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Indochina · Thailand als Tor nach Indochina
Letzte Aktualisierung: 23.10.2010
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+++ Singapur +++ Singapur +++

Kosmopolitische Messe-Metropole

Bis zum Jahr 2015 sollen sich die Besucherzahlen Singapurs auf 17 Millionen verdoppeln - und die Tourismus-Einnahmen auf 15 Milliarden Euro verdreifachen. Das sieht ein ehrgeiziger Zehnjahresplan vor, der Messen und Ausstellungen als wichtiges Element des boomenden Fremdenverkehrs hervorhebt. Schließlich ist der chinesische Stadtstaat mit über 3.700 Flügen von 74 internationalen Airlines sowie Direktverbindungen von und nach insgesamt 170 Destinationen in aller Welt bestens erreichbar. Die örtlichen Messe-, Ausstellungs- und Tagungszentren bieten eine ausgezeichnete Infrastruktur und liegen in der Nähe der rund 100 Hotels mit insgesamt mehr als 30.000 Zimmern. Höchste Service-Standards, traditionelle asiatische Gastlichkeit, Effizienz und Professionalität, aber nicht zuletzt auch die hohen Sicherheitsstandards sprechen ebenso für die kosmopolitische Metropole wie ihre unternehmerische Aufgeschlossenheit. Dazu addiert sich das reichhaltige Kultur- und Freizeitangebot des multi-ethnischen Stadtstaates, das Tradition und Moderne harmonisch miteinander vereint. Kein Wunder also, dass Singapur vor kurzem den Zuschlag für zwei der wichtigsten Handelsmessen Asiens erhalten hat: Im Mai 2008 wird die „Internationale Japanische Textilmaschinen-Ausstellung“ (JIAM) mit Singapur zum ersten Mal in einem fremden Land gastieren und in 2007, 2008 und vielleicht sogar auch 2009 möchte hier die renommierte „Tax Free World Association“ (TFWA) tagen - als weltgrößte Vereinigung der Anbieter von zollfreien Waren. (vk)

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Gigantisches Riesenrad geplant

Eine atemberaubende Alternative zu Aussichts-Plattformen in luftiger Höhe wird in Zukunft die Silhouette der Metropole Singapur zieren: Mit dem größten Riesen-Rad der Welt, dessen Bau bereits in den nächsten Wochen beginnen soll, will der asiatische Stadtstaat zusätzliche Touristenscharen anlocken! Es soll bis Anfang 2008 errichtet werden und mit einer Höhe von 178 Metern bis zu 45 Kilometer Fernsicht ermöglichen, so dass am Horizont sogar Malaysia und Indonesien auszumachen sein werden. In den 28 klimatisierten Kabinen werden die Fahrgäste bei einer einzigen Runde 37 Minuten unterwegs sein. Das gigantische Riesenrad soll auf dem Gelände von Singapurs Marina-Bay entstehen, wo auch ein großes Spiel-Casino geplant ist. Die deutsche Unternehmensgruppe „Melchers Project Management“ sowie die Banken „Delbrueck Bethmann Maffei“ und die „Bayerische Hypo- und Vereinsbank“ werden bei der Verwirklichung des rund 114 Millionen Euro teuren Großprojekts behilflich sein. Nach der Kalkulation werden bereits im ersten Jahr bis zu 2,5 Millionen Besucher für die neue Touristen-Attraktion erwartet. Der Erfolg scheint geradezu garantiert zu sein: Das um rund 43 Meter kleinere Riesenrad „London Eye“ am Themse-Ufer in der britischen Hauptstadt zum Beispiel hatte es geschafft, im ersten Jahr 2000 rund 3,5 Millionen Menschen anzuziehen - und erfreut sich auch heute noch größter Popularität. (vk)

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Nachtleben treibt Stilblüten

Während Thailand sein einst legendäres Nachtleben mit empfindlich vorgezogenen Schließzeiten bekämpft, hat das eher als puritanisch geltende Singapur die Sperrstunde abgeschafft. Fast jede Woche bereichert sich die Szene der Metropole durch neue Discos, Kneipen und Clubs. Eine der derzeit angesagtesten Adressen ist zum Beispiel das „Attica & Attica Too“ an der Vergnügungsmeile Clark Quay. Hier treffen sich die Nachtschwärmer in der Außen-Bar über dem Singapore-River oder im balinesischen „Courtyard“ zwischen tropischen Pflanzen, Brunnen und Liegen zum Relaxen bei Kerzenschein, Jazz, Latino und Funk. Als neuester, orientalisch gestylter Treffpunkt für anspruchsvolle Pool-Spieler gilt das „Baize & China One“ mit der benachbarten „China One Lounge“, die stimmungsvoll mit imitiertem, antikem Mobiliar lockt. Für den richtigen Sound ist der hauseigene DJ verantwortlich, der bevorzugt House, Jazz und ethnische Musik auflegt. Das 7.500 Quadratmeter große „Gotham Penthouse“ fasziniert mit Wasserspielen an den Wänden, drei riesige Aquarien mit Quallen sowie Toiletten im Zen-Stil, die von exotischen Aromen parfümiert werden. Ein szenisches Beispiel für die Untergrund-Musikszene ist das „Round Midnight“ an der Orchard-Road: Hier treffen sich die professionellen Jazzer, Latin- und Blues-Musiker nach ihren Auftritten in anderen Bars - bis zum Sonnenaufgang. Das „Coastes“ auf Sentosa indes, wo sich tagsüber Badegäste vergnügen, gilt abends als neuer Chill-out-Treffpunkt für Geschäftsleute. (vk)

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Erste Wellness-Oase mit Thalasso

Nirgendwo sonst auf der Welt findet sich eine größere Dichte an Spa-Einrichtungen als im Stadtstaat Singapur. Hier lockt die Wellness-Oase inmitten eines weitläufigen Landschaftsgartens ebenso wie das exklusive, über drei Stockwerke reichende Beauty-Centre oder das spezialisierte Day-Spa in einem restaurierten Geschäftshaus in Chinatown. Es dürfte wohl kaum eine Wohlfühl-Methode geben, die in Singapur nicht praktiziert wird. Die Angebote reichen von authentischen Behandlungen nach traditionellen Heilmethoden aus aller Welt bis zu Anwendungen nach neuesten internationalen Erkenntnissen. Vor kurzem erst hat Singapurs Spa-Szene mit der Eröffnung des „Retreat Spa and Thalasso Centre“ eine weitere Bereicherung erfahren: Es ist das erste Thalasso-Zentrum der Stadt und das zweite in ganz Asien! Schon die Lage abseits des hektischen Treibens fördert die Entspannung: Fünf der zehn Behandlungsräume verfügen über einen Ausblick über das Meer, während die anderen in einer tropischen Gartenanlage liegen. Die neue Wellness-Oase im „Changi Village Hotel“ bietet kosmetische Anwendungen mit exklusiven Thalasso-Produkten und ärztlich überwachten Meerwasser-Therapien - einschließlich Raucher-Entwöhnungs- und Gewichts-Reduktions-Programmen. Nähere Informationen gibt es sich im Internet unter www.theretreat.com.sg. (vk)

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Abschied - kurz und schmerzlos

Im 39. Jahr seines Bestehens hat sich der asiatische Stadtstaat Singapur offensichtlich bestens von der Lungenkrankheit SARS erholt. Mit rund 7,6 Millionen Ausländern kann er in 2004 die höchsten Besucherzahlen seit vier Jahren erzielen, was nicht zuletzt auf den Boom der neuen Billigflieger zurückzuführen ist. An der Spitze liegen die Indonesier mit rund einer Million Reisenden - gefolgt von Japanern, Malaysiern und Australiern. Auch die Abfertigung der Gäste macht enorme Fortschritte: Als erster Flughafen der Welt hat Singapurs Changi-Flughafen ein biometrisches System eingeführt, das die Prozeduren des Eincheckens mit den Notwendigkeiten der Einwanderungsbehörde verbinden kann. Das sogenannte „Fully Automated Seamless Travel System“ (FAST) funktioniert mit einer MikroChip-Karte, die alle Daten enthält - inkl. denen von Passfoto und Fingerabdrücken. Es erlaubt abfliegenden Passagieren, alle Formalitäten, die sonst zwischen acht und 15 Minuten dauern, in nur zwei Minuten zu erledigen. Ganz konventionell dagegen geht es bei einer Werbe-Aktion zu, mit der Singapur-Besucher zu insgesamt 39 Sehenswürdigkeiten gelockt werden sollen: Dort gibt es jeweils einen Stempel auf die Reisepass-Kopie. Wer jeweils mindestens zehn davon nachweisen kann, wird mit einem Stofftier der limitierten Ausgabe „Pride of lions soft toy“ belohnt, die limitiert ist und insgesamt fünf verschiedene Spielzeug-Löwen umfasst. (www.visitsingapore.com/tp). (vk)

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Zimmer mit Familien-Anschluss

Neuerdings gibt es eine verlockende Möglichkeit, einen besseren Einblick in den „Singaporean Way of Life“ zu gewinnen: In der asiatischen, für ihren Wohlstand und Luxus bekannten Metropole Singapur können Zimmer mit Familien-Anschluss gebucht werden. Über die „Association of Management Corporation in Singapore“ (AMCIS) - einem Zusammenschluss von mehr als 600 privaten Vermietern - ist eine Übernachtung mit Frühstück schon für rund 25 Euro erhältlich. Die Unterkünfte reichen von Zimmern für Einzelreisende bis zu Appartements für Familien mit Kindern. Dabei profitieren die Gäste nicht nur von günstigen Preisen, sondern vor allem auch vom interkulturellen Austausch. Denn AMCIS legt gesteigerten Wert darauf, Gastgeber und Gäste mit möglichst gleichen Interessen zusammen zu bringen und darauf achtet, dass die ethnischen und religiösen Voraussetzungen kompatibel sind. Wer zum Beispiel Zigarettenqualm meiden will, darf davon ausgehen, bei Nichtrauchern zu wohnen. Wer gern Golf spielt, wird an einen Vermieter mit gleichem Hobby vermittelt und kann sich auch nach dem 18. Loch noch auf anregende Gespräche freuen. Und wer sich für die Kochkunst, Sitten und Gebräuche der größten Bevölkerungsgruppe Singapurs interessiert, darf sich auf einen tiefen Einblick in das Leben seiner chinesischen „Bed & Breakfast“-Gastgeber freuen. Weitere Informationen im Internet unter www.homestayholidays.com/jsp/amcis.jsp . (vk)

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Feierlich von Fest zu Fest

Aufgrund seiner zahlreichen ethnischen und religiösen Gruppen zeichnet sich der asiatische Stadtstaat Singapur durch eine ungeheure Vielfalt an bunten Festivitäten aus. So haben zum Beispiel die Taoisten gerade ihr Yu Lan Jie-Fest - das „Festival der hungrigen Geister“ - beendet, während dem die Seelen der Verstorbenen mit kulinarischen Opfergaben, Opern-Aufführungen und Popkonzerten beschwichtigt, aber auch papierne Häuser und Autos als symbolische Geschenke verbrannt werden. Noch bis Ende September wird von der großen, chinesischen Volksgruppe das „Mooncake-Festival“ zum Ausklang der Ernteperiode begangen. Es wirkt besonders eindrucksvoll auf Touristen, da die mit unzähligen Drachen und Laternen geschmückten Strassen Chinatowns in hellem Lichterglanz erstrahlen. Überall werden die süßen, runden Mon(d)kuchen verspeist, die in großen Massen von fliegenden Händlern angeboten werden und die Vollendung des Ackerbau-Kreislaufs sowie den erneuten Vollmond symbolisieren. Als nächstes feiern Singapurs Buddhisten das Fest zu Ehren des Affengottes Hanuman, der in der chinesischen Mythologie unter anderem als Weggefährte Buddhas erscheint. Im Oktober steht dann das Fest zu Ehren der hinduistischen Dreieinigkeit Brahma, Vishnu und Shiva auf dem Programm, das „Navarathiri“ genannt wird und neun Tage lang den Chettiar-Tempel belebt. (vk)

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Sensationeller Flug nach New York

Von Fachleuten und den Medien immer wieder als „beste Fluggesellschaft der Welt“ gelobt, macht die „Singapore Airlines“ (SIA) ihrem guten Ruf ständig neue Ehre. Am 28. Juni stellte der SIA-Airbus A340-500 mit der Flugnummer SQ22 durch seinen sensationellen Nonstop-Flug nach New York einen neuen Langstrecken-Rekord für Verkehrsflugzeuge auf! Nach ihrem Start auf dem Changi-Airport war die Maschine war nur noch 18 statt bisher - Zwischenlandungen einberechnet - insgesamt 22 Stunden unterwegs, um die 16.600 Kilometer lange Strecke zu bewältigen. Damit hat die Fluglinie des Löwenstaats nicht nur ihren eigenen Distanzrekord bei Linienflügen gebrochen, sondern auch beim Flug-Komfort ganz neue Maßstäbe gesetzt: Die 117 Sitze in der neuen „Executive Economy Class“ sind 51 Zentimeter breit und bieten branchenweit den meisten Platz. Bei einem Sitzabstand von 94 Zentimetern lassen sie sich um 20 Zentimeter neigen und verwöhnen mit verstellbaren Leder-Kopfstütze, innovativen Bein- und Fußstützen sowie einem eigenen, 23 Zentimeter großen Video-Monitor und Steckdosen für Laptops. Die exklusiven Schlafsitze in der „Raffles Business Class“ messen 198 mal 69 Zentimeter und verfügen über einen Sitzabstand von 163 Zentimetern. Auf allen Sitzen bietet SIA den Passagieren mit dem „Kris World Entertainment System“ eine Auswahl von 60 Filmen, übers 200 Musik-Programmen und eine kreative Auswahl an Spielen. Zudem können sich Fluggäste in dem Luxus-Langstreckenflugzeug erstmals in neuartigen Aufenthaltsbereichen bewegen und sich jederzeit mit Snacks oder Getränken versorgen. (vk)

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Flug-Rekorde wie am Fließband

Eine bemerkenswerte Kreativität legt die renommierte Fluggesellschaft „Singapore Airlines“ (SIA) beim Ausbau ihres Streckennetzes an den Tag: Am 28. Juni soll mit einem Airbus A340-500 ein neuer Langstrecken-Rekord für Verkehrsflugzeuge aufgestellt werden. Die Maschine wird 18 statt bisher (mit Zwischenlandungen) insgesamt 22 Stunden unterwegs sein, um die 16.600 Kilometer lange Strecke zwischen Singapur und New York zu bewältigen. Damit bricht die Fluglinie ihren eigenen Rekord, den sie seit Februar bereits durch 16stündige Direktflüge nach Los Angeles aufgestellt hat. Mit drei täglichen Verbindungen von Frankfurt über Singapur bietet die Airline die meisten Verbindungen zur beliebten Tropeninsel Bali und nach Australien an. Zudem können durch eine neue Codeshare-Vereinbarung mit der „Lufthansa“ neuerdings sogar Friedrichshafen, Paderborn, Münster sowie Kopenhagen, Göteborg, Helsinki, Oslo und Stockholm angeflogen werden. Auch der neue Billigflieger der SIA soll von Anfang an mit den allerbesten Bedingungen starten: die in Kooperation mit den „Ryanair“-Gründern ins Leben gerufene „Tiger Airways“ wird ab September ausschließlich mit Airbus A320-Flugzeugen abheben. (vk)

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Singapur lebt auf

Wer hätte das gedacht? Während die einstmals einzigartige Unterhaltungsindustrie in Asiens ehemalige Nacht-Metropole Bangkok seit geraumer Zeit spätestens gegen 2 Uhr die Lichter und Lautsprecher abdrehen muss, setzt das sich sonst eher puritanisch gebende Singapur ganz neue Akzente: Dort dürfen Vergnügungsstätten neuerdings rund um die Uhr geöffnet bleiben. Die gelockerte Regelung gilt allerdings vorerst nur für die Touristen-Insel Sentosa, das „Marina Centre“ im Theater-Viertel und die Ufer-Bars am Collyer Quay, weil diese Distrikte weit genug entfernt von Wohngebieten liegen. Die neuen Freiheiten sollen dazu beitragen, das bisher vor allem von strengen Gesetzen und Zensur geprägte Image des konservativen Stadtstaates aufzulockern. Dazu passt auch der Trend der letzten Zeit, der eine wachsende Liberalisierung der Schwulenszene mit sich bringt. Neuerdings dürfen Homosexuelle sogar im öffentlichen Dienst beschäftigt werden, während zum dritten singapurianischen Schwulen-Festival „Nation 03“ im Sommer vergangenen Jahres erstmals 5.000 Teilnehmer - darunter ein Großteil ausländischer Besucher - begrüßt werden konnten. Zudem sind in den vergangenen drei Jahren immer mehr Nachtclubs wie das „Taboo“ (besonders frequentiert am Freitag und Sonnabend) oder „Centro“ (beliebt am Sonntag) entstanden, aber auch Karaoke-Bars, Saunas, Restaurants und Modegeschäfte, die für die als kaufkräftig geltende Szene der „Pink Dollar Industry“ typisch sind. (vk)

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Gefängnis als Attraktion

Wer es sich noch im Original-Zustand sehen möchte, sollte sich beeilen: „Changi“ ist nicht nur der Name des internationalen Flughafens von Singapur, sondern auch der des berühmt-berüchtigten Gefängnisses in der südostasiatischen Metropole. Dieses soll alsbald abgerissen werden, um ein neues Zuchthaus für bis zu 23.000 Insassen zu errichten. Dagegen jedoch protestierten australische Veteranen, die dort im Zweiten Weltkrieg unter der japanischen Besatzung als Gefangene eingesessen hatten und das Bauwerk als historisches Mahnmal und Touristen-Attraktion erhalten wissen möchten. Damals musste der einst nur für 600 Insassen errichtete Komplex als Unterkunft für bis zu 50.000 Menschen herhalten. Heute wird das Monument jährlich bis zu 37.000 Veteranen und ihren Familien-Angehörigen besucht. Nachdem sich sogar Australiens Außenminister Alexander Downer und der stellvertretende Premierminister John Anderson für einen Erhalt eingesetzt haben, hat die Regierung von Singapur signalisiert, immerhin einige prägende Elemente des legendären Knastes - wie die Mauer mit den Wachtürmen und das Tor - zu erhalten. (vk)

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Rundreise in 110 Metern Höhe

Singapurs berühmter Freizeit- und Vergnügungspark Sentosa, der in den 70er Jahren auf einer ehemaligen Festungsanlage angelegt wurde, ist schon wieder um eine Touristen-Attraktion reicher geworden. Seit Mitte Februar bietet der neue, 110 Meter hohe „Sky Tower“ eine atemberaubende Aussicht auf die Kulisse des Stadtstaates. Während einer siebenminütigen Rundreise in einer Dreh-Kabine können sich bis zu 72 Besucher an dem 360-Grad-Blick erfreuen. Das über drei Millionen Euro teure Bauwerk liegt nur rund 15 Auto-Minuten von wichtigsten Geschäftsviertel entfernt. Als nächstes soll im Juli diesen Jahres mit dem „Rimba Sentosa“ ein auf der Welt einmaliges Gourmet-Paradies mit Restaurants und zahlreichen Essplätzen unter freiem Himmel eröffnet werden, von denen die Besucher - nur durch einen See oder eine Glaswand geschützt - einen freien Blick auf rund 500 Tiere und 2.000 Bäume aus aller Welt genießen können. Insgesamt werden rund eine Milliarde Euro investiert werden, um die Attraktivität der Vergnügungs-Insel zu steigern und bis zum 2012 jährlich bis zu acht Millionen Besucher anzulocken! (vk)

 
 
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