Millionen tauschen sich über Facebook aus
Ein soziales Netzwerk zur Bildung und Unterhaltung / Besserer Datenschutz
Warum sollte man Facebook nicht länger nutzen? Dazu gibt es mehrere Gründe, in erster Linie deshalb, weil man nicht sicher sein kann, ob Daten an Drittpersonen weitergegeben werden. Ein Konto bei Facebook kann man nicht mehr löschen, man kann es nur deaktivieren. Mit dem korrekten Passwort lässt sich der einst eingegebene Inhalt auch nach Monaten wieder reaktivieren. Man kann auch nicht sicher sein, dass bereits einmal erfasste Bilder und Informationen vom Benutzer dann gelöscht, auch wirklich gelöscht werden.
Was ist Facebook?
Facebook ist eine Webseite zur Bildung und Unterhaltung sozialer Netzwerke, die der Firma Facebook Inc. mit Sitz im kalifornischen Palo Alto gehört. Die Benutzer unterhalten sich, tauschen Erfahrungen und Meinungen aus. Damit aber nicht genug, man stellt auch persönliche Informationen und Bilder ins Web. Dadurch wird die Plattform immer wertvoller für Werbefirmen und Dienstleistungsanbieter. Facebook ähnelt mit seinem gesellschaftlichen Netzwerk der Videoplattform Youtube am meisten.
Was man bei derartigen sozialen Netzwerken jedoch nie vergessen sollte, ist die Tatsache, dass sie für jedermann offen sind. Alles, was im Facebook postiert wird, kann zum Beispiel vom Chef, der Freundin, den Eltern usw. gesehen werden. Es hat schon zahlreiche Fälle von Freundschaftsauflösungen, Ehescheidungen, Arbeitsplatzverlusten, sozialem Abstieg und sogar Festnahmen gegeben, die alle durch das Platzieren von Bildern in Facebook verursacht wurden.
Das sind aber immer noch keine ausreichenden Gründe, um sich von dieser Plattform zu verabschieden. Facebook hatte durch eine Regeländerung für sich in Anspruch genommen, dass ihm alles gehört, was auf seiner Webseite postiert wird. Jedes Foto, jeder Kommentar, einfach alles, selbst dann, wenn es eigentlich gelöscht wurde. Das Resultat war vorauszusehen: Viele Nutzer verliessen die Plattform. Das Management machte einen Rückzieher.
Facebook hat 250 Millionen Mitglieder
Die nun neuesten Datenschutz-Richtlinien sollen den Nutzern mehr Transparenz und Kontrolle über die Informationen geben, die sie Anwendungen von Drittanbietern zur Verfügung stellen. Die Inhalte in Facebook können nicht nur in einem Webbrowser dargestellt, sondern über Programmier-Schnittstellen (API) an andere Webdienste oder PC-Anwendungen übergeben werden.
Die angestrebten Änderungen umfassen unter anderem den Umgang mit Geburtsdaten und den Konten verstorbener Nutzer. Außerdem soll den Mitgliedern deutlicher gemacht werden, worin der Unterschied zwischen einer Deaktivierung und endgültigen Löschung eines Facebook-Kontos besteht. Darüber hinaus will der Dienst seinen Anwendern sein Werbemodell besser erläutern. Facebook will weiterhin seine Nutzer auffordern, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu überdenken, um sicherzustellen, dass die Voreinstellungen auch tatsächlich ihren Wünschen entsprechen.
Auf Facebook ist es wie bei fast allen Social-Communities möglich, sich mit einer fiktiven Identität anzumelden. Der Nutzer wird jedoch ausdrücklich dazu aufgefordert, sich mit seinem echten Vor- und Nachnamen sowie seinem Geburtsdatum anzumelden. Aus Datenschutzgründen findet keine Überprüfung der realen Identität der Benutzer statt.
Wer bei Facebook mitmachen möchte, sollte sich vor der Registrierung in einschlägigen Foren genauer informieren. Unter Wikepedia.org findet man mit dem Suchbegriff „Facebook“ viele nützliche Hintergrundinformationen. Die Welt von Facebook mit seinen über 250 Millionen Benutzer erreicht man mit der Internetadresse www.facebook.com. |