Das Jahr 2008 im Zeitraffer
Januar
Thailand trauert um Prinzessin Galyani Vadhana. Ihre Königliche Hoheit stirbt im Alter von 84 Jahren. Die ältere Schwester von König Bhumibol Adulyadej war seit Mitte 2007 im Siriraj Hospital in Bangkok wegen eines Krebsleidens behandelt worden. Der König ordnet eine 100-tägige Trauerzeit an, eine einwöchige Trauerfeier mit Einäscherung folgt Mitte November.
Das Parlament wählt den Vorsitzenden der Partei People Power, Samak Sundaravej, zum 25. Ministerpräsidenten des Landes. Auf Samak Sundaravej entfallen 310 Stimmen. 163 Abgeordnete votieren für den Gegenkandidaten der Demokratischen Partei, Abhisit Vejjavija.
Bei einer Meinungsumfrage von Abac Poll bezeichnet mehr als die Hälfte der befragten Frauen und Männer korruptes Verhalten als akzeptabel. 50,5 Prozent nehmen eine korrupte Regierung hin, wenn diese ihre Lebensbedingungen verbessert. Und 48,3 Prozent der Interviewten finden nichts dabei, Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes zu schmieren, wenn dadurch ihre Anträge oder Bitten zügig und bestens bearbeitet werden.
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Februar
Ein verschärftes Rauchverbot tritt in Kraft. Es untersagt das Rauchen nun auch auf Märkten, in Büros und Entertainment-Betrieben wie Bars, Pubs und Discos. Besitzer offener Restaurants haben die Möglichkeit, getrennte Zonen für Raucher und Nichtraucher zu schaffen. Seit 1992 haben Regierung und Parlament Schritt für Schritt das Rauchverbot ausgedehnt. Politiker wollen so den Verkauf von Zigaretten einschränken und vor allem das Passivrauchen verhindern.
Die Thai Airways International (THAI) bricht das Monopol der Bangkok Airways. Zum 15. Februar nimmt die THAI die Strecke Bangkok-Koh Samui in ihren Flugplan auf. Die private Bangkok Airways hat den Airport auf der Ferieninsel gebaut und im Vorjahr mit 500 Millionen Baht erweitert.
Nach 17 Monaten selbst erwähltem Exil kehrt der ehemalige Ministerpräsident Thaksin Shinawatra nach Thailand zurück. Der 58-Jährige war im September 2006 vom Militär gestürzt worden und lebte seitdem im Ausland. In Bangkok hat er sich wegen Korruption und Machtmissbrauchs in mehreren Fällen während seiner Amtszeit von 2001 bis 2006 zu verantworten. Im Januar war bereits Thaksins ebenfalls unter Korruptionsverdacht stehende Ehefrau Potjaman nach Bangkok zurückgekehrt.
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März
Seit dem 1. März hat das Seebad mit „Phönix Pattaya“ einen deutschsprachigen Rotarier-Club. Zum ersten Präsidenten wählen die 36 Gründungsmitglieder Stephan Heynert.
Auf der Koh Samui boomt der Luxus. Nach Angaben der lokalen Tourism Association werden in den nächsten fünf Jahren zu den 14.000 Zimmern weitere 10.000 hinzukommen. Darunter sind zehn Nobelherbergen. Die Ferieninsel will Phuket den Rang als Thailands Reiseziel mit den meisten Luxushotels streitig machen.
Verkehrsunfälle verursachen jedes Jahr einen Schaden in Höhe von über 230 Milliarden Baht. Nach einer Studie der Prince of Songkhla University ist der wirtschaftliche Schaden weitaus höher als die Ausgaben des Staates für den Gesundheitssektor. In Thailand sterben jährlich auf den Strassen 13.000 Menschen, die Zahl der Verletzten wird mit 1,5 Millionen angegeben.
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April
Reis ist noch nie so teuer gewesen wie in diesen Wochen. Weltweit ist mit der starken Nachfrage der Marktpreis explodiert. Ministerpräsident Samak Sundaravej appelliert an die Bevölkerung, nicht in Panik zu verfallen und auf Hamsterkäufe zu verzichten. Dennoch: In Supermärkten und weiteren Geschäften geht das Getreide aus.
In einem Kühltransporter sterben 54 Migranten. Das Fahrzeug befand sich mit 121 Burmesen auf dem Weg von Rangun nach Phuket. Die Menschen waren auf engstem Raum zusammengepfercht und erstickten, weil die Entlüftung versagte. Den 121 Burmesen waren Arbeitsplätze in Phang Nga, Krabi und Phuket versprochen worden. Als Folge der Katastrophe verschärft Thailand die Gesetze gegen Menschenschmuggel.
Bangkoks historische Rattanakosin-Insel soll in gleissendem Licht erstrahlen. Mit der Aufstellung neuer Leuchtsysteme kommt das Tourismusministerium lokalen Reiseveranstaltern entgegen, die nachts Package-Touren anbieten wollen. Die Regierung möchte die Ratchadamnoen Road als „kulturelle Route” vermarkten. Mit sieben Milliarden Baht sollen Gebäude renoviert, die Strasse verschönert und neue Häuser gebaut werden.
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Mai
Pattaya hat einen neuen Bürgermeister. Für Itthipol Khunpluem stimmen bei der Kommunalwahl 17.743 Frauen und Männer. Dem deutlichen Wahlsieg war der aufwändigste Wahlkampf in der Geschichte der Stadt vorausgegangen. Khun Itthipols Vision: Ein Skytrain soll den chaotischen Innenstadtverkehr entzerren.
Thailand sagt Burma angesichts des verheerenden Ausmasses der Wirbelsturmkatastrophe Hilfe zu. Das Militär schafft mit Flugzeugen Nahrungsmittel, Medikamente und Ärzteteams ins Nachbarland. Der Wirbelsturm Nargis hat weite Teile des Landes verwüstet und mehr als 10.000 Opfer gefordert. Hunderttausende Menschen sind ohne Wasserversorgung und obdachlos.
Anhänger der People`s Alliance for Democracy (PAD) errichten in Bangkok an der Makhawan-Rangsan-Brücke Barrikaden und protestieren gegen das Vorhaben der Regierungskoalition, eine neue Verfassung zu schreiben. Die Demonstranten fordern den Rücktritt der Regierung und sehen das Kabinett von Ministerpräsident Samak Sundaravej als Marionettenensemble des gestürzten Premierministers Thaksin Shinawatra an. Die Proteste sollen so lange weiter gehen, bis der Regierungschef zurücktritt.
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Juni
Frauen können entscheiden, ob sie als Frau (in Thai nang) oder Fräulein (nang sao) angesprochen werden wollen. Das neue Gesetz gilt für verheiratete, ledige und geschiedene Thais. Keine Änderung gibt es bei den Familiennamen für Kinder aus geschiedenen Ehen.
Im Gebäude des Obersten Gerichts in Bangkok ist eine Schachtel mit zwei Millionen Baht aufgetaucht. Ein Rechtsanwalt soll den Karton Mitarbeitern der Justiz übergeben haben mit der Bitte, die Schachtel an einen Richter weiter zu leiten. Nicht einmal zwei Wochen später werden drei Mitglieder eines Bangkoker Rechtsanwaltsbüros zu einer Haftstrafe von jeweils sechs Monaten verurteilt. Die Juristen vertreten den gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra vor Gericht und werden der versuchten Bestechung für schuldig befunden.
Kambodscha sperrt den Zugang zu den Khmer-Ruinen Preah Vihear. Zuvor hatten mehrere hundert Thais vor dem Hindu-Heiligtum demonstriert und die Rückgabe von Tempel und Gelände gefordert. Damit erreicht der Streit um den Tempel einen neuen Höhepunkt.
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Juli
Der erste weitläufige Tsunami-Alarm im Süden zeigt, dass die in den letzten Jahren entlang der Küste aufgestellten Sirenen nicht einwandfrei funktionieren. Diese versagen besonders in den Provinzen Trang und Ranong. Sie heulen nicht laut genug, so dass ein Grossteil der Bürger den Alarm verpasst. In den Provinzen Ranong, Phang Nga, Phuket, Trang, Satun und Krabi stehen 79 Alarmtürme.
Die Zivile Luftfahrtbehörde verhängt über die Billigairline One-Two-Go ein Flugverbot. Die von der Airline eingesetzten MD-80-Flugzeuge sollen nicht den Sicherheitsvorschriften entsprechen. Eine Maschine dieses Typs war am 16. September letzten Jahres beim Landeanflug auf Phuket von der Piste abgekommen und in Flammen aufgegangen. 90 Insassen starben, 40 erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Die Luftfahrtbehörde macht schlechtes Wetter und einen Pilotenfehler für das Unglück verantwortlich.
Das Kriminalgericht verurteilt die Ehefrau von Thaksin Shinawatra wegen Steuerhinterziehung zu einer dreijährigen Haftstrafe. Potjaman Shinawatra hatte vor Jahren den Transfer von Aktien des Shin-Konzerns an ihren Stiefbruder und an ihre Sekretärin als Geschenk deklariert. So sollten Steuerabgaben in Höhe von 546 Millionen Baht entfallen. Die Richter sehen die Übereignung des Aktienpakets nicht als Geschenk an und erkennen auf Steuerhinterziehung. Potjamans Stiefbruder wird ebenfalls zu einer dreijährigen Haft, die Sekretärin zu zwei Jahren verurteilt. Alle drei Angeklagten gehen in die Berufung.
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August
Nach der Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking kehren Thaksin und Potjaman Shinawatra nicht nach Bangkok zurück. Das Ehepaar fliegt nach London ins Exil und will in Grossbritannien politisches Asyl beantragen.
Der Aufsichtsrat des Flughafenbetreibers Airports of Thailand (AoT) hat die Erweiterung des internationalen Flughafens Suvarnabhumi befürwortet. Ab Ende kommenden Jahres sollen ein weiteres Terminal und eine dritte Start- und Landebahn geschaffen werden. Die AoT schätzt die Baukosten auf 78 Milliarden Baht. Nach Abschluss des zweiten Bauabschnittes im Jahr 2014 wird der im September 2006 eröffnete Airport Suvarnabhumi im Jahr 60 Millionen Passagiere abfertigen.
Die politische Krise spitzt sich zu. Die ausserparlamentarische Opposition, die People`s Alliance for Democracy (PAD), besetzt in Bangkok das Government House und fordert weiter den Rücktritt des Kabinetts. Die Rückeroberung des Regierungssitzes von Ministerpräsident Samak Sundaravej durch die Polizei scheitert. Erst Anfang Dezember zieht sich die PAD aus dem Regierungssitz zurück.
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September
Nach gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Anhängern der Regierung und Regierungsgegnern mit einem Toten und zahlreichen Verletzten erklärt Ministerpräsident Samak Sundaravej den Ausnahmezustand. Danach sind Versammlungen mit mehr als fünf Teilnehmern verboten, weiter ist die Pressefreiheit eingeschränkt. Knapp zwei Wochen später hebt die Regierung den Ausnahmezustand wieder auf.
Die blutigen Auseinandersetzungen in Bangkok und die Verhängung des Ausnahmezustands treffen den Tourismus. Experten sagen Einnahmeverluste in Höhe von 100 Milliarden Baht voraus. 14 Staaten raten von Reisen nach Thailand ab, weitere Länder wie Deutschland veröffentlichen für Thailand-Urlauber Sicherheitshinweise. Bei der Staatslinie Thai Airways International gehen die Buchungen um mehr als zehn Prozent zurück. Die Immigration auf dem internationalen Airport Suvarnabhumi meldet im Jahresvergleich bei den Einreisen von Ausländern ein Minus von über 30 Prozent.
Das Verfassungsgericht enthebt Ministerpräsident Samak Sundaravej seines Amtes. Die neun Richter entscheiden, dass der Premier als Fernsehkoch bei zwei kommerziellen TV-Sendern Aufwandsentschädigungen erhalten und mit diesen Nebenjobs gegen die Verfassung verstossen hat. Nebeneinkünfte sind Mitgliedern der Regierung verboten, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Zum 26. Ministerpräsidenten Thailands wählen die sechs Koalitionsparteien Somchai Wongsawat, Schwager von Thaksin Shinawatra.
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Oktober
Mehrere hundert Polizisten gehen in Bangkok gegen Demonstranten der People’s Alliance for Democracy (PAD) vor und setzen Tränengasgranaten ein. Die Regierungsgegner wehren sich mit Messern, Baseballschlägern und Stöcken. Bei den Zusammenstössen werden zwei Menschen getötet und 400 verletzt, davon mehrere schwer. Eine Frau verliert bei der Explosion eines Tränengaskanisters ein Bein. Die PAD fordert ihre Anhänger landesweit auf, sich den Demonstranten in Bangkok anzuschliessen.
21 Menschen kommen ums Leben, als ein Bus auf einem abschüssigen und kurvenreichen Teilstück des Highway 304 in der Provinz Prachin Buri von der Fahrbahn abkommt. Das Fahrzeug stürzt eine steile Böschung hinunter und überschlägt sich. 27 Fahrgäste müssen mit zum Teil schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Die Polizei ermittelt, dass der Busfahrer zu schnell gefahren war. In dem Wagen sassen 43 Studenten und drei Lehrer.
Das Oberste Gericht in Bangkok verurteilt den gestürzten Premier Thaksin Shinawatra wegen Amtsmissbrauch zu einer zweijährigen Haft. Fünf der vier Richter halten den ehemaligen Regierungschef für überführt, im Jahr 2003 bei einem Grundstückskauf durch seine Frau Potjaman den Artikel 100 des National Counter Corruption Act verletzt zu haben. Thaksin Shinawatra hat nach Einschätzung des Gerichts dafür gesorgt, dass seine Ehefrau bei der Auktion des Geländes bevorzugt wurde und das Areal weit unter dem Marktwert erhalten hat. Potjaman Shinawatra wird freigesprochen. Ihr Mann legt gegen das Urteil keine Berufung ein.
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November
Die Regierung ruft einen 90tägigen „Krieg gegen Drogen“ aus. Ministerpräsident Somchai Wongsawat geht es mehr um Aufklärung und Vorbeugung denn um die Verfolgung unbedeutender Drogenhändler oder Konsumenten. Handel und Gebrauch von Rauschgift haben landesweit stark zugenommen. Den letzten „Krieg gegen Drogen“ hatte Thaksin Shinawatra zu verantworten. Damals kamen im Jahr 2003 rund 2.500 Menschen ums Leben.
England erklärt Thaksin Shinawatra zur unerwünschten Person. Ihm und seiner Frau Potjaman werden die Visa entzogen. Fluggesellschaften sind angehalten, beide nicht in Maschinen mit einem Ziel in Grossbritannien einsteigen zu lassen. Somit wird Grossbritannien dem Ehepaar kein politisches Asyl gewähren.
Die People`s Alliance for Democracy (PAD) ruft zur „letzten Schlacht“. Tausende Anhänger besetzen den internationalen Flughafen Suvarnabhumi und einen Tag später den alten Bangkoker Airport Don Mueang. Beide Flughäfen werden geschlossen. Die Regierung erklärt den Ausnahmezustand über beide Flughäfen. Hunderttausende Urlauber und Geschäftsleute stranden in Thailand. Erst nach Tagen werden die ersten Touristen über U-Tapao und Phuket ausgeflogen.
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Dezember
Das Verfassungsgericht erkennt bei den drei Regierungsparteien People Power, Chart Thai und Matchimathipataya auf Wahlbetrug. Die Parteien werden aufgelöst, alle Vorstandsmitglieder, darunter Ministerpräsident Somchai Wongsawat, fünf Jahre lang aus der Politik verbannt. Thailand ist erneut ohne Regierung. Die People`s Alliance for Democracy feiert den erzwungenen Rücktritt der Regierung als ihren Sieg und sagt alle Proteste ab. Die Demonstranten geben die Blockade der Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang auf.
Das Jahr der Ratte brachte die Kreditmarktkrise. Inzwischen greift die internationale Finanzkrise auf die Realwirtschaft über. Volkswirte sagen Thailand vor allem wegen der innenpolitischen Spannungen und der rückläufigen Touristenzahlen nach Schliessung der Flughäfen für 2009 einen kräftigen Wirtschaftsabschwung voraus, aber keine Rezession. Weil Anschlussaufträge fehlen, haben mehrere Wirtschaftszweige bereits ihre Produktion erheblich zurückgefahren und Mitarbeiter entlassen. In einigen Branchen, so der Tourismusindustrie, werden Massenentlassungen nicht ausgeschlossen. Die Industrievereinigung rechnet im Jahr des Büffels (2009) mit einer Million Arbeitslosen.
Thailands Süden versinkt weiterhin im Terror. Die Unruhen und Aufstände in den überwiegend von Moslems bewohnten Provinzen Pattani, Narathiwat und Yala sowie in angrenzenden Gebieten haben seit Anfang 2004 über 3.500 Menschen das Leben gekostet. Das Militär erweist sich nicht als Friedenscorps. Mit Razzien, willkürlichen Verhaftungen und Übergriffen auf die Zivilbevölkerung schaffen die Soldaten kein Vertrauen. Die Probleme sind hausgemacht. Seit Jahrzehnten klagt die muslimisch-malaiische Minderheit über Diskriminierung und die Vernachlässigung Südthailands durch die Zentralregierung. Die Aufständischen morden für eine Autonomie, wenn nicht gar für einen Anschluss an Malaysia. Perspektiven für eine friedliche Lösung des Konflikts sind nicht in Sicht.
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