Eine Reise durch die Modefotografie
Ausstellung „Bildermode – Modebilder“ in der Bangkok University Gallery
Bis zum 31. Oktober ist in der Bangkok University Gallery die Fotoausstellung „Bildermode – Modebilder: Deutsche Modefotographie 1945-1995“ zu sehen. Das Institut für Auslandsbeziehungen dokumentiert in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der Bangkok University Gallery nicht nur die Entwicklung der Mode, sondern offenbart auch Wunschwelten der Nachkriegszeit und zeigt die sozialen Veränderungen der letzten fünfzig Jahre. Die Ausstellung verdeutlicht die künstlerische Qualität deutscher Modefotographie, darüber hinaus ermöglicht sie durch das Medium einen Blick auf den jeweiligen Zustand der Gesellschaft.
Die Bildsprache des Fotografen, das Model und seine Pose, sowie Kleidung, Setting, und technische Bearbeitung des Fotos führen den Blick des Betrachters weit hinter einzelne Modetrends. Die Bilder bieten Einblick in den Zeitgeist jeder einzelnen Epoche. Sie drücken den Wandel sozialer Gesinnung und moralischer Kodierung zu einem bestimmten Zeitpunkt aus. Die zunehmende Internationalisierung von Modefotografie, in den 1960ern beginnend, wird durch die Ausstellung genauso dokumentiert wie die Abwendung von einem fotografischen Ideal in den späten 80er und den frühen 90er Jahren.
Der Kurator F.C. Gundlach hat 39 Fotografien für diese außergewöhnliche Reise durch fünf Dekaden Modefotografie ausgewählt. Die Ausstellung enthält 188 Arbeiten, von denen viele als Kultbilder gelten, die neue Trends setzen konnten und darüber hinaus besonders den Wandel des Frauenbildes repräsentieren. F. C. Gundlach gilt als einer der bedeutendsten Modefotografen der Nachkriegszeit. Vier Jahrzehnte seines Schaffens hat er Mode für große Magazine fotografiert.
Die Ausstellung „Bildermode – Modebilder: Deutsche Modefotografie 1945-1995“ ist im Gebäude 7 der Bangkok-Universität (City Campus) von 9.30 bis 19 Uhr geöffnet. Am Samstag, 26. September, wird dort um 19 Uhr der Film „Ein Traum in Erdbeerfolie“ gezeigt. |