Ungefähr 30'000 Tempel erfüllen in Thailand neben religiösen auch viele soziale Funktionen. Für die Touristen bedeuten Sie fast immer ein beliebtes Besichtigungsziel. Die thailändische Tempelbaukunst ist wirklich eine Klasse für sich. In Bangkok ist der Wat Phra Kaeo mit seinem grossen Palast sowie den Smaragd Buddha die touristisch beliebteste Sehenswürdigkeit. Schon von weitem leuchten einem die buntgeziegelten Staffeldächer entgegen. Unerreichbar fern auf einem 11 Meter hohen vergoldeten Podest, thront im Wat Phra Kaeo in ewigem Dämmerlicht der Smaragdbuddha, auch Jade Buddha genannt. Der Tempel der Morgenröte (Wat Arun) ist zweifellos das markanteste Wahrzeichen Bangkoks. Sein 74 Meter hoher, mit Porzellan gefliester Prang erhebt sich weit sichtbar über das Ufer des Chao Praya Flusses. Die verschiedenen hohen Türme symbolisieren das buddhistische Universum. An einer Kreuzung von drei Klongs liegt der fast genauso hohe, künstlich aufgeschüttete Golden Mount, dessen goldener Chedi (Wat Saket) die Herzen von Fotofreunden höher schlagen lässt. Eine Oase der Ruhe und Entspannung ist die Tempelanlage des Wat Indraviharn mit ihrem 33 Meter hohen vergoldeten Buddha. In der Tempelanlage von Wat Pho ruht der mächtige, liegende Buddha, der den Eingang des Erleuchteten ins Nirwana symbolisiert.
Ebenfalls nicht entgehen lassen sollte man sich die Glanzstücke thailändischer Tempelkunst, Wat Benachamahophit (Marple Tempel genannt) und anderseits den Goldenen Buddha, Wat Treimtr.