Bootsrennen auf dem Map Pra Chan
Pattayas Touristenattraktion wurde erstmals im November 2001 ausgerichtet
Das 11. Langboot-Rennen am 19. und 20. November auf dem Wasserreservoir Map Pra Chan hat erneut eine internationale Beteiligung. Ihre Teilnahme zugesagt haben Ruderer aus Kambodscha, China, Hong Kong, Laos, Macao, Malaysia, Birma, Singapur und Taipeh. Diese Teams bestehen aus jeweils bis zu zwölf Sportlern. Der Sieger erhält einen Pokal Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn und einen stattlichen Geldbetrag. Aber auch die Zweit- und Drittplatzierten gehen nicht leer aus.
Ruderer aus mehreren Provinzen des Landes gehen beim „Pattaya International Long Boat Race Festival“ in den beiden anderen Kategorien an den Start: große Boote mit 55 Ruderern und kleinere Boote mit bis zu 30 Aktiven. In diesen beiden Kategorien winken den erfolgreichen Mannschaften Trophäen der Prinzessinnen Maha Chakri Sirindhorn und Soamsawalee sowie Geldpreise. Die Ausscheidungswettkämpfe sind am Samstag, 19. November, am Sonntag folgen die Endläufe.
Pattayas Touristenattraktion wurde erstmals im November 2001 ausgerichtet. Die Stadt, die Provinz Chonburi, der Bezirk Nongprue und der Unterbezirk Pong sowie die staatliche Tourismusbehörde (TAT) wollen mit dieser Veranstaltung Urlaubern und Residenten eine jahrhundertealte Tradition nahebringen.
Die Geschichte der Langboot-Rennen kann bis in die Zeit der Ayutthaya-Periode zurückverfolgt werden, also rund 600 Jahre. Langboot-Rennen sind seit alten Zeiten populär, als die Wasserwege die einzigen Möglichkeiten der Kommunikation und des Transportes waren.
Traditionell werden die Langboot-Rennen einmal im Jahr ausgerichtet, hauptsächlich in jenen Provinzen, durch die einer der großen Ströme Thailands fließt. Sie sind jedoch nicht auf irgendwelche bestimmten Regionen des Landes beschränkt. Normalerweise werden die Rennboote, die Kanus sehr ähnlich sehen, aus Baumstämmen gefertigt. Sie können bis zu 60 Ruderer aufnehmen, die in Doppelreihen sitzen. Bei den traditionellen Rennen strömen Hunderte von weither angereisten Zuschauern an die Flussufer.
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