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Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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01.12.09 - UN zeichnet Prinzessin Bajrakitiyabha aus

Für ihren „außergewöhnlichen Einsatz“ im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen haben die Vereinten Nationen Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Bajrakitiyabha (auch als Prinzessin Pa bekannt) ausgezeichnet. Der UN Development Fund for Women (UNIFEM) erwähnt vor allem den Beitrag der Prinzessin für die landesweite Kampagne „Sag Nein zu Gewalt“ in Thailand. Bei der Preisverleihung forderte die Prinzessin eine eigene Aufklärungskampagne für gewaltbereite Männer, um diese möglichst zu heilen und Missbrauch in Familien zu unterbinden. Prinzessin Bajrakitiyabha ist die erste Enkelin des Königs, Tochter des Kronprinzen Maha Vajralongkorn und der Prinzessin Soamsavali.

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01.12.09 - Unternehmer sehen skeptisch in die Zukunft

Nur mäßige 5,3 von möglichen 10 Punkten haben führende Unternehmer der Regierung für ihre Wirtschaftspolitik gegeben. Die Universität der Thailändischen Handelskammer hatte am letzten Wochenende 1.000 Geschäftsleute interviewt. Ein Sprecher der Uni sagte zu dem Ergebnis: Die Regierung habe den Test nur soeben bestanden. Die meisten Unternehmer sehen ihre Zukunft eher skeptisch. Sie befürchten weitere innenpolitische Auseinandersetzungen, bezeichnen den Wirtschaftsaufschwung als fragil und fordern vom Staat eine intensivere Bekämpfung der Korruption.

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01.12.09 - UAE wird Thaksin nicht ausweisen

Im „Fall Thaksin Shinawatra“ haben die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) ihren Standpunkt mitgeteilt. Der in seinem Heimatland gesuchte und zu zwei Jahren Haft verurteilte Ex-Premier könne in Dubai als Privat- oder Geschäftsmann leben. Sollte er aber die UAE als Basis für Angriffe gegen die Regierung in Bangkok nutzen und zu Demonstrationen aufrufen, müsse er das Land verlassen. Von einer Auslieferung, die Thailand erwartet, ist in dem Schreiben an das Außenministerium nicht die Rede.

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01.12.09 - Eine Bonuskarte für Urlauber

Die staatliche Tourismusbehörde (TAT) hält für Urlauber eine Rabattkarte bereit. Sie soll Touristen in Thailand beim Sparen helfen. Die Karte heißt „Amazing Thailand Card“, kostet nichts und gilt bis Ende Oktober 2010. Die Rabattkarte kann nach Angaben der TAT bei mehr als 200 touristischen Einrichtungen im Lande vorgezeigt werden. Dazu gehören mehr als 100 Hotels sowie Spas, Einkaufszentren, Golfplätze und Restaurants. Zu bekommen ist die Karte beim Thailändischen Fremdenverkehrsamt in Deutschland, Telefon: 069/138 13 90, E-Mail: amazingthailandcard@thailandtourismus.de. Weitere Infos unter: www.amazingthailandcard.net.
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02.12.09 - König nimmt an traditioneller Zeremonie teil

Der erkrankte König wird sich zu den Feierlichkeiten anlässlich seines 82. Geburtstages nur einmal der Öffentlichkeit zeigen. Das Büro des Herrschers hat bestätigt, dass Seine Majestät König Bhumibol Adulyadej am kommenden Samstag an der traditionellen Königlichen Zeremonie auf dem Gelände des Großen Palastes in Bangkok teilnehmen wird. Dort werden in der Amarin Winitchai Throne Hall die Königsfamilie, das Kabinett, Parlamentsabgeordnete, Senatoren und hohe Beamte dem Monarchen Glückwünsche überbringen. Bhumibol Adulyadej wird seit dem 19. September im Bangkoker Siriraj-Krankenhaus behandelt. Erstmals seit mehreren Jahrzehnten findet wegen des Gesundheitszustands des Königs die traditionelle Militärparade nicht statt. Sie war für den heutigen Mittwoch geplant. Ebenso abgesagt wurde die traditionelle Ansprache des Monarchen am Vorabend seines Geburtstages.

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02.12.09 - Sicherheitsgesetz für Bangkok aufgehoben

Die Regierung hat das in der Vorwoche beschlossene Sicherheitsgesetz wieder zurückgenommen. Weil die so genannten „Rothemden“ mehrere Demonstrationen angekündigt hatten, wollte der Staat zu den Geburtstagsfeiern des Königs Ausschreitungen und Proteste verhindern. Das Internal Security Act sollte vom 28. November bis zum 14. Dezember für mehrere Stadtteile Bangkoks gelten. Die “United Front for Democracy Against Dictatorship” (UDD) hatte daraufhin alle Demos abgesagt, will aber spätestens im neuen Jahr wieder auf die Straße gehen. Ihr Ziel. Rücktritt der Regierung und Neuwahlen.
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02.12.09 - Dubai-Krise trifft Thailand kaum

Das Finanz-Beben in Dubai wird sich nach Einschätzung von Analysten kaum auf die thailändische Wirtschaft auswirken. Die Direktinvestitionen thailändischer Unternehmen im arabischen Emirat belaufen sich auf nur 140 Millionen Dollar. Die Finanzkrise könnte aber den Plan zunichte machen, in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres festverzinsliche Wertpapiere mit einem Volumen von 100 Milliarden Baht im Nahen Osten aufzulegen. Die lokalen Wirtschaftsführer sind mehr besorgt über die Auswirkungen der Abwertung der vietnamesischen Währung um 5,2 Prozent. Das verringere die Wettbewerbsfähigkeit der thailändischen Betriebe und belaste den Export, vor allem bei der Ausfuhr von Reis, Bekleidung und Lebensmittel

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03.12.09 - Zwei Tote bei Kollision von Speedbooten

Bei einer Kollision zweier Speedboote vor dem Hafen Bali Hai in Pattaya sind zwei chinesische Touristen zu Tode gekommen. Sie stürzten verletzt ins Meer und ertranken. 16 weitere Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Ein Boot kam von der Pattaya vorgelagerten Insel Larn und transportierte 30 Touristen aus China, Taiwan und Südkorea. Das andere Boot hatte soeben den Anleger verlassen und wollte 13 Passagiere aus England, Russland und dem Nahen Osten zur Insel bringen. Die Polizei wirft den beiden Bootsführern Rücksichtslosigkeit vor. Sie seien zu schnell gefahren und hätten nicht auf andere Boote geachtet. Beide Bootsführer und weiteres Personal flüchteten nach dem Unfall. Das von der Insel kommende Schnellboot war rund 300 Meter vor dem Hafen mit voller Wucht gegen das Heck des anderen Bootes geprallt. Rettungskräfte waren schnell zur Stelle und brachten die Passagiere in Sicherheit. Das Bootsunglück war ein weiteres in einer langen Reihe von Zwischenfällen, an denen in den letzten Jahren immer wieder Schnellboote beteiligt waren.
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03.12.09 - Richter bestätigten Baustopp für 65 Projekte

Regierung, Industrie und Investoren haben sich enttäuscht über das Urteil des Obersten Verwaltungsgerichts zu Bauprojekten im Gewerbegebiet Map Ta Phut in der Provinz Rayong geäußert. Die Richter hatten weitgehend den Beschluss eines Verwaltungsgerichts vom 29. September bestätigt, dass Industrieprojekte der Verfassung aus dem Jahr 2007 entsprechen und Gutachten über Auswirkungen zur Gesundheit der Anlieger und Umweltverträglichkeit vorliegen müssen. Im September hatte das Verwaltungsgericht für 76 bereits genehmigte Projekte einen Baustopp erlassen. Die obersten Verwaltungsrichter entschieden jetzt, dass nur elf Baumassnahmen fortgeführt werden können. Sprecher führender Wirtschaftsunternehmen befürchten, dass die Urteile für einen Baustopp das Investitionsklima in Thailand nachhaltig beeinflussen werden.

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03.12.09 - Impfung gegen Schweinegrippe erst ab Mitte Januar

Nicht vor Mitte Januar kann die Gesundheitsbehörde landesweit mit den Schutzimpfungen gegen die Schweinegrippe beginnen. Die ersten Impfstoffe sollen erst Ende Dezember in Thailand eintreffen. Zuerst werden Mitarbeiter der Gesundheitsdienste geimpft. Bis heute sind an den Folgen einer A/H1N1-Infektion 187 Menschen gestorben. Bei 30.000 Kindern, Frauen und Männern ist die Schweinegrippe festgestellt worden.

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04.12.09 - Lufthansa setzt im Sommer den Superjumbo ein

Für die Lufthansa bleibt Bangkok eine wichtige Drehscheibe bei Flügen von Europa nach Asien. Die Lufthansa-Gruppe, also einschließlich der Swiss und Austrian Airlines, fliegt wöchentlich 21mal von Bangkok nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Die Maschinen können auf diesen Strecken über 6.000 Passagiere befördern, mehr als jede andere europäische Fluggesellschaft. Der Markt ist wegen des guten Mix von Geschäftsleuten und Urlaubern attraktiv, auch weil es immer mehr Thais zu europäischen Zielen zieht. Ab Mitte kommenden Jahres will die Lufthansa auf ihren Routen von Deutschland in die asiatisch-pazifische Region den Superjumbo A380 einsetzen.
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04.12.09 - “Rothemden” demonstrieren am Verfassungstag

Die Ankündigung kommt überraschend: Die “United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) will nun doch noch im Dezember demonstrieren. Die Großkundgebung ist für den Verfassungstag (Donnerstag, 10. Dezember) von Mittag bis Mitternacht geplant und soll unterstreichen, dass die „Rothemden“ die Demokratie als Volksherrschaft verstehen. Der stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban hat bereits mitgeteilt, die Regierung werde das Sicherheitsgesetz (Internal Security Act) an diesem Tag nicht in Kraft setzen.
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04.12.09 - Panda-Mädchen füllt die Zoo-Kasse

Lin Ping ist zum Superstar avanciert und hat dem Zoo in Chiang Mai bereits Einnahmen in Höhe von 500 Millionen Baht gebracht. Das Panda-Mädchen erblickte am 27. Mai dieses Jahres das Licht der Welt und ist der Liebling der Zoobesucher. Die inzwischen 15 Kilogramm schwere Lin Ping durfte jetzt erstmals ihre sichere Unterkunft verlassen und eine Stunde die wärmende Sonne genießen. Der Zoo verdient nicht nur über die Eintrittspreise, sondern ebenso mit dem Verkauf zahlreicher Souvenirs und Panda-Stofftiere. Neben Lin Pin können die Zoobesucher weiterhin Mutter Lin Hui und Vater Xuang bewundern.

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04.12.09 - PB Air stellt Betrieb ein

Die PB Air gibt endgültig auf. Die vor 19 Jahren vom Inhaber der Brauerei Boon Rawd (Singha-Bier), Piya Bhirom Bhakdi, gegründete Fluggesellschaft hat sich vergeblich nach einem Käufer oder einem ausländischen Partner umgesehen. Khun Piya gibt seinen Verlust mit zwei Milliarden Baht an und will sich künftig auf seine Brauerei und sein neues Luxus-Hotel Ritz-Carlton an der Phulay-Bucht in Krabi konzentrieren. Das Resort bietet 54 Pool-Villen, hat drei Milliarden Baht gekostet und wird am 22. Dezember eröffnet. PB Air stellte den Flugbetrieb bereits im November in Ermangelung von Flugzeugen ein. Im Oktober hatte das Unternehmen zwei geliehene ATR 72-500s vertragsmäßig der Bangkok Airways zurückgeben müssen, die Verhandlungen mit der amerikanischen AeroCentury über das Leasen von zwei Saab-Maschinen waren noch nicht abgeschlossen. PB Air verband den Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi mit Lampang, Mae Sot, Nan, Nakhon Phanom, Sakhon Nakhon, Buri Ram und Roi-et. Drei Strecken (Sakhon Nakhon, Nakhon Phanom und Buri Ram) hat inzwischen die Billigairline Nok Air übernommen.
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07.12.09 - Deutscher erstach seinen Landsmann

Im Streit hat ein 30-jähriger Deutscher in Pattaya einen Landsmann getötet. Im Verlauf der Auseinandersetzung in einem Lokal an der Soi 17 am Jomtien griff der 30-Jährige zu einem Messer und stach sieben Mal auf den 48-jährigen Barbesitzer aus dem Landkreis Kissingen ein. Für ihn kam jegliche ärztliche Hilfe zu spät. Vor der Polizei sagte der aus Bielefeld stammende Täter aus, er habe den Landsmann drei Jahre gekannt und ihm beim Aufbau einer Website geholfen. Doch der Barbesitzer habe ihm das versprochene Honorar nicht geben wollen. Beim folgenschweren Streit sei es ausschließlich um Geld gegangen. Der 30-Jährige gab zu, Drogen zu nehmen und wenige Minuten vor dem Gespräch mit dem Ermordeten eine Yaba-Pille geschluckt zu haben.

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07.12.09 - 59-jähriger Deutscher stürzte zu Tode

Beim Aufstellen eines Weihnachtsbaums auf dem Balkon seines Apartments im 5. Stockwerk des Ruamchoke Condo View in Pattaya verlor ein Deutscher das Gleichgewicht. Er stürzte über das Geländer auf eine Markise im Erdgeschoß und anschließend auf den Hinterhof des Gebäudes. Der 59-Jährige war auf der Stelle tot. Später stellten die Ermittler eine gebrochene Halswirbelsäule fest. Die 36-jährige Frau des Deutschen sagte aus, sie habe sich im Zimmer befunden, als ihr Mann den Balkon für die Feiertage dekorierte.

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07.12.09 - 50 Menschen nach Chemieunfall behandelt

Nach einem Chemieunfall wurden über 50 Anlieger des Industriegebietes Map Ta Phut in der Provinz Rayong in ein Krankenhaus gebracht. Die Menschen klagten über starke Kopfschmerzen, Beschwerden im Brustbereich und erbrachen sich. Inzwischen sind alle Patienten wieder nach Hause entlassen worden. Nach Angaben der Hafenbehörde wurde ein Schiff aus Singapur mit Containern beladen, als aus einer als sicher geltenden Klappe einer Leitung Buntangas austrat.

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08.12.09 - Taxifahrer gab Tasche mit Wertsachen zurück

Ein Bangkoker Taxifahrer hat eine in seinem Fahrzeug liegen gelassene Tasche mit Bargeld und Wertsachen in Höhe von über 200.000 Baht an den Eigentümer zurückgegeben. Der 48-jährige Thai hatte nachts eine Familie aus Bahrain von der Sukhumvit Road zum Patpong-Distrikt befördert. Später fand er auf dem Rücksitz eine Sporttasche. Darin befanden sich über 25.000 Baht, 2.000 US-Dollar, 110 Bahrain-Dinar, sieben Kreditkarten, drei Reisepässe, eine Videokamera, eine Digitalkamera sowie eine Keycard für das All Seasons Hotel. Der Taxifahrer benachrichtige das Hotel und übergab am nächsten Morgen die Tasche dem Geschäftsmann aus Bahrain. Dieser belohnte den ehrlichen Finder mit 10.000 Baht. „Ich habe vor Jahren meine Geldbörse verloren und weiß, wie schrecklich das ist“, meinte der Taxifahrer. Er sei froh, eine gute Tat vollbracht zu haben.

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08.12.09 - THAI will in die Gewinnzone fliegen

Thai Airways International (THAI) will im kommenden Jahr die Einkünfte um über 20 Prozent steigern. Die staatliche Fluggesellschaft hofft auf eine durchschnittliche Sitzplatzauslastung von 74 Prozent und wird die Kosten drastisch senken. Die neue, auf fünf Jahre ausgelegte Geschäftstrategie soll die THAI wieder auf Gewinnkurs bringen. Im Vorjahr meldete die Airline einen Verlust von 21,38 Milliarden Baht, in den ersten neun Monaten dieses Jahres war es ein Minus von 1,57 Milliarden Baht. Der neue Präsident Piyasvasti Amranand setzt auf Kooperation mit den 26.000 Beschäftigen, weiß aber auch: „Eine Garantie, dass wir 2010 die Gewinnzone erreichen, gibt es nicht.“ Deutlich ausweiten wird THAI den Flugverkehr nach China, und zwar von Bangkok und Phuket aus. Derzeit bietet der Carrier wöchentlich 45 Verbindungen zu sechs chinesischen Städten an: Peking, Kunming, Chengdu, Xiamen, Guangzhou und Shanghai.

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08.12.09 - Bis zu 14,3 Millionen Ausländer prognostiziert

Die Pacific Asia Travel Association (PATA) sagt Thailand für das kommende Jahr 14,1 bis 14,3 Millionen ausländische Urlauber voraus. Das wäre gegenüber 2009 eine Steigerung um 4 bis 6 Prozent. Die Vereinigung glaubt nicht, dass aus Westeuropa mehr Touristen einreisen werden. Deshalb sollte die Tourismusbranche in den Nachbarländern und anderen asiatischen Staaten um neue Urlauber werben.

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08.12.09 - Polizei verstärkt Streifen im Kampf gegen Kriminalität

Bangkoks Polizei hat die risikoreichsten Standorte für Thais und Ausländer ausgemacht und nach einer Reihe von schweren Zwischenfällen mit Toten und Verletzten dort die Streifen verstärkt. Beamte der lokalen Polizeistationen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sollen präsent sein und Straftaten verhindern. Gefahr droht nach jüngsten statistischen Angaben vor allem an den Straßen Lat Phrao 101, Lat Phrao 107. Supapong/Sri Nakarin, Sukhumvit 105 und Phahon Yothin. Die meisten Straftaten haben sich seit Januar dieses Jahres an oder in Apartments, Condominien, Häusern und weiteren Unterkünften ereignet. Als gefährlich eingestuft werden weiter Bushaltestellen. Straßen, Brücken sowie unbewohnte Gebäude.
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09.12.09 - Sivarak Chutipong wegen Spionage verurteilt

Das Städtische Gericht in Phnom Penh hat den 31-jährigen Sivarak Chutipong wegen Spionage zu sieben Jahren Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet 100.000 Baht verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der bei der Flugüberwachung in der kambodschanischen Hauptstadt beschäftigte thailändische Ingenieur Flugdaten der Privatmaschine des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra der thailändischen Botschaft übermittelt hat. Sivarak Chutipong war vor Wochen während eines Besuchs von Thaksin verhaftet worden. Seine Mutter sagte nach dem Urteil, ihr Sohn werde nicht in die Berufung gehen, sondern auf eine königliche Begnadigung hoffen. Zudem hoffen Mutter und Sohn, dass Thailands Oppositionspartei Puea Thai und der als Wirtschaftsberater der kambodschanischen Regierung verpflichtete Thaksin Shinawatra sich für die Freilassung des Verurteilten einsetzen.

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09.12.09 - Crisis Group: Regierung hat im Süden versagt

Die International Crisis Group (ICG) mit Sitz in Brüssel hat der Regierung Versagen vorgeworfen. Seit dem Amtsantritt vor einem Jahr habe die Administration von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva in der von Gewalt beherrschten Region im Süden des Landes keine Fortschritte erzielt. Die Regierung sei angetreten, die südlichen Provinzen zu befriedigen, doch alle Beschlüsse und Maßnahmen seien im Sande verlaufen. Crisis Group wirft den Behörden zudem Korruption in großem Stil vor. Seit dem Jahr 2004 seien für den Süden 109 Milliarden Baht an Steuergeldern bereitgestellt worden. Die Organisation will wissen, dass ein Teil dieser Gelder in die Taschen von Beamten geflossen ist. ICG ist eine renommierte nichtstaatliche Organisation, welche im Wesentlichen von US-Stiftungen, Spenden und durch Zuwendungen aus nationalen Haushalten finanziert wird und seit Ende der 1990er Analysen und Lösungsvorschläge zu internationalen Konflikten liefert.

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09.12.09 - Thailand ist ein unsichereres Reiseziel als Burma

Burma ist ein ungefährlicheres Reiseziel als Thailand. Zu diesem Ergebnis kommt die „RiskMap 2010“ der sichersten Reiseländer der Welt. Die Studie der internationalen Unternehmensberatung für Risikomanagement Control Risks untersucht in Ländern weltweit Risiken für Geschäftsreisende und im Ausland lebende Mitarbeiter internationaler Firmen. Sie gibt aber auch normalen Reisenden wichtige Aufschlüsse bezüglich der zu erwartenden Sicherheitslage vor Ort. Die skandinavischen Länder, aber auch die Schweiz, sind nach wie vor die sichersten weltweit. In Südostasien gilt Singapur als sicherstes Reiseziel. Thailand wird hingegen nur als „mittelmäßig“ eingestuft. Das Königreich wird wegen der anhaltenden innenpolitischen Unruhen vorwiegend in der asiatischen Region als nicht sicheres Urlaubsland angesehen. Deshalb blieben in diesem Jahr Chinesen in hoher Zahl aus. Sie suchten sich andere Reiseziele, so zum Beispiel Taiwan.

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10.12.09 - THAI verklagt Flughafenbesetzer

Ein Jahr nach der Blockade der beiden Bangkoker Flughäfen hat die Thai Airways International (THAI) Chamlong Srimuang und weitere 35 führende Mitglieder der “People`s Alliance for Democracy“ (PAD) auf Schadenersatz in Höhe von 575 Millionen Baht verklagt. Unter den genannten Anführern ist auch Außenminister Kasit Piromya. Die erste Anhörung in dem Zivilverfahren ist auf den 22. Februar terminiert. Anhänger der PAD waren im November letzten Jahres zu den Airports Don Mueang und Savarnabhumi gezogen und hatten die Terminals besetzt. Daraufhin wurde der Flugbetrieb eine Woche vom 24. November bis 3. Dezember eingestellt. Die THAI macht u.a. Ausgaben für ihre gestrandeten Passagiere, für den Transfer zu anderen Fluggesellschaften und Sonderzahlungen an ihre Beschäftigten in Höhe von insgesamt 478 Millionen Baht geltend. Hinzu kommen Einnahmeausfälle von 33 Millionen Baht und aufgelaufene Zinsen. Eine weitere Klage gegen Chamlong Srimuang und 14 PAD-Mitglieder hat Aeronautical Radio of Thailand eingereicht. Die geforderte Schadenersatzsumme beläuft sich auf 103 Millionen Baht.

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10.12.09 - Elf Russinnen in Pattaya festgenommen

Bei einer Razzia in der erst vor Monaten eröffneten Bar B 52 an der Walking Street in Pattaya nahm die Polizei elf russische Frauen fest. Sie waren von der Clubleitung ohne Arbeitsgenehmigung als Hostessen und Coyote-Tänzerinnen verpflichtet worden. Die Frauen im Alter zwischen 18 und gut 30 Jahren kommen jetzt vor Gericht. Werden sie schuldig gesprochen, müssen sie nach einem kurzen Gefängnisaufenthalt ausgewiesen. Die drei Etagen des Entertainment-Komplexes B 52 sind unterteilt in Restaurant, Diskothek und VIP-Bereich.

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10.12.09 - Fünf Tote und viele Verletzte bei Terroranschlägen

Mit unveränderter Härte schlagen die Aufständischen im Süden des Landes zu. In den letzten Tagen hat es in den vorwiegend von Muslimen bewohnten drei Provinzen fünf Tote und 15 Verletzte gegeben. Die Polizei meldet einen Toten und elf verletzte Polizisten bzw. deren Helfer in den Provinzen Pattani und Yala. Bei mehreren bewaffneten Überfällen in Narathiwat starben zwei Ranger, ein Beamter und ein Terrorist. Die Aufständischen setzten Bomben und Schusswaffen ein. Seit Januar 2004 sind in den drei Provinzen 4.000 Menschen umgekommen.

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11.12.09 - Kampf gegen Gepäckdiebstähle auf Suvarnabhumi

Gepäckdiebstähle haben auf Bangkoks Internationalem Flughafen Suvarnabhumi nachgelassen. Völlig unterbinden kann der Airportbetreiber sie aber nicht. Zum einen fehlt ihm ausgebildetes Personal, zum anderen sind zu viele Unternehmen mit der Beförderung von Koffern und Taschen befasst. Die für die Sicherheit auf dem Flughafen zuständige Abteilung hat in ihrem Kampf gegen Diebstähle mit Unterstützung der Polizeistation Racha Thewa eine Spezialeinheit gebildet. Sie soll so lange patrouillieren, bis Suvarnabhumi eine Flughafenpolizei erhalten hat. Seit Monaten werden bereits Mitarbeiter der mit der Gepäckverladung beauftragten Firmen durchsucht, zudem dürfen die Frauen und Männer während ihrer Arbeitszeit keine Uniform mit Taschen tragen und keine Handys mit sich führen.

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11.12.09 - Verbrauchervertrauen gestiegen

Das Verbrauchervertrauen ist im November gestiegen. Die Universität der Thailändischen Handelskammer hat einen Index von 76,5 gegenüber 75,4 im Oktober ermittelt. Analysten werten das Ergebnis als Vorzeichen für eine dauerhafte Erholung der Wirtschaft. Die Umfrage der Universität bei 2.242 Menschen landesweit zeigt aber auch, dass sich Thais nach wie vor um die höheren Lebenshaltungskosten und die gespannte innenpolitische Situation sorgen.

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11.12.09 - Kunstdiebstahl im Museum Khon Kaen

Aus dem Nationalen Museum in Khon Kaen sind rund 100 zum Teil sehr alte und wertvolle Kunstgegenstände verschwunden. Der Diebstahl soll sich bereits in der Nacht zum 4. Dezember ereignet haben. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Täter im Gebäude haben einschließen lassen. In den folgenden Stunden wurden die antiken Ausstellungsgegenstände eingesammelt. Unter den 55 gestohlenen Buddha-Amuletten sind mehrere vor 1.000 bis 1.300 Jahren angefertigte Stücke. Mitgenommen wurden weiter zwei goldene Platten vom Nadoon-Stupa in Maha Sarakham und Buddha-Statuen, auch aus der Dvaravati-Ära. Wegen der zunehmenden Diebstähle hat das Fine Arts Department angeordnet, dass alle nationalen Museen vorübergehend geschlossen werden. Landesweit sollen die Museen ihre Sicherheitsvorkehrungen überprüfen und verstärken.

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11.12.09 - Frau erstickte bei Brand in einem Geschäftshaus

Bei einem Brand in einem Geschäftshaus im Bangkoker Distrikt Bang Khen ist eine 47-jährige Frau erstickt. Fünf weitere Menschen erlitten Verletzungen. Das Feuer brach am frühen Freitagmorgen aus und breitete sich schnell aus. In dem dreigeschossigen Gebäude befanden sich sechs Menschen. Die Feuerwehr benötigte eine halbe Stunde, um die Flammen zu löschen. Mehrere Bewohner ließen sich vom Balkon in der zweiten Etage fallen und erlitten beim Sturz Verletzungen. Nicht retten konnte die Feuerwehr die 47-jährige Frau. Die Fenster ihres Zimmers waren mit Gittern gegen Einbrecher hermetisch verriegelt.

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12.12.09 - Thailändischer Ingenieur begnadigt

Kambodschas König Norodom Sihamoni hat den vor wenigen Tagen zu sieben Jahren Haft verurteilten thailändischen Ingenieur begnadigt. Sivarak Chutipong soll am Montag aus dem Gefängnis entlassen werden. Ein Gericht in Phnom Penh hatte ihn wegen Spionage zu der Gefängnisstrafe und einem Bußgeld von umgerechnet 100.000 Baht verurteilt. Der Ingenieur soll die Flugdaten des privaten Flugzeuges von Thaksin Shinawatra bei dessen Besuch in der kambodschanischen Hauptstadt der thailändischen Botschaft übermittelt haben. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva wertete die königliche Begnadigung als ein Signal, dass der Konflikt zwischen beiden Staaten schon bald beigelegt werden kann und die Regierungen wieder vertrauensvoll zusammenarbeiten.

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12.12.09 - Passfälscher versorgten Terroristen

Das Department of Special Investigation (DSI) hat eine Passfälscherbande auffliegen lassen. Die Spezialeinheit nahm sechs Männer fest und konfiszierte 300 gefälschte Reisepässe sowie gefälschte Dokumente für die Ausstellung von Pässen. Der Bande wird vorgeworfen, international tätige Terroristen und Kriminelle mit gefälschten Dokumenten versorgt zu haben. Die Festgenommenen sollen Verbindungen zu der Terror-Gruppe gehabt haben, die in Madrid auf Flughafen und Eisenbahn Anschläge verübt hatten. Vor kurzem hatte die Immigration auf dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi eine Schwedin und einen Engländer festgenommen. Sie waren im Besitz von 104 gestohlenen Reisepässen unter anderem aus den Ländern Spanien, Frankreich, Schweden, Norwegen, Russland und Israel. Nach Einschätzung des DSI ist Bangkok eine Drehscheibe für den Vertrieb gefälschter und gestohlener Pässe.

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13.12.09 - Rede des Königs wird landesweit veröffentlicht

Ab heute lässt die Regierung 9.999.999 Taschenkalender und Aufkleber für Fahrzeuge mit den wesentlichen Sätzen aus der Rede Seiner Majestät König Bhumibol Adulyadej anlässlich seines 82. Geburtstags verteilen. Der Monarch hatte in einer kurzen Ansprache in der Amarin Winitchai Throne Hall auf dem Gelände des Großen Palastes in Bangkok sein Glück und sein Wohlergehen von der Entwicklung und Stabilität der Nation abhängig gemacht. Er rief das gespaltene Land zur Einheit auf. Die Worte des Königs sollen nicht nur gedruckt, sondern auch per Radio und Fernsehen sowie im Internet auf Websites verbreitet werden.

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13.12.09 - Sex on the Beach

Zwei erheblich unter Alkoholeinfluss stehende russische Paare hatten in den frühen Morgenstunden beim Baden in der Bucht von Pattaya Sex. Zuschauer auf der Strandpromenade alarmierten die Polizei. Mehrere Beamte eilten zum Tatort in Südpattaya gegenüber der Best Friend Bar und stoppten die sexuellen Handlungen im Meer. Anschließend wurden die fast nackten Touristen auf die Wache gebracht.

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14.12.09 - Waffen waren für den Nahen Osten bestimmt

Die auf dem Bangkoker Flughafen Don Mueang mit einer Waffenladung beschlagnahmte Militärmaschine hatte das Endziel Ukraine. Das hat der Pilot gegenüber den Ermittlern ausgesagt. Nach mehrstündigen Vernehmungen gestanden Crew-Mitglieder, die Ladung sei für Sri Lanka und den Nahen Osten bestimmt gewesen. Allerdings hätten sie nicht gewusst, Waffen an Bord zu haben. Die Crew glaubte Rohre und Materialien für Öl-Unternehmen geladen zu haben. Die Polizei hat am Sonntag eine Kautionszahlung für die festgenommene Crew abgelehnt. Die fünf Männer aus Kasachstan und Weißrussland werden heute dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in ein Bangkoker Gefängnis gebracht. Das aus der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang kommende und in Georgien registrierte Flugzeug war am Samstag zum Auftanken auf Don Mueang gelandet. Weil die Behörden einen Tipp bekommen hatten, durchsuchten Polizei, Zoll und Immigration die Maschine. Sie fanden rund 35 Tonnen Kriegswaffen, darunter Raketen und Panzerabwehrmunition. Thailand wird den Vorfall der UN melden. Die UN-Resolution 1874 untersagt Nordkorea den Handel mit Waffen.

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15.12.09 - Geringverdiener können nach Gold suchen

Den Ärmsten der Armen im Land will das dem Industrieminister unterstellte Department of Primary Industries and Mines Schürfrechte für Gold einräumen. Alle Thais, die im Monat weniger als 5.200 Baht verdienen, können einen Antrag stellen. Die Behörde hat 76 Standorte in 31 Provinzen mit Goldvorkommen aufgelistet. Im Erdreich sollen 700 Tonnen Gold im Wert von 900 bis 1.000 Milliarden Baht lagern. Die ersten Schürfrechte werden in der Provinz Phichit vergeben.

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15.12.09 - Spionageaffäre ein abgekartetes Spiel?

Der in der Vorwoche in Phnom Penh wegen Spionage zu sieben Jahren Haft verurteilte und anschließend vom kambodschanischen König begnadete Ingenieur Sivarak Chutipong hat nach seiner Rückkehr in Bangkok seine Unschuld beteuert. Er hätte keine Geheimnisse verraten können, weil er keine Details über die Privatmaschine von Thaksin Shinawatra und dessen Flugplan kannte. Der in Phnom Penh bei der Flugüberwachung beschäftigte Thai hat die Regierung aufgefordert, seinen Namen reinzuwaschen. Der von der kambodschanischen Regierung ausgewiesene Erste Sekretär an der thailändischen Botschaft, Kamrob Palawatwichai, solle öffentlich erklären, dass er von ihm keine verwertbaren Informationen erhalten habe, sagte Sivarak Chutipong. Es mehren sich seit Tagen Stimmen, die hinter der Spionageaffäre ein abgekartetes Spiel sehen, initiiert vom kambodschanischen Premier Hun Sen und dem gestürzten thailändischen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Beide, so berichten Medien, wollten die Regierung von Abhisit Vejjajiva diskreditieren. Am Wochenende weilte Thaksin erneut in Phnom Penh. Dort sprach er mit dem vermeintlichen Spion vor dessen Abflug nach Bangkok und hielt Hof. Er empfing eine Delegation der Oppositionspartei Puea Thai.

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16.12.09 - Energieversorger senken CO2-Ausstoß

Thailand leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Bis 2020 sollen auf dem Energiesektor 30 Prozent des Treibhausgases CO2 eingespart werden. Nach Angaben des Energieministeriums wird der Ausstoß im Jahr um 77 Millionen Tonnen reduziert. Der Energiesektor gibt 56 Prozent der gesamten Treibhausgasmenge ab, gefolgt von den Bereichen Transport (26%) und Landwirtschaft. Auf der Liste der Länder mit hohen CO2-Emissionen nimmt das Königreich weltweit Platz 24 ein.

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16.12.09 - Flugzeug soll dem Waffenhändler Bout gehört haben

Ermittler gehen dem Hinweis nach, zwischen der am letzten Samstag auf dem Flugplatz Don Mueang gestoppten Waffenlieferung und dem seit März 2008 in Bangkok in Haft sitzenden russischen Waffenhändler Viktor Bout könnte es eine Verbindung geben. Die russische Zeitung „Gaseta“ hatte in ihrer Onlineausgabe Hugh Griffiths vom schwedischen SIPRI-Institut mit den Worten zitiert, das Flugzeug habe zuvor einem Unternehmen gehört, das von Bout kontrolliert worden sei. Dann habe das Unternehmen Beirbas, das mit dem serbischen Waffenhändler Tomislav Dmanjanovic in Verbindung gebracht werde, die Maschine übernommen. Der Experte beruft sich auf Angaben des US-Finanzministeriums. Der derzeitige georgische Flugzeugbesitzer Air West sei nur eine Tarnung. In Wirklichkeit sei die Maschine für weitere illegale Waffentransporte eingesetzt worden, sagte Griffiths. In der in Bangkok beschlagnahmten Maschine waren 35 Tonnen Waffen gefunden worden, darunter Boden-Luft-Raketen und Granatwerfer. Medienberichten zufolge handelt es sich möglicherweise um einen illegalen Waffentransport in den Nahen Osten.

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18.12.09 - In Lop Buri entsteht die größte Solaranlage

Die weltweit größte Solar-Farm wird in der Provinz Lop Buri entstehen. China Light & Power (CLP) mit dem Hauptsitz in Hongkong, Mitsubishi (Japan) und Egco Group (Thailand) investieren neun Milliarden Baht. Trotz der hohen Ausgaben rechnen die Unternehmen mit einem stattlichen Gewinn. Denn Thailand bietet bei der Stromgewinnung durch Sonnenenergie Steuererleichterungen, Subventionen und günstige Kredite. Derzeit verhandelt die beteiligten Unternehmen über den Kauf eines 1.150 Rai großen Geländes. Dort sollen über Photovoltaik 73 Megawatt Strom erzeugt werden, mehr als in der bisher umfangreichsten Solar-Farm in Spanien mit 60 Megawatt. Der Aufbau wird Mitte Januar beginnen, die Anlage soll Ende 2011 ans Netz gehen.

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18.12.09 - Student infizierte Schwein mit A/H1N1-Virus

In Saraburi soll ein Student ein Schwein mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert haben. Der junge Mann arbeitet auf der Versuchsstation der Kasetsart-Universität und war sich der Schweinegrippe nicht bewusst. Vorsorglich hat das Gesundheitsministerium 130 Landwirte, Studenten und weitere Bürger in dem betroffenen Gebiet für sieben Tage unter Beobachtung gestellt. Bisher gibt`s keine Hinweise, dass Schweine Menschen mit dem Virus A/H1N1 infizieren können. Schweinefleisch ist zum Essen auf jeden Fall sicher, wenn es mit mindestens 60 Grad 15 bis 30 Minuten gekocht wird.

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18.12.09 - Hun Sen wartet auf eine neue Regierung

Die Hoffnungen, der Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha werde bald beigelegt, haben einen Dämpfer bekommen. Kambodschas Ministerpräsident Hun Sen sagte in Phom Penh, so lange die Regierung unter Abhisit Vejjajiva im Amt bleibe, würden sich die Beziehungen nicht verbessern. Hun Sen will den vor Wochen abberufenen Botschafter erst dann wieder nach Bangkok schicken, wenn dort eine neue Regierung die Macht übernommen hat. Mit der neuen Regierung meint er die Thaksin-Partei Puea Thai. Bangkoks Regierung wirft dem Premier vor, sich in die inneren Angelegenheiten Thailands einzumischen und den Rechtsstaat in Frage zu stellen.

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18.12.09 - UNESCO zeichnet die Gemeinde Sam Chuk aus

Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat die der Bevölkerung und dem alten Markt Sam Chuk von der UNESCO verliehene Verdienstmedaille entgegengenommen. Mit der Auszeichnung ehrt die UN-Organisation die Erhaltung der jahrhundertealten hölzernen Architektur und des weithin bekannten Marktes. Vor zehn Jahren war der Markt kaum besucht, dem geschichtsträchtigen Stadtviertel drohte der Abbruch. Dagegen protestierten die Bürger. Gemeinsam wurden die Häuser restauriert, der Markt belebt. Heute gleicht Sam Chuk in der Provinz Suphan Buri einem Museum und ist eine touristische Attraktion.

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18.12.09 - Neue Brücke zu schwach für Züge

Auch Züge sollen künftig die dritte Thai-Lao-Brücke über den Mekong nutzen und die beiden Länder verbinden. Das hat Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva gefordert. Das Transportministerium hingegen glaubt nicht, dass die Planung noch geändert werden kann. Das Bauwerk wird von Thailand mit 1,76 Milliarden Baht finanziert, derzeit bei Nakhon Phanom errichtet und soll im November 2011 eingeweiht werden. Fachleute verweisen darauf, dass Statik und Struktur der Brücke eine Nutzung durch tonnenschwere Züge nicht erlauben. Die ersten beiden Thai-Lao-Freundschaftsbrücken überqueren den Mekong bei Nong Khai und Mukdahan.

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19.12.09 - Arbeiter starb bei Chemieunfall

Bei einem Chemieunfall in der Provinz Saraburi ist ein Arbeiter getötet worden. Nach Angaben der Polizei war in einer Fabrik zur Herstellung synthetischer Fasern Schwefel ausgetreten. Für einen 23-jährigen Mitarbeiter kam jede Hilfe zu spät. Vier Kollegen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwei liegen auf der Intensivstation. Die Fabrik befindet sich im Industriegebiet Nong Khae. Nachdem Arbeiter das undichte Rohr festgestellt hatten, wurde der Betrieb evakuiert. In den letzten Wochen hat es ähnliche Chemieunfälle am Tiefseehafen Laem Chabang und im Industriegebiet Map Ta Phut bei Rayong gegeben.

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19.12.09 - Kommission im Kampf gegen Korruption

Die Nationale Anti-Korruptions-Kommission will im Jahr 2010 die Bevölkerung eingehend auf Gefahren und Risiken von Bestechung und Bestechlichkeit für die Gesellschaft hinweisen und das Problem an der Wurzel bekämpfen. Eine kürzliche Umfrage brachte erneut ein niederschmetterndes Ergebnis: Ein Drittel aller Parlaments-Abgeordneten sieht Korruption als normal und Teil ihres Lebens an. 90 Prozent der befragten Bürger halten hingegen Bestechung für ein ernstes Problem. Und 60 Prozent der interviewten Geschäftsleute haben Erfahrungen mit Korruption.

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21.12.09 - Vier Tote im Süden des Landes

Eine Bombe hat in der Provinz Narathiwat drei Menschen das Leben gekostet. Die Explosion im Distrikt Bacho zerstörte einen Pick-up und hinterließ auf der Straße einen ein Meter tiefen und 2,4 Meter breiten Krater. Drei Insassen starben auf der Stelle, zwei weitere wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittler fanden am Tatort ein Schreiben. Darin bekannte sich eine Gruppe mit Namen „Muslim Mindalo Witthaya“ zu dem folgenschweren Anschlag. Ein weiteres Todesopfer in den seit Januar 2004 von Gewalt beherrschten Provinzen wird aus Pattani gemeldet. Dort erschossen vermutlich Aufständische einen 38-jährigen Mann. Der Dorfälteste war am Joggen, als von einem Moped aus die tödlichen Schüsse abgegeben wurden.

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21.12.09 - Ex-Premier will mit dem Ex-Premier reden

Surayud Chulanont hat sich als Vermittler bzw. Unterhändler zwischen der Regierung und dem gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra angeboten. Er sei jederzeit bereit, mit dem ins Ausland geflüchteten Politiker zu sprechen und so einen Beitrag zur Einheit der Nation zu leisten, sagte der Berater des Königs in Bangkok. Den ersten Schritt erwarte er aber von Thaksin. Surayud Chulanont hatte nach dem Militärputsch in 2006 der Übergangsregierung als Ministerpräsident vorgestanden. Thaksin Shinawatra wirft ihm vor, den Staatstreich mit initiiert zu haben.

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21.12.09 - AirAsia und Jetstar sprechen über Kooperation

Über eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Ziel der Kostensenkung haben AirAsia und die Qantas-Tochter Jetstar Gespräche aufgenommen. Im Kern soll es um Kosteneinsparungen an Flughäfen gehen, die von beiden Airlines angesteuert werden. Da der Flottenpark von Jetstar und AirAsia aus den Typen Airbus A320 und A330 besteht, hätten die Airlines eine starke Verhandlungsposition gegenüber den Abfertigungsgesellschaften, sagte ein Sprecher. Jetstar und ihre Töchter Jetstar Asia (Singapur) und Jetstar Pacific (Vietnam) führen rund 1.900 Flüge pro Woche zu 50 Zielen in Australien, Neuseeland und Südostasien durch. Die in Kuala Lumpur beheimatete AirAsia ist der größte Billigflieger der Region mit mehr als 400 täglichen Flügen zu über 60 Zielen in Südostasien. Hinzu kommen Tochterunternehmen in Indonesien und Thailand. An der Langstrecken-Billigairline AirAsia X, die Ziele in Australien und Europa anfliegt, ist AirAsia zu 20 Prozent beteiligt.

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22.12.09 - König erfreut sich guter Gesundheit

Seine Majestät König Bhumibol Adulyadej hat seine Lungenentzündung und die damit verbundene Immunschwäche überstanden. In einer Stellungnahme der behandelnden Ärzte heißt es, der Gesundheitszustand des Monarchen sei „normal“, jetzt müsse er seine Muskulatur stärken. Deshalb wird der König weiterhin im Bangkoker Siriraj-Krankenhaus bleiben. Dort war der Monarch am 19. September eingeliefert worden.

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22.12.09 - Premier stellt für Neuwahlen Bedingungen

Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva ist bereit, dass Parlament in etwa sieben Monate aufzulösen und Neuwahlen auszuschreiben. Doch der Premier stellt Bedingungen: Die Oppositionspartei Puea Thai müsse sich mit einer Neufassung der jetzigen Verfassung einverstanden erklären, und die ausserparlamentarische Opposition, auch als „Rothemden“ bekannt, solle ihre gegen die Regierung gerichteten massiven Demonstrationen einstellen. Damit reagierte der Premier auf eine Stellungnahme des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra. Dieser will erst dann mit Vertretern der Regierungskoalition sprechen, wenn die Verfassung aus dem Jahr 1997 wieder in Kraft getreten ist, die Regierung zurücktritt und Neuwahlen stattfinden. Abhisit unterstrich noch einmal, Thaksin müsse als Erstes nach Thailand zurückkommen und seine Haftstrafe antreten.

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22.12.09 - Ausfuhren erreichten ein Plus von 17 Prozent

Zum ersten Mal seit 13 Monaten haben im November die Ausfuhren wieder zugelegt. Der Export erreichte ein Volumen von 13,84 Milliarden US-Dollar, das war im Jahresvergleich eine Zunahme von über 17 Prozent. Thailand verschiffte im November vor allem mehr Agrarprodukte und Industriegüter. Handelsminister Porntiva Nakasai hofft, dass die Ausfuhren im Dezember ebenfalls den Wert von rund 13 Milliarden Dollar erreichen. Dann hätte es in 2009 beim Export einen Einbruch um nur 15 Prozent gegeben, weitaus weniger als Analysten vorausgesagt hatten.

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22.12.09 - Hilfspaket für einkommensschwache Familien

Die Regierung hat das Subventions-Programm für einkommensschwache Familien um drei Monate bis Ende März verlängert. In diesem Zeitraum erhalten Haushalte bis zu einer bestimmten Verbrauchsgrenze keine Rechnung für Strom und Wasser. Zudem können Geringverdiener öffentliche Busse und Züge kostenlos nutzen. Das verlängerte Hilfspaket kostet die Regierung weitere sechs Milliarden Baht. Die Subvention wurde im April 2008 eingeführt und hat bisher Ausgaben von 22 Milliarden Baht gebracht.

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23.12.09 - Deutscher Urlauber bei Unfall getötet

Ein deutscher Tourist wurde am Dienstag gegen 14:30 Uhr bei einem Verkehrsunfall in Pattaya tödlich verletzt. Nach Zeugenaussagen wollte der Mann die Naklua Road in Höhe der Soi 1 überqueren. Ein mit überhöhter Geschwindigkeit sich nähernder Pick-up-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Der Izuzu erfasste den 55-Jährigen und schleuderte den Körper rund zehn Meter weit. Der Pick-up-Fahrer flüchtete vom Unfallort. Die Polizei leitete umgehend eine großräumige Fahndung ein.
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23.12.09 - 82-Jähriger soll seine Frau sexuell misshandelt haben

Bei der Polizei in Samut Prakan hat eine Frau ihren 82-jährigen Vater angezeigt und um seine Festnahme gebeten. Der Mann soll seine 77-jährige Frau mehrfach sexuell misshandelt haben. Sie ist seit dem letzten Übergriff paralysiert und konnte bisher nicht vernommen werden. Die Polizei nahm den 82-jährigen Vater auf Drängen der Tochter fest.

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23.12.09 - Surayud Chulanont will nicht vermitteln

Surayud Chulanont hat Medienberichte als falsch bezeichnet, nach denen er bereit sei, mit dem gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra zu sprechen. Der General und Übergangs-Premier nach dem Militärputsch sagte auf einer Pressekonferenz, ein Journalist habe ihn falsch interpretiert. Es sei Aufgabe allein der Regierung, mit Thaksin Shinawatra Kontakt aufzunehmen mit dem Ziel, die Einheit der Nation wiederherzustellen.

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24.12.09 - Tsunami: Fast 400 Leichen nicht identifiziert

Fünf Jahre nach der verheerenden Flutwelle im Süden des Landes sind immer noch fast 400 Leichen nicht identifiziert. Sie wurden in Phang Nga beigesetzt. Eine Spezialeinheit der Polizei hatte nach dem Tsunami zu Weihnachten 2004 insgesamt 3.696 Leichen untersucht. Bis heute konnten nur 3.308 identifiziert werden. In den sechs Provinzen an der Andaman-See wurden 5.395 Ausländer und Thais tot geborgen. 2.940 Menschen werden seit der Katastrophe vermisst.

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24.12.09 - Flughäfen Suvarnabhumi und München kooperieren

Bangkoks internationaler Flugplatz Suvarnabhumi und Münchens Flughafen haben eine Partnerschaft vereinbart. Von der Kooperation erhofft sich Airports of Thailand (AoT) Zugang zu moderner Technik, Unterstützung beim Betrieb von Suvarnabhumi und mehr Verbindungen zwischen der bayerischen Hauptstadt und Bangkok. AoT möchte von der langjährigen Erfahrung der Münchner profitieren. Ähnliche Partnerschaften werden mit den Flughäfen Incheon (Südkorea) und Narita (Japan) angestrebt.

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24.12.09 - Durchwachsende Benotung der Regierung

Ein Jahr nach dem Amtsantritt der Regierung haben Thais bei einer Umfrage der Koalition 6,35 von 10 möglichen Punkten gegeben. ABAC Poll der Assumption-Universität hatte in 17 Provinzen 1.150 Haushalte befragt. Als positiv wurden Respekt und Haltung gegenüber der Monarchie, die Einführung der Schulgeldfreiheit und die verbesserten Lebensbedingungen für Senioren bewertet. Schlecht schneidet die Regierung bei der Bekämpfung der Korruption, dem Kampf gegen Gewalt im Süden und der Wiederherstellung der nationalen Einheit ab.

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25.12.09 - Taxifahrer gegen Streichung der Anfahrtsgebühr

Mehrere hundert Taxifahrer auf Bangkoks internationalem Flughafen Suvarnabhumi sind am Donnerstag in den Ausstand getreten. Damit protestierten sie gegen den Plan, die seit langem erhobene Anfahrtsgebühr von 50 Baht auszusetzen. Der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) will die einmalige Gebühr auf Druck verschiedener Organisationen streichen. Diese bezeichnen die Anfahrtsgebühr als unfair gegenüber den Fahrgästen. Die Taxifahrer weisen darauf hin, dass sie die Gebühr von 50 Baht mit der AoT teilen müssen und die wenigen Baht dafür berechnen, dass sie oft sehr lange auf einen Fahrgast warten müssen. Suvarnabhumi fahren täglich rund 5.000 Taxifahrer an, die zwei Stunden oder länger auf eine Fuhre warten.

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25.12.09 - Zu Neujahr: Kein Feuerwerk in Lokalen

Wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen bei einem Brand hat Bangkoks Stadtverwaltung 21 Entertainment-Betriebe geschlossen. Bei einer Inspektion entsprachen nur 91 von 800 aufgesuchten Lokalen den Vorschriften. 513 Betriebe müssen umgehend in ihre Sicherheit investieren, 176 Lokale wurden vorübergehend geschlossen. Die Besitzer hatten bei Umbauten die bestehenden Gesetze nicht beachtet. Für die Feiertage zum Jahreswechsel hat die Stadt das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in Entertainment-Betrieben strikt untersagt. Vor einem Jahr war in der ersten Stunde des neuen Jahres der Pub Santika in Flammen aufgegangen. Damals starben 66 Gäste, weit über 200 erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der Brand soll durch Feuerwerkskörper entstanden sein.

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25.12.09 - Im 2010 sollen bis zu 16 Millionen Ausländer urlauben

Obwohl zu den Feiertagen die Belegung der Hotels weit hinter dem Ergebnis „normaler“ Jahre liegt, sagt Tourismusminister Chumpol Silpa-archa für das neue Jahr eine Rückkehr zur Normalität voraus. Er rechnet in 2010 mit bis zu 16 Millionen ausländischen Besuchern. „Die Flughafen-Schließungen und die gewaltsamen Auseinandersetzungen im April in Pattaya und Bangkok sind weitestgehend in Vergessenheit geraten“, glaubt der Politiker. Der neue Gouverneur der staatlichen Tourismusbehörde (TAT), Suraphon Svetasreni, will die Aussetzung der Gebühren für Touristenvisa bis Ende 2010 beibehalten. Nach einem Beschluss der Regierung würde die Regelung Ende März auslaufen. Der TAT-Gouverneur prognostiziert für das neue Jahr bis zu 15,5 Millionen ausländische Urlauber und Einnahmen in Höhe von bis zu 570 Milliarden Baht.

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25.12.09 - Passagierzahlen in Richtung Thailand rückläufig

Von deutschen Flughäfen starteten von April bis Oktober dieses Jahres weniger Passagiere nach Thailand. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden meldet für diesen Zeitraum mit 281.000 Fluggästen im Jahresvergleich einen Rückgang um 11,3 Prozent. Die Passagierzahlen in Richtung Asien sind allerdings gestiegen. Aber nur um 1 Prozent. Mehr Geschäftsreisende und Urlauber flogen nach Indien und China. Für die Zählung wurde nicht zwischen Urlaubern und Geschäftsreisenden unterschieden. Neben den Passagieren, die in Deutschland einchecken, werden auch umsteigende Gäste mitgezählt.

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26.12.09 - Fluggäste sollen Suvarnabhumi frühzeitig aufsuchen

Aufgrund des starken Andrangs empfiehlt der Flughafenbetreiber Airports of Thailand (AoT) den Reisenden, sich in diesen Tagen früher als gewöhnlich am Bangkoker Airport Suvarnabhumi einzufinden. So könnten Komplikationen beim Check-in vermieden werden. Nach AoT-Angaben wickelt der Flughafen derzeit täglich bis zu 140.000 Passagiere ab, darunter rund 100.000 von internationalen Strecken. Die Zahl der Flüge hat sich zum Jahreswechsel auf täglich 800 und die der Bangkok anfliegenden Airlines auf 103 erhöht.

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26.12.09 - Minister: „Kein Ende des Konflikts in Sicht“

Finanzminister Korn Chatikavanij glaubt nicht, dass der innenpolitische Konflikt in naher Zukunft behoben und die Einheit der Nation wieder hergestellt werden kann. In einem Interview mit der Bangkok Post sagte der Politiker: „Ich befürchte, der Konflikt kann mehr als zehn Jahre anhalten.“ Und er könne die Wirtschaft lähmen und die Entwicklung des Landes verlangsamen. Der Minister verweist auf die anhaltenden Demonstrationen und Aktionen der außerparlamentarischen Opposition „United Front of Democracy against Dictatorship“ (UDD). Die „Rothemden“ würden nicht nur in Bangkok, sondern auch im Norden und Nordosten gegen die Regierung demonstrieren. Inzwischen habe die UDD so genannte „Schulen“ eingerichtet, um ihre Anhänger für den Protest zu trainieren.

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27.12.09 - Korruption ist auf dem Vormarsch

Machtmissbrauch und Bestechlichkeit sind weiter auf dem Vormarsch. Nach Angaben von Vicha Mahakhun, Mitglied des Nationalen Anti-Korruptions-Ausschusses, gingen bei diesem Gremium in diesem Jahr 2.933 Beschwerden ein. Die Klagen richteten sich vornehmlich gegen Polizisten und lokale Verwaltungsbeamte. Korruption ist häufig in den Bereichen Umweltschutz, Vergabe öffentlicher Aufträge und im Gesundheitswesen anzutreffen.

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27.12.09 - Verfassungsänderung soll Spaltung überwinden

Ministerpräsident Abhisit Veijajiva plant eine Änderung der Verfassung und will so die Spaltung der Nation überwinden. Noch vor der nächsten Sitzung des Parlaments im Januar will der Premier mit den Vorsitzenden der Koalitionsparteien ausloten, was machbar ist. Der Regierungschef erwartet, dass sich auch die Oppositionspartei Puea Thai an der Neufassung der Verfassung beteiligt. Es bringe nichts, Änderungen des Regelwerks zu diskutieren und zu verabschieden, wenn die Puea Thai als Thaksin-Partei nicht mitziehe. Das würde zu neuen innenpolitischen Konflikten führen. Die Regierung hat bereits mehrfach ihre Bereitschaft erklärt, sechs Paragrafen der Verfassung aus dem Jahr 2007 zu ändern und die Wähler in einer Volksabstimmung darüber entscheiden zu lassen. Die Partei Puea Thai fordert hingegen die Rückkehr zur Verfassung aus dem Jahr 1997.

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27.12.09 - Student als Museums-Dieb festgenommen

Ein Student soll Anfang Dezember aus dem Nationalen Museum in Khon Kaen 91 wertvolle Kunstgegenstände gestohlen haben. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter auf dem Campus der Universität Khon Kaen fest. In Untersuchungshaft landete weiter ein 41-jähriger Hehler aus Bangkok. Die Polizei wirft ihm vor, die Kunstgegenstände, darunter alte Buddha-Amulette, für 130.000 Baht aufgekauft zu haben. Der Student hatte am Heiligabend in Khon Kaen ein Goldgeschäft betreten. Der Inhaber erkannte den jungen Mann nach von Medien verbreiteten Fahndungsfotos und alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten zehn der Beutestücke noch nicht sicherstellen.
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29.12.09 - Thailand schiebt alle Hmong-Flüchtlinge ab

Mehr als 4.500 Soldaten, Polizisten, Beamte und Helfer haben nach Angaben der Regierung für eine reibungslose Deportation der 4.000 Hmong-Flüchtlinge aus dem Lager Huay Nam Khao bei Petchabun gesorgt. Vom frühen Montagmorgen bis zum Dienstag brachten 110 Lastwagen und Busse Kinder, Frauen und Männer über die Freundschaftsbrücke bei Nong Khai nach Laos. Während der Abschiebung sagte Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva, die Regierung in Vientiane habe der ethnischen Minderheit ein besseres Leben in ihrem Heimatland als im thailändischen Lager zugesagt. Trotz heftiger Kritik der USA, der Europäischen Union, des UN-Flüchtlingshilfswerks und von Menschenrechtsorganisationen setzte Thailand die Deportation durch. Bangkok hat die Hmong als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet und ihnen kein Asyl gewährt. Die thailändische Regierung hat aber wiederholt an Drittländer appelliert, die Familien aufzunehmen. Die Hmong befürchten in Laos politische Repressionen, da sie wegen ihrer Unterstützung für die USA im Vietnam-Krieg geächtet wurden. Viele lebten seit mehr als 30 Jahren in Thailand, Tausende waren aber erst in diesem Jahrzehnt eingereist. Rund 3.000 Hmong waren bereits in den letzten beiden Jahren nach Laos zurückgekehrt, auch unter Zwang.
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29.12.09 - Zum 1. Januar fallen die Zollschranken

Ab Januar wird eine Reihe von Waren preiswerter. Denn zum 1. des Monats fallen in sechs der zehn Staaten des ASEAN-Bundes die Zollschranken. Für die meisten Produkte entfallen alle Einfuhrsteuern, für wenige werden sie auf 5 Prozent gesenkt. Zu den sechs Staaten zählen neben Thailand Brunei, Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Singapur. In den restlichen vier Ländern – Kambodscha, Laos, Burma und Vietnam – müssen nach dem Freihandelsabkommen AFTA die Zölle ab 2015 auf 0 bis 5 Prozent gesenkt werden. Die thailändische Handelskammer befürchtet eine Schwemme von Billigwaren und empfiehlt Verbrauchern, tunlichst auf die Qualität und nicht nur auf den Preis zu achten.

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29.12.09 - Fast 2.000 Anträge auf Wirtschaftsförderung

Beim Board of Investment (BoI) sind in diesem Jahr mehr Förderungsanträge eingegangen als zu Beginn des Jahres erwartet worden war. Eine Woche vor Beginn des neuen Jahres meldete das BoI, das in Thailand alle größeren Investitionen zu genehmigen hat, 1.193 Projekte mit einem Volumen von 514,6 Milliarden Baht. Mit diesen Investitionen sollen nach Einschätzung der staatlichen Agentur rund 130.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die meisten Förderungsanträge betrafen Dienstleistungen, Projekte der Infrastruktur und den Wirtschaftsbereich Elektronik.

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29.12.09 - Touristen aus dem Meer gerettet

Ein Speedboot mit acht norwegischen Touristen geriet am Montag bei hohem Wellengang zwischen der Koh Samui und Nakhon Si Thammarat in Seenot. Die drei Frauen und fünf Männer sowie der Bootsführer und sein Mitarbeiter konnten rechtzeitig geborgen werden. Nach Angaben der Polizei war das Boot am Pier Don Sak auf der Koh Samui gestartet. Gegen 15 Uhr drohte es zu kentern.
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