Erawan-Schrein wieder hergestellt
Zwei Monate nach der Schändung durch Irren
Nur zwei Monate nachdem Bangkoks berühmter Erawan-Schrein von einem Geistesgestörten geschändet und arg in Mitleidenschaft gezogen worden ist, präsentiert sich dieser Kraftort wieder im alten Glanz. Die berühmte Brahma-Statue, die beim Anschlag vollständig zerstört worden war, ist durch eine neue ersetzt worden. Sie wurde am 21. Mai im Beisein von viel Prominenz (zum Beispiel Thaksin Shinawatra) und unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung neu geweiht.
Taxifahrer und Buspassagiere gleichermassen führen die Hände zum tiefen Wai an die Stirne, wenn sie am bekannten Erawan-Schrein in Bangkok vorbei fahren. Tag und Nacht beten Gläubige beim 1956 errichteten Schrein bei der Hindu-Gottheit um Erleuchtung, Gesundheit oder auch nur für die Nennung der siegreichen Lotterienummern bei der nächsten Ziehung. Gläubige engagieren Tanz- und Musiktruppen, zünden Kerzen an oder lassen Vögel frei, alles, um die Gottheit milde zu stimmen.
In der Nacht vom 20. auf den 21. März hatte ein Geistesgestörter die verehrte Statue mit einem Hammer attackiert und vollständig zerstört. Er wurde in der Folge von einem wütenden Mob erschlagen, ein Beispiel dafür, wie brutal Thais reagieren können, wenn sie einmal wirklich die Fassung verlieren.
Genau zwei Monate später ist die Welt beim Erwan-Schrein wieder in Ordnung.
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