Die thailändischen Landesfrüchte Jujube: phutsa
Saison: August - Februar
Auch bekannt als Chinesische Dattel, Sandäpfel oder Brustbeere gehört sie eher zu den unscheinbaren Früchten. Dabei ist der immergrüne, strauchähnliche Baum eine beeindruckende dornenbewehrte Obstpflanze, die durch ihren Wuchs von bis etwa 10-20 Meter Höhe und ihren zierenden Blätter auch sehr als dekorative Pflanze für Hausgärten Verwendung findet.
Die reifen Früchte sehen Datteln ähnlich, und selbst Geschmack und ihr großer Kern sind fast identisch. Dennoch sind Dattel und Jujube nicht direkt verwandt. Die Form kann länglich, eierförmig oder rund sein. Ein ausgewachsener Baum kann übrigens bis zu 80-130 kg Früchte tragen. Frische Früchte haben einen hohen Anteil an Vitamin C und enthalten weiterhin Kalium, etwas Magnesium, Kupfer, Niazin und Eisen.
Die kleine und süße Frucht wird in der Regel ebenfalls roh gegessen. Die Früchte sind im Geschmack sehr fleischig, aber auch hier werden sie zu Saft verarbeitet oder auch im getrockneten Zustand angeboten. Das Fruchtfleisch ist knackig, wird von einem einzelnen Kern umschlossen und ähnelt dem Fruchtfleisch einer unreifen Birne. Sie ist zwar auch beliebt, hat sich insgesamt aber noch nicht so gut etabliert, dass sie auf allen Märkten angeboten wird. Man kann die Jujube in einigen Geschäften auch in kandierter Form und als Sirup kaufen.
In ihrer Heimat, in China, werden über 100 Sorten seit etwa 4000 Jahre kultiviert, und sind in der chinesischen Agrarwirtschaft ein wichtiges Handelsgut. Heute wird sie in vielen Teilen Asiens, Amerika und Australien angebaut. |