf-Sterne-Resorts der „Victoria Group“ begonnen werden. Es entsteht an einem rund ein Kilometer langen Traumstrand und wurd von der besonderen, kreativen Eleganz geprägt sein, die bereits den bisherigen Victoria-.Hotels zu eigen ist. Zudem will die erfolgreiche Unternehmensgruppe in ein weiteres, stilvolles Resort aus 30 Luxus-Villen am Cu Dai-Strand der mittelalterlichen Hafenstadt Hoi An investieren, wo im März auch das „Golden Sands Resort“ mit 212 Zimmern eröffnen wird. Ein Projekt der Superlative indes ist bei Da Nang geplant: Ein Fünf-Sterne-Hotel mit 1.000 Zimmern und einem Vergnügungszentrum, das sich über ein hübsches Strand-Grundstück von insgesamt 20 Hektar erstrecken soll. (vk)
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Romantische Flusskreuzer im Melong-Delta
Das Mekong-Delta in Vietnam zählt mit seinen unzähligen Wasserläufen, kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten, fruchtbaren Obst- und Gemüse-Plantagen sowie den farbenfrohen, schwimmenden Markten zu den faszinierenden Regionen Südostasiens. Nachdem es durch den Bau neuer Brücken wie der 1.535 Kilometer langen, zu einem Wahrzeichen avancierten My-Thuan-Bridge, verbreiterte Landstraßen, die ersten, von der Victoria-Gruppe in Can Tho und Chau Doc eröffneten Luxushotels, neue Schnellboot-Verbindungen oder vor allem die Öffnung der Grenze nach Kambodscha vielfältiger und komfortabler bereisbar geworden ist, gibt es nun auch immer mehr Möglichkeiten zu romantischen Erkundungstouren: Wie zum Beispiel mit den beiden neuen Flusskreuzern „Cai Be Prinzess I“ und „Cai Be Princess II“, die aus Holz gebaut und geschmackvoll mit vielen Kleinodien dekoriert wurden. Jeden Tag starten sie - begleitet einer dreiköpfigen Crew in traditionellen Uniformen sowie einem Reiseführer - mit bis zu 35 Passagieren von der südvietnamesischen Metropole Saigon zu dem in der Nähe von Vinh Long gelegenen Ort Cai Be. Die beiden Boote können auch gechartert werden, so dass sich mit ihnen bei Bedarf eine mehrtägige, individuelle Kreuzfahrt zusammenstellen lässt. (vk)
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Phu Quoc: Mehr als Fisch-Sauce
Auf Thailands größter Insel Phuket urlauben jährlich fast vier Millionen Touristen, während es auf Vietnams größtem Eiland Phu Quoc im Jahr 2003 gerade mal 110.000 - und davon lediglich 40.000 Ausländer - gewesen sind. Das soll sich nach dem Willen der vietnamesischen Regierung schnellstmöglich ändern! Nach der Eröffnung mehrerer neuer Hotelanlagen soll auf dem tropfenförmigen Archipel bis 2007 ein neuer Flughafen gebaut werden, der eine rasante Vervielfachung der Besucherzahlen erlaubt. Weiteren Zulauf könnte Phu Quoc erhalten, wenn eines Tages tatsächlich der zwischen Kampot und Ha Tien im Mekong-Delta gelegene, vietnamesisch-kambodschanische Grenzübergang Lok/Xaxia endlich auch für internationale Touristen geöffnet wird. An paradiesischen Reizen jedenfalls herrscht auf der tropfenförmigen Insel keinerlei Mangel: Allein die Westküste besteht fast aus einem einzigen, rund 30 Kilometer langen Sandstrand, während in der unmittelbaren Umgebung des Eilands insgesamt 105 Inseln zu Bade- und Schnorchelausflügen einladen. Das Inselinnere wird geprägt von verschlungenen Lagunen, Pfeffer-Plantagen, 99 Bergen und kleinen Ortschaften, in denen rund 80.000 Einheimische leben. Am bekanntesten ist Phu Quoc bisher noch für seine legendäre Fischsauce „Nuoc Mam“, die die beste Vietnams sein soll und während einem fast 15monatigen Gärungsprozess in drei Meter hohen Holztrögen fermentiert wird. (vk)
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Besucherzahlen wachsen in den Himmel
Die Besucherzahlen Vietnams setzen zum Höhenflug an: In den ersten acht Monaten diesen Jahres wurde die Einreise von fast 1,9 Millionen Ausländern registriert, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung von 32 Prozent entspricht. Die rasante Entwicklung spiegelt sich nicht nur in der Planung und Eröffnung neuer Hotel-Anlagen, sondern auch im Ausbau des Luftverkehrsnetzes wider: Da die Kapazität des landesweit größten Flughafens - dem „Tan Son Nhat International Airport“ von Ho Chi Minh City - mit sechs Millionen Passagieren pro Jahr nicht mehr ausreicht, wurde Ende August mit dem Bau eines zweiten, 200 Millionen US-Dollar teuren Passagier-Terminals begonnen. Es wird über acht Flugbrücken verfügen und soll in rund zwei Jahren fertig sein, um jährlich über acht Millionen Fluggäste abfertigen zu können. Nachdem an der Küste in letzter Zeit schon mehrere neue Flughäfen entstanden sind, soll 2007 auch auf Vietnams größter Insel Phu Quoc sowie in der Quang Binh-Provinz ein neuer Airport gebaut werden. Unterdessen ist die staatliche Fluggesellschaft „Vietnam Airlines“ bestrebt, ihre Flotte - wie im Januar angekündigt - bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln und zu einer führenden Airline am Himmel Südostasiens aufzusteigen. Nachdem mit dem Airbus-Konzern ein Vorvertrag über die Anschaffung von zehn A321-Maschinen unterzeichnet worden ist, wurde jetzt eine Option auf vier 7E7-Dreamliner von Boeing angemeldet. (vk)
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Mehr Touristen - mehr Hotels
Nach der offiziellen Statistik sind in den ersten sieben Monaten diesen Jahres mit rund 1,63 Millionen Besuchern fast ein Drittel mehr Ausländer nach Vietnam eingereist als im vergleichbaren Zeitraum von 2003. Dabei am deutlichsten gestiegen ist die Anzahl der Touristen aus Korea, Thailand, Singapur und Taiwan. Dass das Land neuen Besucher-Rekorden entgegen strebt, lässt sich allerdings auch an den zahlreichen Eröffnungen von Hotels ablesen: Das neue „Windsor Plaza Hotel“, das mitten in der Chinatown von Ho Chi Minh City (Saigon) gelegen ist, hat zum Beispiel 405 luxuriöse Zimmer und Suiten sowie ein eindrucksvolles Dach-Schwimmbad zu bieten. In der mittelalterlichen Hafenstadt Hoi An hat das dreisternige „Pho Hoi Riverside Resort“ eröffnet, dessen 60 Zimmer fünf verschiedene Kategorien abdecken. Mit nur zwei Sternen und 37 Zimmern aber immerhin 200 Restaurant-Plätzen kann das „Imperial Garden Hotel“ in der alten Kaiserstadt Hue aufwarten. Gleich zwei neue Luxus-Herbergen gibt es in der mittelvietnamesischen Küstenstadt Da Nang, die bester Ausgangspunkt für Touren auf der „World Heritage Road“ ist: das am Non-Nuoc-Strand gelegene, vor allem mit Bungalows und Villen betriebene Viersterne-Hotel „Sandy Beach Resort“ und das in der Bach-Dang-Street entstehende „Riverview Majestic Hotel“, das aber erst Ende 2006 mit insgesamt 230 Zimmer und Service-Appartements sowie Restaurants, Fitness-Club, Nacht-Club und Beauty-Salon eröffnen wird. (vk)
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Historische Kostbarkeiten in Hanoi
Eine Königsstadt aus dem sechsten Jahrhundert, die vor zwei Jahren zufällig bei Erdarbeiten im Bereich der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi entdeckt worden ist, könnte schon bald in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen werden. Denn dort sind auf einem fast 60.000 Quadratmeter großen Areal bisher mehr als zwei Millionen Gegenstände - wie Drachen-Figuren aus Terracotta, Phoenix-Statuen oder Keramik-Urnen - geborgen worden, die aus Zeiten der Le-, Ly-, Tran- und Nguyen-Dynastie stammen. Die Stadtväter planen unter anderem ein neues Museum einzurichten, in dem die Geschichte Hanois anschaulich mit einer großen Anzahl von Landkarten und Zeittafeln dargestellt werden soll. Schon zu den Urzeiten des Neolithikums sollen am Ufer des Roten Flusses Menschen gelebt haben. Größere Bedeutung erhielt dieses Fleckchen Erde jedoch erst im Jahr 1010, als Kaiser Ly Thai To hier seine Hauptstadt „Thang Long“ (Stadt des aufsteigenden Drachens) gründete. Noch heute befindet sich das historische Herz Hanois, das sich vor allem vom 17. bis 19. Jahrhundert entwickelte, in der Stadtmitte. Darauf weisen als steinerne Zeitzeugen unter anderem die alte Zitadelle, 60 historische Tempel und 859 weitere Bau-Denkmäler hin. Viele stammen aus der von 1859 bis 1954 währenden, französischen Kolonialzeit und verleihen der rund vier Millionen Einwohner großen Metropole - mit ihren mediterran anmutenden, in Gelbtönen gehaltenen Fassaden - noch heute ihren besonderen Reiz. (vk)
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Direktflüge nach Hanoi und Saigon
Mit insgesamt 934.000 Einreisen sind nach Angaben der „Vietnam National Administration of Tourism“ (VNAT) in den ersten vier Monaten diesen Jahres fast acht Prozent mehr ausländische Touristen gezählt worden als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahrs. Allein im April reisten 219.000 Besucher ein, was sogar einer Steigerungsrate von 38,7 Prozent entspricht. Das beflügelt nicht zuletzt die nationale Fluggesellschaft „Vietnam Airlines, die ihre Flotte von insgesamt 34, zum Teil geleasten Flugzeugen bis 2005 auf 49 Maschinen erweitern will. Bis zum Jahr 2010 sollen es sogar 73 Flugzeuge werden. Von den drei mit einem Gesamtwert von 216 Millionen Euro bestellten Airbus A-321-Maschinen werden drei bereits in den Juli-Wochen ausgeliefert, während die übrigen im Oktober und nächsten Frühjahr folgen sollen. Wahrscheinlich schon ab November will „Vietnam Airlines“ von der Hauptstadt Hanoi und der südlichen Metropole Ho-Chi-Minh-City (Saigon) erstmals Direktflüge nach Frankfurt anbieten, so dass sich die seit Januar angebotene, umständliche Verbindung über Moskau erübrigen wird. Innerhalb des Landes hat sich in letzter Zeit vor allem die flugtechnische Anbindung der langgestreckten, insgesamt 3.260 Kilometer langen Küste verbessert: Nach Quy Nhon wurde mit dem Cam-Ranh-Airport Ende Mai eine weitere, ehemalige Basis der US-Armee, die von den Russen noch bis 2002 als Stützpunkt genutzt worden war, für die zivile Nutzung und damit den Tourismus frei gegeben. Seitdem kann der beliebte, rund 60 Kilometer nördlich liegende, traditionelle Badeort Nha Trang mit Bus-Transfers an den neuen Flughafen angebunden werden. (vk)
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Unbekannte Inselwelten
Bis auf die 3.000 bizarren Eilande der Halong-Bucht im Norden oder einige Ausflugsziele vor dem Badeort Nha Trang sind die Inseln Vietnams unter westlichen Touristen bisher noch weitgehend unbekannt. Das gilt sogar für das größte Eiland Phu Quoc, das in der Form eines Tropfens vor der Küste Kambodschas liegt und trotz seiner Reize noch immer nicht zu den Haupt-Destinationen des Landes gezählt wird. Nun bietet die Fluggesellschaft „Vietnam Air Services Company“ (Vasco) außer einer neuen Verbindung nach Ca Mau im Mekong-Delta mit einer russischen A-38-Maschine auch sieben wöchentliche Flüge zum Con Dao-Archipel an. Die rund 200 Kilometer vor der Küste liegenden 14 Kalksteininseln haben sich durch das berüchtigte Gefängnis ihrer 20 Quadratkilometer großen Hauptinsel „Poulo Condore" schon vor über 100 Jahren einen Namen gemacht. Zudem hat die Regierung sogar damit begonnen, einen kleinen Flughafen auf den unbewohnten Spratly-Inseln zu bauen, um ihre (touristischen) Ansprüche auf das rohstoffreiche - und nicht zuletzt deshalb zwischen Vietnam, China und anderen Nachbarstaaten umstrittene - Archipel zu unterstreichen. Er entsteht mit einer 600 Meter langen Landebahn auf einer Insel der „Large Spratlys“, wo bereits einige Regierungsbeamte und Armee-Einheiten stationiert sind. Bis zum Jahresende soll er mit zweimotorigen Turboprop -Maschinen des Typs ATR 72s angeflogen werden können. Bisher ist die rund 460 Kilometer östlich der Küstenprovinz Khanh Hoa (Nha Trang) im Chinesischen Meer liegende Inselgruppe nur mit Hubschrauber-Flügen oder zweitägigen Schiffsfahrten zu erreichen gewesen. Erst vor kurzem hatte es mit 130 Passagieren eine erste Fahrt für einheimische Touristen gegeben, was aber bis zur Fertigstellung des Insel-Airports alsbald auch ausländischen Touristen ermöglicht werden soll. (vk)
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Urlauber-Jets statt B-52-Bomber
Nachdem die vietnamesischen Küstenorte Da Nang, Nha Trang und Quy Nhon für den internationalen Bade-Tourismus erschlossen und entwickelt worden sind, soll nun auch die vierte und letzte ehemalige, große Marinebasis der US-Armee folgen: Wenn die beiden vier Kilometer langen Pisten, von denen im Krieg die B-52-Bomber abhoben, sowie einige Abfertigungsgebäude ausgebaut worden sind, sollen 2006 die ersten Flugzeuge aus dem Ausland in der Cam-Ranh-Bay landen können. Bereits Mitte Mai hat „Vietnam Airlines“ den Flughafen zum 114. Geburtstag von Landesvater Ho Chi Minh mit einem aus Hanoi landenden Airbus A320 für den zivilen Luftfahrtverkehr eingeweiht. Nach den Amerikanern war die Marine-Basis bis 2002 von den Russen genutzt worden, denen aber die Erhaltung des Stützpunkts zu teuer geworden war. Der Flughafen Cam Ranh liegt rund 60 Kilometer vom traditionellen Badeort Nha Trang entfernt, auf dessen Flughafen jedoch nur kleinere Maschinen landen können. Der traditionelle Badeort ist im vergangenen Jahr von rund einer halben Million Touristen besucht worden - davon etwa ein Drittel Ausländern. Vor kurzem erst war mit der Eröffnung des luxuriösen „Quy Nhon Life Resort & Spa“ die Strand-Region der ehemaligen Marine-Basis von Quy Nhon für den Tourismus erschlossen worden. (vk)
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Luxushotel in grandioser Kulisse
Inmitten einer spektakulären Naturkulisse wird Vietnam ein weiteres Vier-Sterne-Hotel erhalten: Noch in diesem Jahr soll im Herzen der legendären Halong-Bucht mit dem Bau eines „Novotels“ begonnen werden, das über 198 Zimmer, mehrere Restaurants, Schwimmbad sowie ein Spa verfügen und im Jahr 2006 eröffnen wird. Das Resort soll behutsam und stilvoll in die vorhandene Landschaft eingebettet werden. Mit den Niederlassungen in Hanoi, Ho-Chi-Minh-City , Dalat, Hue und Phan Thiet handelt es sich um das neunte Hotel der Accor-Gruppe, die nach der Öffnung des Landes als erste internationale Hotelkette in Vietnam investierte. Bisher ist es üblich, die - unter anderem durch die Verfilmung von „Indochine“ (mit Catherine Deneuve) bekannt gewordene - Halong-Bucht meist nur als Tagesausflug von der 165 Kilometer entfernten Hauptstadt Hanoi zu besuchen. Das 1994 von den Vereinten Nationen anerkannte Weltnaturerbe wird jedes Jahr von insgesamt rund 2,5 Millionen Touristen (die Hälfte davon aus dem Ausland) bereist. Mit über 1.600 aus dem smaragdfarbenen Meer aufragendenden Felsnadeln und bewaldeten Kuppen zählt die bizarre Inselwelt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Vietnams. (vk)
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Erschließung eines Badetraums
Obwohl sie die größte und für viele Südostasien-Touristen auch die schönste aller vietnamesischen Inseln ist, hat Phu Quoc bisher im Windschatten der touristischen Entwicklung gelegen. Doch das soll sich nun ändern: als das größte und vierte Hotel, das Besucher mit einem gehobenen Standard aufnehmen kann, entsteht auf einem 300 Hektar großen Strand-Grundstück das „Saigon Phu Quoc Resort No.2“. Es liegt am Bai-Sao-Strand liegt und wird als Bungalow-Anlage mit insgesamt 150 Zimmern eröffnet werden. Neben Badefreuden sollen ein Golfplatz, Wassersport-Möglichkeiten und ein Schutzgebiet mit Wildtieren für Abwechselung sorgen. Wie auch die wunderschöne Bai-Khem-Bucht lag die idyllische Bai-Sao-Bucht mit weißem Pudersand und türkisblau schimmerndem Meerwasser vor wenigen Jahren noch im militärischen Sperrgebiet der Insel und war deshalb bis heute unbebaut geblieben. Die meisten Hotels und Pensionen Phu Quocs finden sich bisher an der Westküste, die über insgesamt fast 40 Kilometer, von Palmenwäldern gesäumten Sandstrand verfügt. Auch sonst geizt das tropfenförmige Eiland nicht gerade mit Reizen - wie sich nicht zuletzt am malerischen Hafen der Insel-Hauptstadt Duong Dong mit seinen bunten gestrichenen, hölzernen Fischerbooten zeigt. (vk)
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Das unbekannte Quy Nhon lockt mit dem ersten „Life Resort“ Südostasiens
Eine leidige Lücke ist geschlossen: wer zur Erholung an Vietnams langgezogener Küste unterwegs ist, kann jetzt endlich auch zwischen Nha Trang und Da Nang paradiesischen Bade-Urlaub machen. Denn im bisher unbekannten Quy Nhon ist das erste „Life Resort“ Südostasiens entstanden! Eingebettet in eine herrliche Landschaft und inspiriert von der versunkenen Cham-Kultur sollen außergewöhnliche Service-Leistungen die Sinne zum Leben erwecken. 
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Mehr Möglichkeiten im Mekong-Delta
Durch neue Brücken, Bootslinien und Hotels haben sich die Reise-Möglichkeiten ins Mekong-Delta erheblich erweitert. Zu den interessantesten Routen zählt der Wasserweg nach (und von) Phnom Penh und Siem Reap in Kambodscha, der erst vor rund drei Jahren für den internationalen Tourismus geöffnet worden ist. Durch eine neue „Visa on arrival“-Möglichkeit für den Übergang Vinh Xuang bei Chau Doc, die zeitgleich auch für Lao Cai an der Grenze zu China eingerichtet worden ist, hat die vietnamesische Regierung die Einreise aus Kambodscha erleichtert. Eine weitere, lukrative Neuerung für das Mekong-Delta ist die Einführung einer Schnellboot-Verbindung zu Vietnams größter Insel Phu Quoc. Die zweistöckige Fähre, die von der Hafenstadt Rach Gia ablegt, kann bis zu 250 Passagiere mit einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern zu dem rund 100 Kilometer entfernten, tropfenförmigen Eiland transportieren, das über wunderschöne Strände und eine landesweit gerühmte Fischsaucen-Produktion verfügt. Die Tickets für die zwei Stunden und 15 Minuten dauernde Überfahrt nach Phu Quoc kosten zwischen 16 und 20 US-Dollar. (vk)
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Sechshändige „Life-Massagen“
Wer zum Strand-Hopping an Vietnams Küste unterwegs ist, kann jetzt endlich auch zwischen den beliebten Bade-Zielen Nha Trang und Da Nang paradiesische Urlaubstage einlegen. Bei der bisher unbekannten Provinz-Hauptstadt Quy Nhon, die im Krieg zu den vier großen Marine-Basen der Amerikaner zählte, ist das erste „Life Resort“ Vietnams entstanden! Mit seinen 63 geräumigen, komfortablen Zimmern und inspiriert von architektonischen Elementen der versunkenen Cham-Kultur liegt das Hotel idyllisch an einer weit geschwungenen Meeresbucht mit zwei vorgelagerten Inseln. Die Betreiber versprechen, die Erwartung von Service-Leistungen stets zu überbieten und dem Hotel auf kreative Weise soviel Leben einzuhauchen, dass die Sinne der Gäste auf jede erdenkliche Art stimuliert werden! Dafür garantiert zum Beispiel auch das 16köpfige Team des hoteleigenen „Life Spa Quy Nhon“, das sich auf vier- und sechshändige Massagen, verheißungsvolle „Life of Life“-Anwendungen oder fünfeinhalbstündige „Ultimate Indulgence“-Behandlungen spezialisiert hat. (vk)
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Hai-Van-Tunnel fast fertig
Drei Jahre nach seinem Baubeginn steht der Hai Van-Tunnel kurz vor seiner Einweihung: Bereits Ende diesen Jahres soll der Verkehr durch den längsten Tunnel Südostasiens rollen. Die im Norden Da Nangs gelegene, 250 Millionen US-Dollar teure Beton-Röhre unterquert das empfindlichste Nadelöhr von Vietnams Nord-Süd-Verbindung (Nationalstraße 1): den legendären „Pass der Meereswolken“, der zu den faszinierendsten Abschnitten der neu propagierten „World Heritage Road“ in Mittel-Vietnam gehört. Der 6,7 Kilometer lange Tunnel, der in unmittelbarer Nähe der Lagune von Lang Co endet, wird die gefährliche Fahrt auf der 21 Kilometer langen, steilen und kurvenreichen Straße über das Truong-Son-Gebirge überflüssig machen. Das erspart zum Beispiel bei einem Ausflug zur alten Kaiserstadt Hue eine Fahrtzeit von rund einer Stunde. Auf eigenen Wunsch werden Touristen allerdings auch weiterhin die historische Serpentinen-Strecke benutzen dürfen, um die faszinierenden Ausblicke auf die Meeresküste genießen zu können. (vk)
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Strand-Hopping per Flugzeug
Entlang Vietnams langgestreckter Küste verbessern sich die Reise-Möglichkeiten auf dem Luftweg. Der Flughafen der vietnamesischen Provinzhauptstadt Vinh (fast 300 Kilometer südlich von Hanoi) ist mit einer 2,4 Kilometer langen, 45 Meter breiten Piste aufbereitet worden, so dass dort künftig auch Airbus-Maschinen des Typs A320 und A321 landen können. Das rund 680 Kilometer nördlich von Ho-Chi-Minh-City gelegene Quy Nhon, wo an einer einsamen Meeresbucht Vietnams erstes „Life-Resort“ - ein Luxushotel der besonderen Art - entstanden ist, soll demnächst vom staatlichen Monopol-Flieger „Vietnam Airlines“ angeflogen werden. Eine weitere Flugverbindung ist ab April zum 450 Kilometer von Saigon entfernten, einstigen US-Stützpunkt Cam-Ranh-Bay geplant, dessen Umgebung zu einer attraktiven Urlauber-Destination ausgebaut werden soll. Einher mit der Verbesserung und Erweiterung des Inlandnetzes geht das allmähliche Ende des dualen Preissystems, nach dem Ausländer bisher erheblich mehr für Flugtickets bezahlt hatten als Einheimische. (vk)
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