INDOCHINA
CHINA / HONGKONG
DYNAMIK ZWISCHEN DSCHUNKEN
Das aus der Insel Hongkong, der Halbinsel Kowloon und ihrem Hinterland sowie über 230 zumeist unbewohnten Inseln gebildete Territorium zählt zu den faszinierendsten Metropolen der Welt. Von der Größe Berlins und mit rund sieben Millionen Einwohnern am Südchinesischen Meer gelegen, gehörte der Stadtstaat bis 1997 zur britischen Krone - durch den vertraglich vereinbarten Erhalt des kapitalistischen Wirtschaftssystems für die nächsten 50 Jahre wird sich am Charakter dieser geschäftigen Super-Metropole so schnell nichts ändern. Doch die Hochhäuser werden hier auch heute noch mit filigranen, Schwindelerregenden Bambus-Gerüsten gebaut, während im Hafen traditionelle Holz-Dschunken neben supermodernen Frachtschiffen dümpeln. Obwohl Hongkong meist nur für seine glitzernde Kulisse aus Wolkenkratzern bewundert wird, besteht der Stadtstaat zu rund 40 Prozent aus Naturschutzgebiet! So kann zum Beispiel die Halbinsel Sai Kung gestresste Touristen nicht nur zu erholsamen Wander- und Kayak-Touren locken, sondern auch zum Picknick an abgelegenen Stränden. 
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KAMBODSCHA
GRÖSSTER SAKRALBAU DER WELT
Als wichtigstes Reiseziel in Kambodscha locken die weltberühmten Tempelanlagen von Angkor Wat - oft als größter Sakralbau der Welt, schönste Kunstschöpfung der Menschheit und Wahrzeichen des Landes bewundert. Einst wurde das gigantische Reich von Angkor („die Stadt“) von fast einer Million Menschen bevölkert. Ein imposantes Bewässerungssystem aus Stauseen und Kanälen garantierte die Macht dieser Hochkultur, die zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert von Khmer-Königen geschaffen wurde. Nach dem Ende des Bürgerkriegs künden aber auch viele neue Routen und Ziele von der touristischen Zeitenwende in Kambodscha, erfreuen sich Überland-Touren immer größerer Beliebtheit: Auf dem Weg zu neu erschlossenen Tempelanlagen oder ehemaligen Rebellen-Hochburgen erstrecken sich jenseits der Straßen leuchtend grüne Reisfelder bis zum Horizont, wo sich kugelrunde Königspalmen gegen den strahlend blauen Himmel abheben. Auf Teichen und Wassergräben schwimmen Teppiche aus weißen, gelben oder rosa- bis violettfarbenen Seerosen - umkreist von Schmetterlingen und Libellen. Einzigartige Erlebnisse verspricht eine Fahrt über den legendären Tonle-Sap-See mit seinen urtümlich anmutenden Pfahlbau-Siedlungen und dicht bevölkerten Vogelschutz-Gebieten. 
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LAOS
WIE AUS EINER ANDEREN ZEIT
Fast überall in diesem Land ist noch eine idyllische Ruhe und buddhistische Gelassenheit zu spüren, die in unserer Welt selten geworden ist. Das kulturhistorische Herz von Laos schlägt in der ehemaligen Königstadt Luang Prabang, das nur 30.000 Einwohner zählt und als besterhaltenste Stadt Südostasiens gilt. Wegen seiner feudalen Villen und arkadengestützten Geschäftshäuser aus der französischen Kolonialzeit, vor allem aber aufgrund der 30 buddhistischen Tempelanlagen, deren Ursprünge sogar bis zum 15. Jahrhundert zurückreichen, wurde es von der UNESCO 1995 als besterhaltenste Stadt Südostasiens zum Weltkulturerbe erklärt. Vom nordthailändischen Grenzort Houey Say aus lässt es sich auch über den Mekong erreichen, auf dem mittlerweile schon komfortable Passagier- und Kabinenschiffe das Reisen erleichtern. Im Süden des Landes führen romantische Kreuzfahrten auf komfortablen Flussschiffen zu der Tempelanlage von Wat Phou und der phantastischen Inselwelt von Siphandone, wo sich der Mekong in ein gewaltiges Labyrinth aus Stromschnellen und Wasserfällen zuerteilt. Neue, reizvolle Reise-Möglichkeiten eröffnen sich aber vor allem auch auf den zahlreichen Zuflüssen des gewaltigen Stroms, die oft noch durch unberührte Naturlandschaften führen und immer mehr Öko-Touristen anlocken. 
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MYANMAR
ALS BUDDHAS ZAUBERLAND
Trotz seiner ungelösten politischen Probleme gehört Myanmar zu den schönsten und exotischsten Reisezielen der Welt. Schon Marco Polo hat den Anblick des 40 Quadratkilometer großen Ruinenfelds von Bagan zu den „großartigsten der Welt" gezählt.. Einst gab es hier 13.000 Tempel und Pagoden, nach dem Einfall der Mongolen, einer Ausbeutung als Steinbruch und mehreren Erdbeben sind noch 2.200 Bauwerke übrig. Das ehemalige Burma ist geradezu übersät mit historischen Stätten einer Jahrtausende alten, buddhistischen Tradition: Unzählige Bauwerke sind mit zahllosen bunten Edelsteinen verziert, die dieses Land zur Schatzkammer Südostasiens machen. In Mandalay lockt das größte Buch, in Bago der längste, liegende Buddha, in Mingun die schwerste Glocke, in der Hauptstadt Yangon mit der Shwedagon die schönste Pagode der Welt und auf dem Inle-See die mystischen Beinruderer. Auch der geheimnisvolle Mount Popa, das koloniale Maymyo mit seinen Western-Kutschen oder der magische Goldene Felsen von Kyaiktiyo sind faszinierende Reiseziele. Und an der noch völlig unverbauten Küste des Golfs von Bengalen - zum Beispiel am schönen Strand von Ngapali, wo Rudyard Kipling das erste Kapitel seines weltberühmten Dschungelbuchs geschrieben hat - laden neuerdings die ersten komfortablen Resort-Hotels zu erholsamen Badetagen ein. 
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VIETNAM
UNTERWEGS IM MONUMENTALFILM
Der Krieg ist längst vorbei, heute präsentiert sich Vietnam als ein Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen, der von über 2.000 Kilometern Küstenlandschaft, weitläufigen Wasser- und Reisfeld-Landschaften sowie ausgedehnten Hochebenen und gewaltigen Gebirgszügen geprägt wird. Und ständig lässt es sich eintauchen in das farbenfrohe, faszinierende Alltagsleben, das den Reisenden ständig wie durch einen Monumentalfilm spazieren lässt! Besonders das im Süden gelegene Saigon garantiert einen gelungenen Einstieg in das Land: Was gibt es Schöneres, als sich über Stunden an den breiten Boulevards niederzulassen und dieser quirligen Metropole, die seit dem Krieg „Ho-Chi-Minh-City" genannt wird, den Puls zu fühlen? In das nahe Mekong-Delta unternehmen viele Touristen bisher nur Tagesausflüge, aber zwei moderne Hängebrücken (eine davon noch im Bau), bessere Hotels und neue Schnellboot-Verbindungen locken immer tiefer in das Labyrinth aus acht mächtigen Flussarmen, zahllosen Wasserstraßen und Kanälen hinein, von dem aus Touristen neuerdings sogar bis ins benachbarte Kambodscha vordringen können. Besonders gut entspannen kann man sich an Vietnams neuer „Cote d`Azur“, die sich zwischen den beiden Fischerorten Phan Thiet und Mui Ne erstreckt. Das Hinterland kann sogar mit einer geologischen Sensation überraschen: einer sich aus roten, goldfarbenen und weißen Dünen auftürmenden, faszinierenden Wüstenlandschaft. 
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SINGAPUR
DER GANZ BESONDERE STADTSTAAT
Oft machen vor allem diejenigen Dinge Spaß, die verboten sind. Wer sich dieses Motto zu eigen macht, kann in Singapur ganz schnell auf seine Kosten kommen - aber möglicherweise auch ins Gefängnis: denn der straff geführte Stadtstaat an der Südspitze der malaiischen Halbinsel gilt als „Stadt der Verbote“. Die fangen schon beim Kaugummi-Kauen in der Öffentlichkeit an und erstrecken sich über das Verbot von Oral-Sex bis hin zu einer 150 Singapur-Dollar teuren Geldstrafe, die beim Verlassen eines stillen Örtchens ohne das Betätigen der Toiletten-Spülung gezahlt werden muss.... Ein wahrlich exotisches Fleckchen, das jedes Jahr rund sieben Millionen ausländische Besucher anlockt und dessen Widersprüchlichkeiten und Reize sich erst durch persönliche Kontakte, längere Rundgänge durch die Nebenstraßen und Randzonen jenseits der Hauptschlagader Orchard Road ergeben. Denn Singapur lebt nicht nur von seiner Legende, einer unglaublichen Wirtschaftskraft und hervorragenden Infrastruktur, sondern auch von der Vielfalt seiner Ethnien, Glaubensstätten und Gourmet-Tempel, der interessanten Architektur-Mischung aus modernen Einkaufszentren, traditionellen Chinesen-Häusern und britischen Kolonialbauten, üppigen Grünanlagen, dem berühmten Vergnügungspark Sentosa und einem in letzter Zeit überraschend üppig erblühenden, stilvollen Nachtleben. 
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MALAYSIA
DAS EXOTISCHE NATUR-PARADIES
„Land aus Gold“ wurde die malaiische Halbinsel von den ersten Seefahrern und Geographen genannt, die auf dem Weg nach China umsegelt werden musste. Neben anderen Bodenschätzen war es tatsächlich Gold, das diesen Staat zu einem der wohlhabendsten in Indochina gemacht hat. Heute besteht der größte Schatz Malaysias nach Auffassung seiner meisten Besucher in noch immer undurchdringlichen Regenwäldern, geheimnisvollen Gebirgszügen, glasklaren Wasserfällen und der verwirrenden Vielfalt einer exotischen Flora und selten gewordenen Fauna, zu der noch Wildtiere wie Tiger, Sumatra-Nashörner oder Orang-Utans zählen. Im östlichen Landesteil Sabah lädt der 4.100 Meter hohe Mount Kinabalu zum Besteigen ein, während an den Rändern des Landes wunderschöne Strände und in den Tiefen des Meeres bunt-belebte Korallenriffe zur Erkundung locken. Nicht weniger faszinierend ist die Begegnung mit den Einheimischen: kaum ein Staat in der Region kann mit einer derartigen, ethnischen Vielfalt aus Ureinwohnern, Malaien, Chinesen und Indern aufwarten wie Malaysia. Und wer sich erst einmal durch die Einkaufszentren und Garküchen der brodelnden, von den riesigen „Petronas Towers“ überragten Hauptstadt Kuala Lumpur gekämpft hat, kann sich anschließend abseits allen Trubels in einem der landestypischen, auf Stelzen gebauten Holzbauten erholen, die vor allem von den Langhäusern in der Provinz Sarawak symbolisiert werden. 
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THAILAND
DAS LAND DES LÄCHELNS
Die vielen Seiten Thailands – fast scheint es, als hätte jemand aus den verschiedensten Wünschen anspruchsvoller Reisender das ideale Urlaubsland komponiert. Wer immer diese wunderbare Welt im Herzen Südostasiens als Reiseziel wählt, wird für einige Zeit Teil von ihr werden, und Kultur und Abenteuer, Erholung und Entspannung und gleichzeitig den Komfort genießen, den sie zu bieten hat. Lassen Sie sich überraschen die THAIPAGE informiert Sie laufend über die schönsten Hotels, schönsten Strände, die attraktivsten Ausflugsziele und natürlich über die thailändischen Fluggesellschaften.
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Weitere Länder in Indochina
Durch viele neue Reiserouten lassen sich die kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten Thailands mit denen der Nachbarländer zu einer einzigartigen Perlenkette verknüpfen. Neue Flüge, Straßen, Wasserwege und Brücken, aber auch weitere Grenzübergänge und Visa-Erleichterungen: Immer durchlässiger werden die Grenzen in Indochina - mit vielfältigen, neuen Verbindungen über Land, zu Wasser und in der Luft zwischen Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos, Myanmar, Malaysia und Singapur. Gleichzeitig ist während der letzten Jahre in fast allen Winkeln Südostasiens eine Vielzahl neuer Hotels aus dem Boden gewachsen, die je nach Geschmack und Geldbeutel mit einer kreativen Fülle an Unterkunftsmöglichkeiten aufwarten können. Diese Rubrik wird von Volker Klinkmüller einem erfahrenen Indochina Journalisten moderiert.
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