MAKHA BUCHA
Warum so selten über die Wunderwirkungen
Buddhas gesprochen wird
Der Feiertag Makha Bucha fällt immer auf einen Vollmond (dieses Jahr der 9. Februar 2009). Er erinnert an eine Wundererscheinung – simultanes Ereignis: 1.250 Anhänger Buddhas versammelten sich am selben Tag, um seine Predigt anzuhören, ohne dass sie irgendeine vorherige Ansage von Buddha bekommen hatten. Sie alle kamen zur selben Zeit zusammen, ohne sich vorher untereinander verabredet zu haben. Diese 1.250 Mönche wurden von Buddha ordiniert und sind dann alle später in die Erleuchtung eingegangen.
Es ist anzunehmen, dass Buddha eine Nachricht durch Telepathie an seine Anhänger gesendet hat, so dass sie alle zur gleichen Zeit synchron an ihren Lehrmeister dachten. Heutzutage sind wir gewöhnt daran, Nachrichten oder Auskünfte über das Internet zu “klicken” und können uns nur schwer vorstellen, dass Meldungen eigentlich auch durch menschliche Gedankenübertragung weitergeleitet werden können, und sogar schneller als über das Internet.
Die Erleuchteten haben die kosmische Intuition, eine Verbindung der universellen Netzverdrahtung. Sie können daher alle Informationen in der eigenen ätherischen Datenbank abrufen. Der Zustand “erleuchtet” zu sein bedeutet einfach, dass man allwissend ist, grenzenlos und zeitlos. Daher wird der Lehrer zur Erleuchtung, der ehemalige Prinz Siddharta, “BUDDHA” genannt, weil das Wort “der glückselige Allwissende” bedeutet.
Buddha wusste schon immer vorher, wem er am nächsten Tag begegnen würde, las dessen Gedanken im voraus, erfuhr von seiner Herkunft und vom spirituellen Zustand, in welchem sich derjenige befand. Handelte es sich um eine hochentwickelte Seele, so sprach Buddha mit ihm z.B. über die Engel, die sich manchmal im Traum offenbaren, um den Menschen etwas zu übermitteln. Ob jemand Buddhas Lehre versteht oder nicht, hängt davon ab, wie schwer sein Karma ist, denn bestimmte Schulden von Karma versperren den Weg zur Erkenntnis (Engherzigkeit z.B.).
Im allgemeinen ist es im Buddhismus streng verboten, über Erlebnisse mit Wundern oder Überirdisches zu reden. Mönche dürfen sowieso nie damit angeben, auf welcher spirituellen Stufe sie beim Meditieren angelangt sind usw. Wer bei der Astralreise eine göttliche Botschaft empfangen hat, soll darüber schweigen. Die meisten Menschen verstehen nichts davon und halten den Erzähler für einen Spinner. Durch spöttische Bemerkungen gegenüber den Erleuchteten und ihre heilige Lehre baut man unbewusst schweres Karma auf, wobei der Erzähler mitschuldig ist. Es ist ein Naturgeschenk – ein “Nebenprodukt” sozusagen, dass der Mensch beim Konzentrieren dank seines geistigen Entwicklungsstadiums soweit gekommen ist und unvermeidlich zu dieser Hellsichtigkeit gelangt, ob er will oder nicht. Nur sollte man nicht zu lange an der Wundererwirkung festhalten, denn sie führt eher zur Versuchung, diese besondere Gabe aus Machtgier oder Habgier zu missbrauchen.
Üblicherweise werden im Buddhismus Wunderereignisse sowieso selten erwähnt, weil es erstens nicht zur Erlösung des Leidens führt und zweitens für die Menschen schwer zu begreifen ist, wieso ein Erleuchteter die Kraft zu Wundertaten hat. Ausserdem hält man das Wissen darüber nicht für so wichtig. Wichtig ist, dass der Mensch weiss, das Böse sein zu lassen und nur gute Taten auszuüben. Nur bei bestimmten Anlässen, wie z.B. der Pflügezeremonie, wird ausnahmsweise mal von Buddha’s Wundertaten berichtet. Als es im Gebiet Khanthanrat (nördlich von Indien) für lange Zeit keinen Regen gab, starben immer mehr Menschen. Die Gläubigen kamen zu Buddha und baten ihn um Hilfe. Buddha hatte dann durch ein Gebet bewirkt, dass es regnete, so dass nach einiger Zeit die Bauern wieder mit dem Reisanbau beginnen konnten.
Weil die Erleuchteten mit den Lichtkräften des gesamten Kosmos verbunden sind, kennen sie auch den Schlüssel dazu, sich von der Anziehungskraft der Erde zu lösen. Deswegen konnte Ong Kuliman, der damalige berühmte Mörder, den Buddha nie fangen, als er ihn mit einem Schwert umbringen wollte. Die Füsse Buddhas schwebten in einer Geschwindigkeit, die dem Fliegen gleicht, über der Erde.
Von Duangdee (Khun Daeng)
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