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Indochina · Thailand als Tor nach Indochina
Letzte Aktualisierung: 23.10.2010
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+++ Kambodscha +++ Kambodscha +++

Futtern wie bei Muttern

Wenn es bei Auslands-Reisen „Man spricht Deutsch“ heißt, erfreut das vor allem ältere Bundesbürger. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungs-Forschungs-Instituts Emnid legen 65 Prozent der über 50-jährigen unterwegs Wert auf eine deutschsprachige Betreuung, während 61 Prozent bei Unterkunft und Essen „einen Standard wie in Deutschland“ bevorzugen. Die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh ist zwar noch weit davon entfernt, deartige Ansprüche zu erfüllen, kann nun aber immerhin schon mit mehreren deutschsprachigen Restaurants aufwarten. Zu den neuesten Gründungen zählt das an der internationalen Schlemmer-Meile Sisowath-Quay gelegene, kleine Restaurant „Edelweiß“. Hier verwöhnt der Deutsche Ulrich Zdrzalek seine Gäste schon ab rund 1,50 Euro pro Gericht mit jeder Menge deftiger Hausmannskost. Als Chefkoch hatte „Ulli“ einst im bekannten, deutsch-amerikanischem Restaurant „Whagon Wheel“ gebrutzelt, das vor einiger Zeit in den Stadtteil Tuol Kok umgezogen ist. Als lebende Legende gilt inzwischen schon der deutsche Gastronom Andreas Stahnke, der in seinem „Riverside“-Restaurant am Tonle-Sap-Ufer zumeist Bockwurst, Rouladen oder Frikadellen „mit authentischem, deutschem Kartoffelsalat“ auftischen läßt. Zum Aperitif oder Schlummertrunk bittet der gebürtige Wuppertaler gern nach nebenan. Schließlich hat er die originale Säulen-Konstruktion des über 100 Jahre alten Nachbarhauses sorgfältig herausputzen lassen, um dort den stilvollen „Mata Hari Club“ einzurichten.(vk)

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Neue Luxus-Anlagen in Siem Reap

Der Tourismus in Kambodscha floriert so sehr, dass er offenbar in kleiner Weise gebremst werden soll. Deshalb hat die „Apsara Authority“ ihre Ankündigung, die Eintrittspreise für den Besuch der Tempelanlagen von Angkor um drei US-Dollar für alle Ticketarten zu erhöhen, nach Protesten der Fremdenverkehrs-Branche und nachfolgender Interevention der Regierung überraschend schnell wieder zurück genommen. Noch ungeklärt ist allerdings, ob es weiterhin dabei bleiben soll, die kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten alsbald durch den Einsatz von Filz-Pantoffeln zu schützen. Dafür jedenfalls würde der erneut ermittelte Besucher-Zuwachs sprechen: Im ersten Halbjahr kamen im Vergleich zu den Vorjahres-Monaten des vergangenen Jahres mit 682.431 ausländischen Touristen 38,4 Prozent mehr Besucher in das Land der Khmer. Das starke Wachstum spiegelt sich besonders in den zahlreichen Hotel-Eröffnungen der Tempel-Provinz Siem Reap wider: Zu den neuen, etwas intimeren Resorts gehört zum Beispiel das „La Maison“ mit seinen zwölf Komfort-Bungalows. Mit 29 Luxus-Zimmern, zwei Suiten, einem Spa und sogar auch Salzwasser-Pool indes kann das neue, am Fluss gelegene „FCC Angkor“ aufwarten. Über 30 Zimmer verfügt das neue, dreisternige „Angkor Davy“, das in der Nähe des Phsar Leu-Marktes von Siem Reap gelegen ist. Und Anfang September wird das nur zehn Minuten von den Tempelanlagen entfernte Vier-Sterne-Hotel „Angkorland“ eröffnen - mit 65 Luxus-Zimmern und fünf gediegenen Suiten. (vk)

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Wachstum ohne Ende

Das Land der Khmer kann sich einmal mehr über gigantische, touristische Zuwachsraten freuen: In den ersten beiden Monaten dieses Jahres wurden bereits über 400.000 Einreisen von ausländischen Besuchern registriert, was im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum einer Steigerung von rund 55 Prozent entspricht! Unter den Europäern wurde der größte Zuwachs bei den Briten und Franzosen verzeichnet. Hauptanziehungspunkt ist nach wie vor die Provinz-Hauptstadt Siem Reap, in deren Umgebung sich die weltberühmten Tempelanlagen von Angkor befinden. Dort hat als eines der neuesten Hotels gerade das „Prince d`Angkor Hotel“ mit 222 Zimmern, zwei Restaurants, einem Schwimmbad und Spa eröffnet. Zu den für dieses Jahr weiterhin erwarteten, zahlreichen Neueröffnungen zählt die für den Sommer angekündigte Einweihung des „Sokha Angkor Hotels“, das mit 273 Zimmern sowie als Mischung von Art-Deco und Khmer-Elementen aufwarten wird. Doch auch die bisher vernachlässigte Küstenregion gerät verstärkt in den Focus: Wie die „Emario Shonan Marine Cooperation“ als kambodschanisch-japanisches Joint-Venture angekündigt hat, soll auf der Insel Koh Poh, die vom Küstenort Sihanoukville aus mit einer rund 20minütigen Bootsfahrt zu erreichen ist, ein Fünf-Sterne-Hotel mit 120 Zimmern und 30 Bungalows errichtet werden. Zudem angedacht wird der Bau eines Hafenspiers für bis zu 100 Passagier- und Schnellboote. (vk)

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Neues Museum mit Geschenken

Der Rücktritt König Norodom Sihanouks von all seinen Ämtern hat der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh eine neue Sehenswürdigkeit besschert. Der 82jährige Monarch hat all die Geschenke, die er während seiner insgesamt sechs Jahrzehnte im Rampenlicht von Politik und Geschichte erhalten hat, der Öffentlichkeit geschenkt. Das neue Museum befindet sich auf dem Gelände des Königspalastes und ist mitunter bereits Ausländern zugänglich. Das Gebäude, das nun mehrere hundert Ausstellungsstücke beherbergt, ist zuvor bereits für bedeutende, königliche Festivitäten genutzt worden. Ebenfalls auf dem Areal befindet sich die berühmte Silber-Pagode „Wat Phra Keo“, die zu den wichtigsten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten Phom Penhs zählt. Das bezeugen nicht zuletzt die unzähligen, kostbaren Buddha-Statuen aus Gold, Silber oder Bronze. Mittendrin funkelt der wahrscheinlich kostbarste Altar der Welt - geziert von einem 90 Kilogramm schweren Gold-Buddha und 9.584 Diamanten. Wer jedoch die mit 14.000 Exponaten weltweit bedeutendste Sammlung an Khmer-Kunst bewundern möchte, sollte sich ins Nationalmuseum aufmachen: Allein schon die 1920 im Stil eines buddhistischen Klosters errichtete, weitläufige Museums-Anlage lohnt einen Besuch - mit ihren pavillonartigen Gebäuden aus rosafarbenem Sandstein, den grazil gestaffelten Ziegel-Spitzdächern, imposanten Holztüren und dem lauschigen, von einem Lotusteich geziertem Innenhof. (vk)

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Mehr Schutz für Süßwasser-Delfine

Die vom Aussterben bedrohten Irrawady- oder Mekong-Delfine sollen künftig erheblich strenger geschützt werden. Das zählt zu den für Südostasien wichtigsten Ergebnissen der „Konferenz zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten der wilden Tier- und Pflanzenwelt“ (CITES), die vor kurzem mit Vertretern aus 166 Mitgliedsstaaten in Bangkok getagt hat. Derzeit sollen sich nicht einmal mehr 100 der Schweinswalen ähnlichen Großfische im Mekong tummeln. Die größte Population lebt bei der kambodschanischen Provinzhauptstadt Kratie und zählen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang des Mekongs. Weil sie sogar ihren Gesichtsausdruck verändern können, ranken sich viele Legenden um die graublauen, bis zu drei Meter langen Säuger. Zudem können die Süßwasser-Delfine gezielt mit Wasser spritzen, indem sie ihre Lippen spitzen. In Myanmar wurden Süßwasser-Delfine sogar dabei beobachtet, wie sie Fischern die Beute in die Netze trieben. Vom Aussterben bedroht ist „Fishermans Friend“ vor allem durch Dynamit- und Elektro-Fischerei, als unbeabsichtigter Beifang von Fischern, sowie aus Gründen der Umweltverschmutzung durch Quecksilber aus Goldminen und Lärm von Motorbooten. (vk)

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Bade-Urlaub in Kambodscha

An den langgestreckten Stränden wachsen nicht so viele, stattliche Palmen wie im benachbarten Thailand, doch das glasklare Meerwasser und die Unberührtheit der vorgelagerten Inseln verleihen der kambodschanischen Küste ihren ganz eigenen Reiz. Nun hat dort mit dem „Sokha Beach Resort“ am gleichnamigen Strand von Sihanoukville eine erste Luxusherberge eröffnet. Die 180 luxuriösen Zimmer des neuen Vier-Sterne-Hotels, die zwischen 130 (Garden Wing) und 150 US-Dollar (Sea View) kosten, stehen in starkem Kontrast zu den bisherigen Unterkünften des Küstenorts, die sich vor allem an einheimischen Wochenend-Besuchern oder internationalen Rucksack-Touristen orientiert haben. Das auch Kompong Som genannte Sihanoukville soll nach lang gehegten Plänen der Regierung zu einem touristischen Dreieck mit dem 231 Kilometer entfernten Phnom Penh und den 544 Kilometer entfernt liegenden, weltberühmten Tempelruinen in der Provinz Siem Reap ausgebaut werden. Von der Hauptstadt über die vierspurige Nationalstraße 4 bequem zu erreichen, kann der Küstenort nach der Renovierung des örtlichen Flughafens neuerdings auch mit den zweimotorigen Turboprop-Maschinen der kambodschanischen Gesellschaft „Royal Khmer Airline“ angeflogen werden, was ab Juli 2003 auch von Siem Reap aus möglich werden soll. (vk)

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Schutz für Shivas Sandstein-Tempel

Thailand will seinem Nachbarland Kambodscha dabei helfen, sich die Tempelanlage Preah Vihear von den Vereinten Nationen als Weltkulturerbe anerkennen zu lassen. Das ist keine Selbstverständlichkeit angesichts der Tatsache, dass es um dieses Heiligtum bereits erbitterte, bilaterale Auseinandersetzungen gegeben hat. Denn nach dem Untergang des Angkor-Reiches hatten sich die Thais den Tempel von Preah Vihear, den sie „Prasat Khao Phra Viharn“ nennen, für mehrere Jahrhunderte einverleibt. Erst 1962 sprach ihn der Internationale Gerichtshof in Den Haag nach einer mitreißenden Kampagne von Prinz Norodom Sihanouk wieder Kambodscha zu. Der mächtige, um das Jahr 900 von Yasovarman I. zu Ehren der Gottheit Shiva begonnene Sandsteinbau thront mit seinen Treppen und Terrassen, prächtig verzierten Giebeln, Toren und Säulen auf einem Felsvorsprung im kambodschanisch-thailändischen Grenzgebiet, der als rund 500 Meter hoher Steilhang abfällt und im Bürgerkrieg zu den letzten Bastionen der Roten Khmer gehört hatte. Bisher verfügt Kambodscha mit der berühmten Tempel-Anlage von Angkor Wat bereits über ein erstes Gütesiegel der UNESCO, während die religiösen Ruinen von Banteay Chhmar als eine dritte Stätte des Weltkulturerbes kandidieren soll. (vk)

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Neues Ziel für Naturtouristen

Kambodscha möchte Touristen nicht nur mit den weltberühmten Tempelanlagen von Angkor ins Land locken, sondern auch mit seinen Naturschätzen. Eine neue Möglichkeit, einen davon zu heben, hat sich mit der Eröffnung des komfortablen „Kiriom Resorts“ im gleichnamigen Nationalpark ergeben. Die neue Hotelanlage wurde im Bungalow- und Camping-Stil errichtet und verfügt unter anderem über eine Sauna, Fitnessanlagen oder einen Tennisplatz. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zum Fischen, Reiten, Bootfahren und natürlich Entdeckungs-Touren in die wunderschöne Umgebung angeboten. Der nur 110 Kilometer von der Hauptstadt Phnom Penh entfernte Nationalpark Kirirom – „Berg der Glückseligkeit“ - wurde mit einer Größe von 350 Quadratkilometern zwar schon 1993 ausgewiesen, ist jedoch erst 1996 zugänglich geworden, nachdem die restlichen der sich dort versteckenden Roten Khmer zur Regierung übergelaufen waren. Bereits in den 40-er und dann noch einmal in den 60-er Jahren gab es in dieser Region Anfänge des Tourismus, von denen noch einige Ruinen künden. Hauptattraktion der Region sind jedoch die dicht bewaldeten Berge mit Seen und Wasserfällen, seltenen Baumarten und bunten Pflanzen sowie einer exotischen Fauna, zu der Elefanten, Leoparden oder Wildrinder zählen. (vk)

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Nostalgie zwischen göttlichen Ruinen

Die Victoria-Gruppe hat sich bis nach Kambodscha ausgedehnt, ein neues Hotel in Siem Reap lockt mit dem kolonialen Charme der 30-er Jahre Die aus Frankreich eingeschiffte Limousine hat das nostalgische Ambiente des neuen Victoria-Hotels von Siem Reap auf besonders originelle Weise vollendet: schließlich handelt es sich bei diesem Wagen um einen Citroen aus den 30-er Jahren, der das im Kolonialstil errichtete Hotel um ein einzigartiges Detail ergänzt. Selbstverständlich steht dieser Oldtimer auch zur Verfügung, um die Gäste auf nostalgische Weise zu den weltberühmten Tempelruinen von Angkor zu chauffieren.

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Reisen ohne Grenzen

Die Öffnungszeiten des für den internationalen Tourismus wichtigen, thailändisch-kambodschanischen Grenzübergangs Aranyaprathet/Poipet wurde um drei Stunden bis täglich 20 Uhr verlängert. Das verbessert die Möglichkeit, die Tempelanlagen von Angkor (Provinz Siem Reap) auf dem Landweg zu erreichen oder von dort nach Bangkok zu reisen. Zwei weitere, internationale Grenzübergänge, die ebenfalls von 7 bis 20 Uhr geöffnet haben werden, sind für die ehemaligen Rebellen-Bastionen Pailin und Anlong Veng geplant. Pailin gilt als Edelstein-Zentrum des Landes und bietet sich - vom thailändischen Chantaburi kommend - als Station auf der Strecke zu Kambodschas zweitgrößter Stadt Battambang an. Anlong Veng, das bis 1997 zu den letzten Hochburgen der Roten Khmer gehörte, ist von der Thai-Provinz Surin zu erreichen und lockt mit dem mächtigen Sandstein-Tempel Preah Vihear, der auf einem 500 Meter hohen Felsvorsprung thront. Um den grenzübergreifenden Tourismus in der Region zu fördern, wird derzeit ein gleichzeitig für Thailand, Kambodscha, Laos und Myanmar geltendes Visum angedacht. (vk)

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Luxushotel als Sozialprojekt

Mit interessanten Ausstellungen und exklusiven Künstler-Audienzen im Rahmen seines Programms “Masters-in-Residence” erfreut das neue „Shanti Mani“ in Siem Reap seine Gäste. Nach dem Lifestyle-Autor Daniel Reid und dem Shiatsu-Meister Terry Liew ist der März für den international renommierte Fotograf John McDermott reserviert. Mit der nur 18 Zimmer kleinen, aber feinen Anlage hat sich die in Hong Kong beheimatete Hotelkette „Sancuary Resorts“ im französischen Viertel einen stilvollen Meilenstein gesetzt. Der an den Fassaden abzulesende Kolonialstil setzt sich im Inneren mit der gediegenen Einrichtung aus Antiquitäten und erlesenen Kleinodien fort. Obwohl dieses Luxus-Hotel über alle Annehmlichkeiten verfügt und vor allem das Seelenwohl seiner Gäste austarieren möchte, handelt es sich auch um ein konkretes, soziales Projekt: in diesen ehrwürdigen Mauern erhalten junge, aus besonders ärmlichen Verhältnissen stammende Kambodschaner eine kostenlose Spitzen-Ausbildung. Zudem fließt ein Teil der Einnahmen an ein Krankenhaus in Phnom Penh, wo täglich 400 Einheimische kostenlos behandelt werden. (vk)

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Mit Boutique-Stil nach Bokor

In der reizvollen Provinz-Hauptstadt Kampot gibt es neuerdings eine „Boutique“-Möglichkeit, endlich relativ komfortabel und stilvoll zu übernachten: Das neu eröffnete Hotel „Bokor Mountain Club“ liegt direkt am Fluss und kann allein schon durch seine Betreiber, die auch die erfolgreichen, von kolonialem Charme geprägten „Foreign Correspondents Clubs“ von Phnom Penh und Siem Reap betreiben, für ein gewisses Ambiente garantieren. Als Ausflugs-Möglichkeiten bieten sich der Dombrey- Nationalpark mit über 100 wilden Elefanten, aber auch das einstige Seebad Kep oder eine der vorgelagerten, idyllischen Inseln an. Hauptziel bleibt jedoch die legendäre Ebene von Bokor - ein Juwel des früheren Kambodscha-Tourismus und mit einer rund 45 Kilometer langen, teilweise abenteuerlichen Fahrt zu erreichen. Erst seit 1998 dürfen Ausländer zu dieser geheimnisvollen, als Ruinenlandschaft in einem Nationalpark gelegenen Hochebene vordringen. Anfang der 20er Jahre hatten hier die Franzosen gebaut, später König Sihanouk und der Geldadel aus Phnom Penh. Zu den eindrucksvollsten Attraktionen gehört das verfallene, ehemalige „Palace Hotel“. (vk)

 
 
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