Pattaya-City früher und heute: War damals alles besser?
Keine Frage: Pattaya hat in den vergangenen sechzig Jahren einen Wachstums- und Entwicklungsschub erlebt, der nur schwer seinesgleichen sucht. Wer hätte gedacht, dass aus dem einstigen idyllischen Fischerdorf einmal eines der größten Urlaubszentren Asiens entstehen würde? DER FARANG traf sich mit vier Langzeit-Residenten und unterhielt sich mit ihnen über ihre teils konträren Empfindungen betreffend der Entwicklungen in der Touristenmetropole und fragte: War früher alles besser?
Noch in den 1950er Jahren lebten in Pattaya, auf Thai ¾Ñ·ÂÒ, was sich mit „Südwestwind“ übersetzen lässt, lediglich vereinzelte Fischerfamilien, die vor allem die ruhige See in der durch Landzungen geschützten Bucht schätzten. Mit der Ruhe war es bald vorbei. Denn während des Vietnam-Krieges in den 1960er Jahren entdeckten in Sattahip und U-Tapao stationierte GI`s die schönen Strände. Kurzerhand wurde der beschauliche Ort zu einer „Rest and Recreation Area (R&R)“ des US-Militärs ausgerufen, was nicht nur bei der geschäftstüchtigen Lokalbevölkerung zu einer wahren „Goldgräberstimmung“ führte.