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Beiträge · Erzählung über Thailand von Wilfried Stevens
Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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Erzählungen von Wilfried Stevens

Weitere Feste im Januar

Fest der Minoritäten

Etwa ab der zweiten Woche im Monat Januar wird eine Woche lang dieses wenig bekannte Fest gefeiert, dass auch unter der Bezeichnung Fest der Thai-Stämme von Mukdahan bekannt ist. Es vermittelt eine Einsicht von der bunten Kultur der weniger bekannten Minoritäten, ihrer Volkskunst und ihres Kunsthandwerkes. Die Stammesuntergruppen sind u.a. die Kalerng, Khaa, Kula, Phu Thai und Saek. Ein Bootsrennen läutet das Ende des Festes ein. Mukdahan ist eine Grenzstadt am Mekong östlich von Laos gelegen. Die Stadt hat vielfältige Handelsbeziehungen zu Laos und Vietnam. Hier leben auch viele Flüchtlinge aus Vietnam sowie Laoten und Chinesen.


Elephant Round-up in Chaiyaphum

Das bekannte Elefantenspektakel von Surin hat Konkurrenz bekommen, nämlich in Chaiyaphum, nördlich von Khorat in Nordostthailand. Auch hier sind Elefantenrennen, Dressur- und Arbeitsdemonstrationen sowie Paraden mit Elefanten die Attraktion der Veranstaltungen. Das Elephant Round-up ist längs nicht so groß wie in Surin, dafür aber auch nicht so überlaufen. Diese Feier findet meistens am zweiten Wochenende im Januar statt. Im Anschluss an das Elephant Round-up findet für zwei tage die Chao Po Phya Lae Memorial Fair mit einer Landwirtschaftsausstellung und einem umfassenden Unterhaltungsprogramm statt.


Jahrmarkt für das Rote Kreuz

Während des Monats Januar bauen verschiedene Organisationen und bekannte Persönlichkeiten Bangkoks im Suan Amphon-Garten Verkaufsstände auf. Am Abend werden klassische Tänze vorgeführt, wobei der Erlös der Veranstaltung dem Roten Kreuz zugute kommt. Eine Tombola mit interessanten Preisen lockt auch viele Touristen an. Wer zu diesem Zeitpunkt den Jahrmarkt besucht, sollte großzügig einige Lose für einen sehr guten Zweck kaufen. Vielleicht gewinnt man ja auch was.


Don Chedi Memorial Fair

Das Jahr 1592 war ein entscheidendes Jahr für den Fortbestand des Königreiches Siam: Im Jahreswechsel 1592/1593 marschierten 250.000 burmesische Soldaten gegen Siam vor. Eine Armee-Einheit griff Siam von Süden und die andere griff fächerförmig von Norden an. In einer Schlacht der Süd-Armee (die Schlacht von Nong Sarai, bei Suphanburi) wurde der burmesische Kronprinz Min Chit Sra in einem Zweikampf auf Elefanten von König Naresuan getötet, worauf die südlichen Truppenteile überraschend den Rückzug antraten. Die Nord-Armee, die zu diesem Zeitpunkt vor den Toren Chiang Mais stand, wurde vom burmesischen König Nanda Bhueng, als er vom Tod seines Sohnes erfuhr, ebenfalls zurückbeordert.

Während es Festivals wird am Don Chedi Denkmal in der Suphanburi Provinz der auf Elefanten ausgetragene Kampf abends nachgespielt. Darüber hinaus finden traditionelle Tanzvorführungen statt und es werden lokale Produkte der Region auf diversen Marktständen ausgestellt und verkauft. Der Höhepunkt des Festes sind jedoch die Wettkämpfe auf den Rücken von Elefanten.

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