Bis 2014 werden in Map Ta Phut 18,6 Milliarden Baht investiert
Jahrzehnte haben Industrie und Regierung nach dem Slogan „Entwicklung um jeden Preis“ zusammengearbeitet. Die Wirtschaft florierte auf Kosten der Arbeiter und der in der Nähe von Gewerbegebieten wohnenden Bevölkerung. Deren Gesundheit und der Umweltschutz wurden sträflich vernachlässigt. Bis die Bürger massiv protestierten, auf die Straße gingen und Gerichte eingriffen. Wie bei Thailands größtem Industriegebiet Map Ta Phut in der Provinz Rayong.
Jetzt wollen Unternehmen und der Staat die Verschmutzung in Map Ta Phut stoppen. Bis zum Jahr 2014 werden 18,6 Milliarden Baht investiert, von der Industrie, der Regierung, staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen. Die Projekte haben alle ein Ziel: Die Immissionen in der als „Verschmutzungs-Kontroll-Zone“ deklarierten Region sollen auf ein erträgliches Maß reduziert werden.