Abgezockt: Wa(h)re Liebe im Land des Lächelns
Brisant: Der Hörbuch-Hit von Erfolgsautor Frank Setzer
Lassen Sie sich entführen, und tauchen Sie ein in den abgrundtiefen Sumpf des ältesten Gewerbes der Welt im Land des Lächelns. Erfolgsautor Frank Setzer präsentiert in seinem Hörbuch „Wa(h)re Liebe im Land des Lächelns!“ die raffiniertesten Abzockmaschen von freischaffenden Liebesdienerinnen, Ladyboys und Akteuren des horizontalen Gewerbes und lässt darüber hinaus auch geprellte Liebeskasper zu Wort kommen. In seinem Werk gibt der thailanderfahrene Autor humorvoll und doch schonungslos zugleich den Alltag des Rotlichtgewerbes in den Touristenzentren wieder, ohne Inhalte zu beschönigen. Erleben Sie einzigartige sowie haarsträubende Fakten über den thailändischen Prostitutions- und Heiratsmarkt.
„Wenn ich mir die Haare schneiden lassen will, dann gehe ich zum Friseur. Wenn ich eine Currywurst essen will, gehe ich zum Schnellimbiss, Orangen kaufe ich beim Obsthändler, und meinen neuen Drucker kriege ich beim Media Markt oder im Computerfachhandel. Richtig? Wenn ich Liebe suche, gehe ich dann vielleicht in ein Bordell…? Natürlich nicht! Und warum wohl…? Weil alle genannten Institutionen nur Dienstleistungen anbieten, hier wird einfach nur Geld verdient. Ehrliche Gefühle gibt es nun mal nicht gegen Geld. Nicht bei uns und nicht in Thailand“, so Setzer im Vorspann des rund 122 Minuten langen Hörbuchs, das großes Kino für das Ohr verspricht.
Da sind zum einen Walter und June aus Rayong. Während ihres Strandurlaubs auf Koh Samet stößt das Paar auf den molligen Rentner Eddie und seine 25-jährige „Freundin“ Nok. Schnell kommen die beiden Deutschen ins Gespräch. Selbstsicher verkündet Eddie, „dass er nur mit seiner Nok verkehren würde, da er sich so kein Aids einfangen würde“. Auf Walters Frage, ob er denn beim Geschlechtsakt mit seiner Herzallerliebsten Kondome verwenden würde, prustet dieser voller Hohn: „Nein, denn seine Herzallerliebste schlafe ja nur mit ihm…“. Und wenn er in Deutschland sei, dann schicke er ihr schließlich jeden Monat 8.000 Baht, damit diese nicht mehr in einer Ladybar arbeiten und mit fremden Männern Sex haben müsse.
Eddi: Ein schlauer Liebestrottel?
Doch währenddessen unterhielten sich auch die beiden Frauen sichtlich angeregt. Als Walter und seine Frau zurück ins Hotel gingen, platzte June fast vor Lachen. So viel sei verraten: Natürlich ist Nok nicht das, was sich der liebestrunkene Farang von der Bar-Mieze erhoffte. Sie hingegen bittet Buddha, dass ihr Schweinchen noch lange leben wird und stets pünktlich jeden Monat das Geld überweist…
Doch auch die Frage nach der Motivation, dem Grund, warum sich ein junges Mädchen dafür entscheidet, ihren Job auf dem Reisfeld oder in der Kleiderfabrik aufzugeben, um in der Rotlichtszene in Bangkok, Phuket oder Pattaya ihr Geld zu verdienen, versucht Setzer zu ergründen. Wenn die Unschuld vom Lande dann in den Touristenmetropolen ihren ersten Arbeitstag in einer Amüsier-Bar verbringt und sieht, dass dort die Farangs mehr Geld für ein Bier bezahlen, als sie zu Hause an einem Tag verdienen würde, ist der Teufelskreis perfekt.
Zusätzlich propagiert das Fernsehen jedem auch bis in den letzten Winkel des Isaan, dem Armenhaus Thailands, was man an Besitz haben muss. Da liegt nahe: Man braucht Geld. Und ist keines mehr da, dann muss eben schnell neues her! Der Farang wird in diesem Sinne als Lösung aller Finanzprobleme betrachtet. So hat Setzer nicht selten beobachtet, wie eine junge Thai mit Abschiedstränen ihren westlichen Liebhaber im Abflugbereich des Suvarnabhumi Airports verabschiedete, um fünf Minuten später mit Freudentränen in den Augen den nächsten Lover im Ankunftsbereich zu begrüßen…
Einen tiefen Einblick in die raffinierte Geldmaschinerie des Gewerbes liefern hingegen die Prostituierte Liam, 22 Jahre alt, und die vorgegebene Lehrerin Wang, 28 Jahre alt. Während erstere vor dem Nana Hotel in Bangkok auf allabendlichen Kundenfang geht und am liebsten mit Japanern verkehrt, da diese ihrer Aussage nach immer zahlen würden, was sie verlange, und darüber hinaus nicht lange für „ihr Geschäft“ bräuchten, hat sich die als zweites genannte junge Dame auf deutsche Männer spezialisiert, die in der Heimat schlechte Erfahrungen mit der Ehe gesammelt haben.
„Schnelles Geld“ mit System
So lässt sie sich in der Hochbahn in der Hauptstadt von Helmut anrempeln, der in Deutschland in der Liebe enttäuscht wurde. Schnell beschloss sie: „Das ist mein Kandidat, das wird mein Goldesel“! Ob sie ihr Ziel erreichte, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Doch so viel sei gesagt: Bildung und ein vernünftiges Umfeld spielen bei ihrer ausgeklügelten Masche eine entscheidende Rolle. „Das ist sehr wichtig, wenn man nicht mit der Prostitution und dem Rotlichtmilieu in Verbindung gebracht werden will“, verrät sie weiter. „Nur das lange Geschwätz den ganzen Tag“, das würde ihre Nerven schon sehr strapazieren.
Björn Jahner
Neugierig? Das einzigartige Erfolgs-Hörbuch liefert haarsträubende Fakten und wurde im Reportage-Stil vom Après Midi Verlag Baden-Baden produziert. Die Doppel-CD ist in Pattaya exklusiv im FARANG-Medienhaus erhältlich oder kann telefonisch und per E-Mail für 790 Baht zuzüglich Versandkosten auf dem Postweg bestellt werden. Kontaktdaten sowie Anfahrt
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