Ein Fischer in Naklua bemerkte kürzlich, dass im Naklua-Kanal zahlreiche tote Fische schwammen. Er verständigte umgehend die Polizei. Als die Polizisten eintrafen, versammelte sich bereits eine große Menschenmenge von beängstigten Einwohnern am Kanal. Sie befürchteten, dass die Stadtverwaltung in Auftrag gab, die Fische zu vergiften. Daraufhin kam der stellvertretende Bürgermeister Weerawat Khakhai zum Ort des Geschehens und versicherte, dass die Stadtverwaltung keine Absicht habe, Fische zu töten.
Gerufene Experten untersuchten den Kanal und machten den niedrigen Wasserstand für das Sterben der Fische verantwortlich. Dieser war an diesem Morgen so niedrig, dass über tausend Fische auf dem Flussbett strandeten. Als am Nachmittag die Flut einsetzte, füllte sich der Kanal wieder rasch mit Wasser und die toten Fische trieben zurück ins Meer. Schon lange behaupten böse Zungen, dass der Kanal in Naklua stark durch Abfälle verschmutzt sei und begründen das Fischsterben mit der starken Abfall- sowie Abwasserbelastung. Die Stadtverwaltung lässt nun zahlreiche tote Fische nach giftigen Rückständen überprüfen und versprach umgehende Aufklärung des Vorfalls.