Bangkok, die Metropole und Hauptstadt Thailands
Bangkok, die Metropole Thailands, ist mit schätzungsweise 8 Millionen Einwohnern, inklusive aller regionaler Orte Bangkoks, der Lebensnerv des Landes und zugleich der Motor der thailändischen Infrastruktur. Die Thais selber gaben ihrer Stadt den schönen Namen Krung Thep, was zu Deutsch als Stadt der Engel übersetzt wird. Noch heute ist auch diese Namensbezeichnung in der Bevölkerung geläufiger als Bangkok. Es wird angenommen, dass eine Verballhornung des thailändischen Namens Ban Makok (der alte Name von Bangkok war Olivendorf) an der Namensgebung Bangkok schuld ist.

Insgesamt gesehen ist Thailands Hauptstadt eine pulsierende, verkehrsreiche, verschmutzte, übervölkerte, aber auch schöne und moderne Großstadt mit allen bekannten Schrecken und Schönheiten, die eine solche Weltmetropole heute zu bieten hat. In der Regel wird Bangkok am schönsten, je weiter man sich von der City entfernt, so der Volksmund. Dennoch gibt es auch im Bereich des Stadtkerns vielerlei Sehenswürdigkeiten, Inseln der Ruhe, unentdeckte Viertel, farbenprächtige Märkte in verwinkelten Gassen, Eigenartigkeiten und den Flair einer typisch asiatischen Atmosphäre für mutige Entdecker, neben den zahlreichen und immer mehr zunehmenden Einflüssen der westlichen Welt.
Um Bangkok zu entdecken braucht man Tage, um es zu erleben Wochen, und um die Stadt verstehen braucht man Jahre. Gehen Sie mit mir auf Entdeckungstour.
Die Chitralada Residenz
In den umgrenzenden Straßen im Stadtbezirk Dusit liegt die schöne Chitralada-Residenz. Sie präsentiert den einstigen Sommerpalast von König Chulalongkorn und steht in einer etwa 1000 qm großen Parkanlage mit zahlreichen, gepflegten künstlichen Seen. An jedem Eckpunkt des Geländes stehen kunstvolle Springbrunnen mit Sagengestalten aus dem späten Barock, dass auch das große Kunstinteresse des damaligen Regenten wiederspiegelt. Die ganze Anlage wird von einem künstlich angelegten Kanal umsäumt.
Erwartungsvolle Touristen, die meinen hier einen öffentlich zugänglichen Königspalast vorzufinden, werden enttäuscht. Der Zutritt ist nur jenen gestattet, die eine offizielle Einladung des Königshauses erhalten haben. Zudem wurde der damalige Sommerpalast zu einer landwirtschaftlichen Versuchsanstalt ausgebaut.
Tatsächlich ist hier das Zentrum der agrarwirtschaftlichen Versuche, die vor allem den armen Bauern des Nordens und Nordostens neue Anbaumöglichkeiten und/oder eine Fischzucht als Alternative und Nebenerwerbsquelle bieten sollen. Uns so gibt es dort Experimentierstationen für die Rinder-, Fisch- und Pflanzenzucht. Die beiden letzten Zuchtarten gehören zu den wichtigsten Forschungsbereichen des Königs. Viele Zuchterfolge pflegeleichter Fischsorten bereichern heute etliche Seen und Flüsse des Landes. Dazu gehören u.a. der Buntbarsch Tilapia und der Riesengurami. Sie sind eine große Bereicherung in der Nahrungsversorgung der ländlichen Bevölkerung. In der Pflanzenzucht werden unter anderem neue, widerstandsfähige, schnell wachsende und nährstoffreiche Reis- und Gemüsesorten getestet. Auch die Einführung ausländischer Pflanzen aller Art werden hier im Institut unter tropischen Bedingungen untersucht.
So darf es nicht verwundern, wenn in Thailand bereits seit vielen Jahren nicht nur europäische Nadelhölzer in Nordthailand gedeihen, sondern u.a. auch erfolgreich Äpfel, Erdbeeren, Weintrauben und Kaffee erfolgreich angebaut werden.
Ist der Blick auch verwehrt, als Zaungast sollte man einen Blick riskieren.
Der Siam Park
Einkaufen und Sehenswürdigkeiten besuchen macht müde. Unter der Voraussetzung, dass Sie auch schon ausgiebig die thailändische Küche genossen haben, sei es in einem der zahlreichen Restaurants oder an einer der unzähligen Garküchen, können Sie einen der Vergnügungsparks der Stadt besuchen.
Das die Thais eine besondere Beziehung zum Wasser haben, dürfte schon immer so gewesen sein. Seit einigen Jahren wird dies auch durch den Bau vieler Wasserparks, Wellenbäder und Vergnügungsparks kapitalträchtig bewiesen. Einer der größten ist der etwa 10 Kilometer vom Stadtzentrum Bangkoks entfernte Siam-Park im Stadtbezirk Bangkok-Minburi. Dieser Vergnügungspark hat eine Wasserfläche von rund 16.000 qm allein zum Baden und Planschen.
Als Erholungsgebiet eine künstlich angelegte Idylle für jedermann, aber besonders für Familien geeignet. Die Möglichkeiten zum Vergnügen sind nahezu unbegrenzt: Wasserrutschen mit einer imposanten Länge und einer Höhe von 21 Metern, Wellenbäder, Liegewiesen, Seen, sowie der Vergnügungsbereich für Jung und Alt mit einem kleinen Zoo und Biergarten.
Einkaufen
Bangkok ist auch ein Einkaufsparadies der Superlative. Im Grunde kann man hier wirklich alles erdenkliche und nicht immer erdenkliche kaufen, verkaufen und unter der Hand bekommen. Unzählige kleine und große Märkte, gigantische Kaufhäuser und viele kleine Geschäfte nehmen einen vollends in Anspruch, um die Vielfalt des Warenangebots zu bestaunen. Doch auch in Thailand werden die traditionellen Märkte immer mehr durch den Bau modernster Kaufhäuser verdrängt. Aber es gibt immer noch genügend Märkte, die für den überwiegenden teil der Bevölkerung der unentbehrliche Bestandteil der Lebensmittelversorgung darstellt. Dadurch sind die seit Jahrhunderten etablierten Märkte immer noch nicht ganz zu ersetzen.
Ich rate nur jedem, der die Gelegenheit zum Shoppen nutzen möchte, dafür mindestens einen Tag einzuplanen. Weiterhin ist zu empfehlen, dass man möglichst schon gegen 8.00 Uhr im Stadtkern ist, da kurz danach bereits der Verkehr so zugenommen hat, dass ein Weiterkommen viel zeit in Anspruch nehmen kann.
Die Märkte Bangkoks von damals
Zur Regierungszeit Königs Chulalongkorn war der größte Markt der Talat Sampeng, der mit rund 2 km Länge der Hauptmarkt der damals 500.000 Einwohner zählenden Metropole Bangkoks war. Es gab nicht nur viele einzelnen Marktstände, sondern auch schon di ersten Essenstände, Theatervorführungen, Glücksspiele, Wahrsager und fahrenden Händlern. Der zweigrößte war der Markt Talat San Ching Chah, der dritte der Talat Somdetsch Ongnoi
Pratunam Markt
Im Zentrum gelegen, an der Kreuzung Petchaburi Road und Rajaprarop Road, findet man hier einen der größten Bekleidungsmärkte in Bangkok. Aufgrund der vielen günstigen Angebote, kaufen hier nicht nur Einheimische, sondern auch nationale und internationale Großeinkäufer. Zahlreiche Verkaufsbüros nördlich des Marktes sorgen für einen regen Geschäftsverkehr. Traditionell haben indische Einwanderer oder Thais indischer Abstammung ein Monopol auf dem gesamten Textilmarkt in Thailand. Aber es gibt hier auch zahlreiche Straßenstände und Handwerksläden, die ein Überangebot an Haushaltsartikeln und Lebensmitteln anbieten. Zahlreiche Restaurants, Geschäftsräume und Hotels machen den Pratunam Markt eher zu einem großen Einkaufsviertel. Eine der ersten Adressen, um günstig Textilien zu kaufen.
Sampeng Lane / Chinatown
Eine unscheinbare, kleine Seitenstraße, unter dem Namen Soi Wanit bekannt, ist die bekannteste Straße in Chinatown. Abgedunkelt durch nach oben aufgespannte Tücher (der Hitze wegen) und eine ungewohnte Enge sind die ersten Eindrücke, die man hier bekommt. Tatsächlich ist dieses Sträßchen so eng, dass die Waren nicht mit Fahrzeugen angeliefert werden können, sondern wie vor hundert Jahren auf den Rücken von Männern herbeigeschafft werden. Durch diese Enge bleibt es auch nicht aus, dass zwangsläufig ein ständiger Körperkontakt mit anderen Passanten unvermeidbar ist. Da dies die idealen Arbeitsfelder für Taschendiebe sind, sollte man nur das Notwendigste an Bargeld mitnehmen bzw. nur kleine Geldscheine, aber keine Bündel mit sich führen. Die ersten Opfer von Taschendieben sind nämlich auch die, die leichtsinnig mit Geldbündel hantieren oder ihre Geldbörse lässig in die Hose stecken. Auch der angeblich sichere Geldgürtel werden Sie so schnell los, dass Sie es gar nicht merken.
Hier findet man ein farbenprächtiges und pralles Angebot an Haushaltswaren, Spielzeug, Textilien aller Art, Toilettenartikel, sowie einige kleine Schneidereien, Restaurants und Handwerksläden. Besonders interessant mit ihren vielen geheimnisvollen Kräutermischungen und Medikamenten.
Großmarkt Pak Klong Talaat
Am Ufer des Chao Phraya, an der Chakapatch Road, befindet sich einer der größten zentralen Märkte. Dieser Großmarkt ist ein wichtiger Bestandteil für die Lebensmittelversorgung der Metropole und Hauptversorger für unzählige Händler. Geräumige Flusskähne bringen die frischen Waren aus dem ganzen Land. Hier gibt es hauptsächlich Obst, Gemüse, Blumen, Fisch und Fleisch zu kaufen. Obwohl viele Einzelhändler sich hier versorgen, bleibt der Pak Klong Talaat eher ein Großmarkt für den einheimischen Markt. Wenn sich jemand für das bunte Marktgeschehen interessiert, so sollte er schon in den ersten Morgenstunden dabei sein.
Bangrak Markt
In der New Road, südlich der Orientel Lane, findet man einen der typischen städtischen Märkte. Schon am frühen Morgen bringen zahlreiche Boote große Mengen frisches Obst und Gemüse ais den flussabwärts gelegenen Anbaugebieten über den Menam Chao Phraya. Hier versorgen sich in erster Linie die vielen kleinen Straßenhändler für ihre Garküchen und Küchenchefs von den umliegenden Restaurants. An den Ständen findet man alle bekannten, saisonbedingten Obst- und Gemüsesorten. Alle, die sich für thailändisches Obst und Gemüse interessieren, haben hier eine günstige Gelegenheit, dies näher zu erkunden. Auf dem Bangrak Mmarkt gibt es auch vereinzelte Blumen- und Gewürzstände.
Der Thewet-Blumenmarkt
Zu den speziellen Märkten gehören ohne Zweifel die reizvollen Blumenmärkte. Der bekannteste unter ihnen ist der Thewet Markt. Ihn findet man westlich der Samsen Road, an der Mündung des klong Krung Kasem am Flussufer des Chao Phaya. Im Norden des Klongs werden Obst und Gemüse angeboten und im Süden eine wahre Blumenpracht. Hier werden die unterschiedlichsten Orchideen-Arten angeboten. Die Orchideenzucht ist traditionell in Thailand, und große Orchideenfarmen versorgen nicht nur die einheimischen Märkte, sondern exportieren ihre Züchtungen weltweit. Andere Blumen, wie z.B. die weißen und hellrosa Blüten der Lotusblume, werden als geschlossene Knospen den Mönchen überreicht und in den vielen Wats oder Hausaltären niedergelegt.
Kunstvolle Blumengebinde werden als Glücksbringer verkauft, die in Auto, Geisterhäuschen oder Wohnungen aufgehängt werden. Unzählige, bunte Jasminkränze werden für wenige Baht an die vielen Jugendlichen und Kinder verkauft, die diese wiederum auch an Touristen weiterverkaufen, um auf diese Weise für sich und ihre Familie ein kleines Einkommen zu sichern. Aber man findet hier ebenso auch eine Vielfalt an Topfpflanzen und viele Nutzpflanzen für den Eigenanbau, wie z.B. junge Mango- und Bananenbäume. Handgearbeitete Keramiktöpfe, Gartenartikel und Pflanzensaat werden auch angeboten. Einfach sehenswert!
Chatuchak Wochenendmarkt
Eines der idealsten und schönsten Einkaufsziele ist und bleibt der Chatuchak-Markt. Er liegt an der Phahon Yothin Road, gegenüber dem Northern Busterminal, am Südostrand des Chatuchak-Parkgeländes. Der Park an sich ist schon eine Augenweide. Große, gepflegte Grünflächen, schattenspendende Bäume, saubere Wege, schöne kleine Seen und Teiche mit vielerlei Pflanzen und Blumen. Das eigentliche Marktgebiet in der Anlage ist täglich von etwa 6.00 Uhr bis gegen 21.30 Uhr geöffnet und bietet Waren aller Art.
Am Wochenende zeigt der Markt erst richtig all seine Pracht. Der Zustrom der Menschen vermischt sich mit fremdartigen Geräuschen und Gerüchen. Zusammen mit dem Stimmenwirrwarr fühlt man sich in eine Umgebung versetzt, die immer noch so klassisch erscheint, dass die Gesamtatmosphäre einfach genial ist.
Das Angebot ist verführerisch und bietet Antiquitäten jeder Form und Größe, wobei die Echtheit selten garantiert werden kann. Nachgemachtes, auf Echt getrimmtes, wird dem gläubigen Touristen für wertvoll angepriesen, wobei man die dazugehörigen Werkstätten auch in den nicht gerade einladenden Hinterhöfen des Marktes ab und zu entdeckt. Holzschnitzereien für den Hausgebrauch, den Touristenstrom oder für den Export finden sich ebenfalls in Massen. Ferner Porzellan- und Metallwaren, Musikinstrumente und Musikkassetten, Textilien jeder Art und Preisklasse, Leder-, Flecht- und Korbwaren, Spielzeug, eine reiche Auswahl an Souvenirs, Blumen, Pflanzen, Tiere wie Fische, Vögel oder Haus- und Kleintiere nebst Futterangebot und Käfigen, Lebensmittel wie Fleisch und essbaren Tiere, Schmuck, auto- und Motorradzubehör, Werkzeuge, Kosmetika, Arzneimittel, Toilettenartikel und vieles andere mehr...Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Garküchen und kleine Restaurants sowie ein moderner Supermarkt in der Nähe.
Der Markt selber ist großzügig angelegt und weitläufig. Alle Warengruppen sind streng unterteilt, so dass die Suche nach einem bestimmten Artikel nicht allzu schwer fällt. Obwohl manchmal behauptet wird, der Markt habe die geringste Diebstahlquote, empfiehlt es sich Dokumente, Kreditkarten und größerer Geldmengen im Brustbeutel versteckt zu halten, den man möglichst nicht öffentlich zeigt. Dokumente würde ich eh nur mitnehmen, wenn ich es nicht in einem Hotelsafe oder sonstigen sicheren Ort verschließen kann. Sie sollten möglichst lieber mehre 100 Baht scheine in verschiednen Hemd- und Hosentaschen aufbewahren, so das, sollte es doch mal zu einem Diebstahl kommen, das der Verlust möglichst gering bleibt. Die Bedingungen für mögliche Taschendiebe sind hier nämlich geradezu ideal, da zum einem immer eine große Menschenmenge unterwegs ist und die etlichen kleinen Gassen so eng sind, dass häufiger Körperkontakt unausweichlich ist.
Nakhon Kasem der Diebesmarkt
Nördlich der Sampeng Lane, zwischen der New Road und Yaowarat Road liegt der sogenannte "Diebes-Markt". Dies bedeutet nicht, dass hier unzählige Taschendiebe umherlaufen (aber einige sicher schon!), sondern hier werden hauptsächlich Waren aus "zweiter Hand" angeboten. Praktisch nichts anderes als ein Trödelmarkt. Offiziell stammt diese Ware nicht von Dieben und Hehlern, sondern u.a. aus den vielen Pfandhäusern der Stadt. Wie auch immer.
Das das erstere nicht ausgeschlossen werden kann, machen gelegentliche Polizei-Razzien und schnell entschwindende Straßenhändler samt Warenbestand jedem schnell offenkundig.
Dem Käufer jedoch mag es nicht so sehr in seiner Kaufabsicht beeinträchtigen. Das Warenangebot ist vielversprechend, in allen Preisklassen und Zuständen vorhanden, und zum Teil etwas chaotisch angeordnet. Man findet hier günstige, aber auch veraltete Haushaltsartikel, zahlreiche Kleidungsstücke, deren Qualität zwischen hervorragend und erträglich liegt, viele Porzellanwaren, Kunstgegenstände (auch Fälschungen), Möbel, Zubehör für Autos, Mopeds und Fahrräder, sowie scheinbare Antiquitäten.
Bevor man hier jedoch etwas kauft, sollte man sich im klaren sein, dass ein Umtausch der Waren am nächsten Tag bei gebrauchten Waren nahezu unmöglich ist, und dass die Frage nach einem Echtheitszertifikat für gekaufte Antiquitäten mit einem skeptischen Blick oder einem Lächeln beantwortet wird.
Unvorteilhaft wäre auch die Frage nach der Herkunft der Waren. Auch hier sind es die Menschen und die Atmosphäre die einen anlocken. Auf jeden Fall ist hier das eine oder andere Schnäppchen im möglich.
Wer diesen Markt besucht, sollte versuchen sich "unauffällig" über den Markt zu bewegen und vorab schon kleine Geldscheine parat haben, und größerer Geldscheine außer "Sichtweise" lassen.
Lang Krasnang Markt
Das sollte sich jeder ansehen! Ähnlich wie auf dem Nakhon Kasem Markt, werden auch hier Waren u.a. aus Pfandhäusern angeboten, aber auch sicherlich aus dubiosen Quellen. Eine sprichwörtliche Zweideutigkeit mit einem Schuss Ironie in Richtung der regelmäßig patrouillierende Polizeikräfte, die hier nur am Rande erscheinen. Es gibt hier einen hintersinnigen Slogan: Sollten Sie etwas vermissen, hier finden Sie es bestimmt. Beim Anblick des großen Warenangebotes, muss man vermuten, dass die vielen Pfandhäuser Bangkoks so groß sind wie die größten Kaufhäuser. Mit vorgehaltener Hand werden hier meistens Gebrauchtwaren angeboten, deren Zustand aber genau geprüft werden sollte. Garantie oder Umtausch sind hier Fremdworte. Kaum ein Händler wird einen tag später irgendeine Ware umtauschen, es sei denn, einheimische Insider sind regelmäßige Kunden. Es kann sogar passieren, dass ein Händler abstreitet, je diese Ware gesehen oder gar verkauft zu haben. Sollten Sie also mal hier was umtauschen oder reklamieren wollen, dann bitte diskret, ruhig und freundlich!
Samyan Fischmarkt
Auf der Chulalongkorn Soi 42, die von der Rama V Road abgeht, entdeckt man einen der schönen Fisch Märkte. Schon früh am Morgen, wenn die Hauptstadt noch eine trügerische Ruhe von sich gibt, werden große Mengen Meeresfrüchte und Fisch, aller Art hierher gebracht. Die meisten Kunden sind die umliegenden Fisch Restaurants, aber auch viele Privathaushalte kaufen hier günstigen, frischen Fisch, Garnelen, Tintenfisch und Muscheln ein. Für Fischliebhaber ist dieser kleine Markt wohl am interessantesten.
Schlusswort
Es ist natürlich unmöglich, alle Märkte Bangkoks hier näher zu beschreiben. Dieser kurze Abstecher zu einigen Märkten der Metropole, sollte jeden Besucher dazu anregen, neben den pompösen Kaufhäusern, die traditionellen Märkte nicht außer acht zu lassen und jeden Besucher etwas bei der Suche behilflich sein. Im übrigen muss man nicht unbedingt was kaufen, alleine das Anschauen ist sehenswert!
Kleine Tipps:
Ordentlich und sauber gekleidet fällt man übrigens am wenigsten auf. Dazu gehören weder Shorts noch allzu knappe Kleidung oder gar ein freier Oberkörper. Auch das Nichttragen eines BHs wird hier als Unsitte angesehen, mit der schon manche Touristin aufgefallen ist.
Es ist üblich (außer in Kaufhäusern) um den Preis der Ware zu handeln und zu feilschen. Versuchen Sie sich ruhig an dieser Volkssitte. Sie werden dadurch gewiss im Ansehen der Thais einen Pluspunkt erzielen, wenn Sie es nicht übertreiben.
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