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Letzte Aktualisierung: 07.02.2010
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01.10.09 - Boote kenterten, Dämme brachen

Die Ausläufer des Taifuns Ketsana haben Thailand heftige Regenfälle gebracht und in einigen Landesteilen erhebliche Schäden verursacht. In Pattaya erfasste eine zwei Meter hohe Welle neun Touristenboote. Sie kenterten und wurden an Land gespült. Beschädigt wurden zudem mehrere Restaurants und Bars. In der nordöstlichen Provinz Chaiyaphum brachen drei Dämme. Rund acht Millionen Kubikmeter Wasser überfluteten Teile der Stadt. Nach Angaben der Behörden der Provinz Ubon Ratchathani stehen dort 23.000 Rai Ackerland unter Wasser. Beschädigt wurden 250 Straßen, neun Brücken und eine Schule.

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01.10.09 - Bürgermeister mit Schüssen niedergestreckt

Der Bürgermeister einer Gemeinde in der Provinz Narathiwat ist am Mittwochnachmittag von vermutlich Aufständischen erschossen worden. Er befuhr mit einem Freund in einem Pick-up eine Straße in der Stadt Narathiwat, als aus einem anderen Pick-up das Feuer eröffnet wurde. Der Bürgermeister war auf der Stelle tot, sein Beifahrer erlitt schwere Schussverletzungen. Seit Ausbruch der Gewalt im Süden des Landes im Januar 2004 sind nach Berechnungen von Deep South Watch der Universität Prince of Songkla über 3.600 Menschen umgekommen. Mehr als 6.000 erlitten Verletzungen. Während die Zahl der Anschläge ab Mitte 2007 merklich nachgelassen hatte, hat der Terror in diesem Jahr zugenommen. Deep South Watch gibt die Zahl der Attentate mit Verletzten oder Toten mit monatlich 86 an gegenüber durchschnittlich 60 in den Jahren 2007 und 2008.

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01.10.09 - Drogen im Wert von 180 Millionen Baht konfisziert

In Chiang Rai hat die Polizei zwei Drogenhändler festgenommen und 600.000 Methamphetamin-Pillen konfisziert. Die Drogen wurden über die Grenze gebracht und waren für Bangkok bestimmt. Die beiden Männer zählen nach Einschätzung der Ermittler zur Bande des kürzlich verstorbenen „Drogenkönigs“ Khun Sa. Die Pillen haben einen Verkaufswert von 180 Millionen Baht.

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02.10.09 - Baustopp kann bis zu 100.000 Arbeitsplätze kosten

Die Regierung will gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts zum Baustopp für 76 Projekte in mehreren Industriegebieten des Landes in die Berufung gehen. Die Richter hatten eine Entscheidung des National Environment Board, drei Distrikte in der Provinz Rayong zu „Verschmutzungs-Kontroll-Zonen“ zu erklären, zum Anlass genommen, den Schutz von Anliegern vor Immissionen höher zu bewerten als die Interessen der Wirtschaft. Ein Sprecher der Regierung sagte, Investoren würden das Vertrauen in Thailand verlieren. Die 76 bereits genehmigten Bauprojekte hätten ein Volumen von rund 400 Milliarden Baht. Aus Industriekreisen verlautet, der Baustopp könne bis zu 100.000 Beschäftigte freisetzen. Und Thailands Ölkonzern PTT schließt nicht aus, künftig verstärkt im Nachbarland Kambodscha zu investieren.

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02.10.09 - Von Dresden über Moskau nach Bangkok

Thailand-Reisende können auch im Winterhalbjahr mit der russischen Fluggesellschaft Aeroflot über Moskau nach Bangkok fliegen. Die seit Juli bestehende Direktverbindung Dresden-Moskau bleibt vom 25. Oktober 2009 bis zum 27. März 2010. Aeroflot verbindet Dresden und Moskau jeweils montags und freitags. Auch der Rückflug nach Dresden kann mit kurzen Anschlusszeiten kombiniert werden. Tickets werden über alle gängigen Reservierungssysteme sowie im Internet unter www.aeroflot.com und www.dresden-airport.de vertrieben.

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02.10.09 - Chavalit soll die Thaksin-Partei führen

Auf Vorschlag des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra soll der ehemalige Premier Chavalit Yongchaiyudh Vorsitzender der Partei Puea Thai werden. Die Kandidatur wurde gestern auf einer Pressekonferenz offiziell verkündet. Chavalit Yongchaiyudh hat das Angebot für den Vorsitz angenommen. Die dem ins Ausland geflüchteten Ex-Regierungschef Thaksin Shinawatra nahe stehende Partei setzt auf Chavalits langjährige politische Erfahrung.

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02.10.09 - Bis zu 20 Prozent weniger Urlauber auf Phuket

Phukets Tourismusindustrie rechnet in der kommenden Hochsaison mit nur geringfügig anziehenden Buchungen. Für dieses Jahr sagt die Phuket Tourist Association bei den ausländischen Urlaubern im Jahresvergleich einen Rückgang von 15 bis 20 Prozent auf 4,2 Millionen voraus. Die Einnahmen sollen mit 56 Milliarden Baht um 30 bis 40 Prozent sinken. Die Gründe für die erheblich niedrigeren Einnahmen: Preisnachlässe der Hotels bis über 30 Prozent, zudem sparen die Gäste. Blieben Europäer bisher durchschnittlich 14 Tage auf Phuket, so fliegen sie jetzt bereits nach zehn Urlaubstagen zurück in ihre Heimat.

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05.10.09 - Rettungsstationen für drei Touristenzentren

In den Touristenhochburgen Phuket, Krabi und Phang Nga werden Seenotrettungszentren geschaffen. Dafür stehen 18 Millionen Baht bereit. Neben dem Bau von Rettungsstationen und dem Erwerb der erforderlichen High-Tech-Ausrüstung ist der Kauf von drei Schnellbooten geplant. Die Behörden wollen für die Seenotrettungszentren freiwillige Helfer anheuern und zudem Besatzungen von Fischerbooten ausbilden. Wenn Fähren oder Ausflugsschiffe in Seenot geraten, treffen zumeist Fischerboote als Erstes an der Unglückstelle ein.

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05.10.09 - 50 Verletzte bei Busunglück

Erneut hat es ein folgenschweres Busunglück gegeben. Ein vollbesetzter Linienbus des Unternehmens Srimongkol Tour kam bei hoher Geschwindigkeit und regennasser Fahrbahn in der Nähe von Buriram von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb in einem Straßengraben liegen. Die Fahrgäste mussten Fensterscheiben einschlagen, um ins Freie zu gelangen. Denn die Notausgänge klemmten. Nach Angaben der Polizei wurden 50 Fahrgäste verletzt, davon zwei schwer. Der Linienbus war in Pattaya gestartet mit dem Ziel Ubon Ratchathani.

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05.10.09 - Zwölf Provinzen von Hochwasser betroffen

Die Regierung hat der vom Hochwasser betroffenen Bevölkerung schnelle Hilfe zugesagt. Inzwischen hat die Armee mehrere Einheiten in die überfluteten Gebiete der Provinz Nakhon Ratchasima und zum Distrikt am Historischen Park Phimai entsandt. Die Ausläufer des Taifuns Ketsana haben zwölf Provinzen im Norden und Nordosten des Landes heftige Niederschläge und Überschwemmungen gebracht. Die Provinz Lamphun wurde zum Katastrophengebiet erklärt. Ketsana hat in den Überschwemmungsgebieten Häuser, Brücken, Dämme und Straßen zerstört.

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06.10.09 - König auf dem Weg der Besserung

Das Befinden Seiner Majestät hat sich gebessert. Das Royal Household Bureau teilte mit, König Bhumibol Adulyadej könne wieder essen und ausreichend schlafen. Eine von den Ärzten angeordnete Röntgenuntersuchung hat ergeben, dass sich die Lungenentzündung des thailändischen Monarchen zurückgebildet hat. Mitte September war der König mit hohem Fieber, Müdigkeit und Appetitlosigkeit in das Bangkoker Siriraj-Krankenhaus eingeliefert worden. Der 81-Jährige bekam Antibiotika. Vor dem Hospital finden sich seither täglich Hunderte Thais ein, um für den Herrscher zu beten und ihm eine schnelle Genesung zu wünschen.

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06.10.09 - Zug entgleiste: 8 Tote und 88 Verletzte

Acht Tote und 88 Verletzte ist die Bilanz des schweren Zugunglücks in der Nähe der Stadt Hua Hin. Unter den Verletzten sind nach Angaben der staatlichen Eisenbahngesellschaft sechs Ausländer. Ein 43-jähriger Brite liegt mit Rippenbrüchen und weiteren Verletzungen in einem Krankenhaus. Die Bergungsmannschaften fanden in den zerstörten Waggons acht Leichen, darunter ist ein zweijähriges Mädchen. Alle Todesopfer sind Thais, die meisten Frauen. Der Zug mit 18 Wagen kam aus der südlichen Provinz Trang mit Endstation Bangkok. Am Bahnhof Khao Tao in der Provinz Prachuap Khiri Khan entgleiste der Zug. Nach ersten Ermittlungen könnte der Lokführer den Zug mit zu hoher Geschwindigkeit über eine Weiche auf einen anderen Schienenstrang gelenkt haben. Zwölf Wagen kamen von den Gleisen ab, mehrere stürzten um und verkeilten sich ineinander. Der Zugverkehr zwischen Bangkok und dem Süden des Landes wurde wegen der Bergungsarbeiten für mindestens einen Tag eingestellt. Nach dem folgenschweren Unglück wurde einmal mehr der Ruf nach Investitionen in eine moderne Eisenbahn laut. Kritiker werfen der staatlichen Eisenbahn vor, sowohl die Schienenstränge als auch der überwiegende Teil der Wagen seien veraltet und genügten nicht den Anforderungen. Die Verletzten werden in den Krankenhäusern Pranburi (Tel.: 032-621.757), Hua Hin (Tel.: 032-523.000), Sanpaulo Hua Hin (Tel.: 032-532.576) und Thanarat (Tel.: 032-621.341) versorgt.

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06.10.09 - Impfstoff-Test an Menschen erneut verschoben

Der seit langem geplante Impfstoff-Test gegen die Schweinegrippe ist erneut verschoben worden. Nach Angaben der Government Pharmaceutical Organisation (GPO) soll die Versuchsreihe an Menschen Anfang November und die Produktion des Impfstoffes im Januar kommenden Jahres beginnen. Tests mit Ratten und Kaninchen waren erfolgreich. Doch bevor der Impfstoff gegen den Grippe-Virus A/H1N1 freigegeben werden kann, muss er ausreichend an Menschen erprobt werden.

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06.10.09 - Die Reichen werden immer wohlhabender

Die Schere zwischen Reich und Arm klafft weiter auseinander. Auf die reichsten 20 Prozent der Thais entfallen 55 Prozent des nationalen Einkommens, auf die ärmsten 20 Prozent hingegen gerade mal 4,4 Prozent. Nach Einschätzung des Thailand Development Research Institute zählt Thailand zusammen mit Argentinien und Kolumbien zu den Ländern, in denen beim Einkommen die Kluft zwischen den Reichen und Armen am größten ist. Den reichsten fünf Thais wird ein Vermögen zugeschrieben, das 69mal größer ist als das aller als arm geltenden Bürger.

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07.10.09 - Zugführer ist ohnmächtig geworden

Menschliches Versagen hat zu dem folgenschweren Zugunglück in der Nähe des Badeortes Hu Hin geführt. Der Zugführer hat gegenüber seinen Vorgesetzten ausgesagt, er sei ohnmächtig geworden und leide an einer chronischen Krankheit. Nach den Ermittlungen der staatlichen Eisenbahngesellschaft war der aus Trang kommende Zug am Montagmorgen mit zu hoher Geschwindigkeit am Bahnhof Khao Tao an einer Weiche auf einen anderen Schienenstrang gefahren. Mehrere Wagen entgleisten, stürzten um und verkeilten sich ineinander. Sieben Menschen überlebten das Unglück nicht, 88 wurden zum Teil schwer verletzt. Mitarbeiter der Eisenbahn hatten den Zugführer über Funk mehrfach angewiesen, den Expresszug umgehend anzuhalten.

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07.10.09 - Deutsche Bundesbahn betreibt den Airport Rail Link

Das deutsche Unternehmen DB International wird in den nächsten Jahren den Airport Rail Link beaufsichtigen. Das hat die staatliche Eisenbahngesellschaft (SRT) bestätigt. Ursprünglich sollte die SRT für den Betrieb eine Tochtergesellschaft gründen. Dieser Plan scheiterte am Veto der Eisenbahnergewerkschaft. DB International ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesbahn und war von der SRT bereits für die Installierung des Betriebssystems und die Ausbildung der Mitarbeiter verpflichtet worden. Am Mittwoch begann der Probebetrieb. Die State Railwail of Thailand hatte kostenlose Tickets für die Fahrt vom Bahnhof Makkasan zum International Flughafen Suvarnabhumi ausgegeben. Auch für die nächsten Probefahrten am 14., 21. und 28. Oktober sowie am 4. November gibt´s in der Zentrale der SRT in Bangkok kostenlos Fahrkarten. Zu Königs Geburtstag am 5. Dezember soll der Betrieb inoffiziell beginnen, die offizielle Eröffnung des Airport Rail Links ist für April kommenden Jahres geplant.

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07.10.09 - Sondhi Limthongkul führt die neue Partei

Der Mitbegründer der „People`s Alliance for Democracy“ (PAD), Sondhi Limthongkul, ist zum Vorsitzenden der kürzlich gegründeten Partei New Politik gewählt worden. Auf der ersten Generalversammlung der Partei votierten die Mitglieder mit überwiegender Mehrheit für den Medienzar. Die Partei hat sich vor allem dem Kampf gegen Korruption verschrieben und will eine „grüne, bürgernahe Politik“ verfolgen. Sondhi Limthongkul hat als entschiedener Gegner des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra vor Jahren die Großdemonstrationen gegen den damaligen Regierungschef organisiert. Gegen den neuen Parteivorsitzenden laufen derzeit mehrere Gerichtsverfahren wegen Verleumdung. Zweimal ist er bereits in erster Instanz verurteilt worden.

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09.10.09 - Demonstrieren ja, aber ohne Waffen

Die Regierung will die Belagerung öffentlicher Gebäude, die Beschädigung staatlichen Eigentums und das Tragen von Waffen bei Demonstrationen unter Strafe stellen. Der Gesetzentwurf soll aber nicht das in der Verfassung verankerte Demonstrationsrecht berühren. Die ebenso von der Polizei geforderten Regelungen sollen auch gewaltsame Ausschreitungen verhindern. Im Vorjahr hatten Anhänger der außerparlamentarischen Opposition mehrere Monate den Regierungssitz besetzt und die beiden Bangkoker Flughäfen blockiert. Der Gesetzentwurf sieht Haftstrafen zwischen einen Monat und drei Jahren sowie Bußgelder bis zu 60.000 Baht vor.

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09.10.09 - Sicherheitsgesetz tritt zum ASEAN-Gipfel in Kraft

Zum ASEAN-Gipfel vom 12. bis 27. Oktober in Hua Hin und Cha-am wird die Regierung den Internal Security Act in Kraft setzen. Das Sicherheitsgesetz schränkt das Demonstrationsrecht ein, untersagt Proteste in der Nähe der Tagungsstätten und überträgt den Militärs das Kommando über Polizisten und Soldaten.

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09.10.09 - Über 900 Boots-Flüchtlinge aufgebracht

Von Oktober letzten Jahres bis September 2009 hat die Marine in der Andamanischen See 907 Bootsflüchtlinge aufgebracht und festgenommen. Es waren Rohingyas, die versucht hatten, illegal thailändischen Boden zu erreichen. Die Rohingyas sind eine muslimische Volksgruppe in Burma. Die burmesische Regierung verweigert ihnen nicht nur grundlegende Rechte, sondern bestreitet zudem ihre burmesische Staatsbürgerschaft. Im Januar dieses Jahres gingen Fotos von Booten mit beinahe verhungerten Rohingyas um die Welt. Auf den Fotos schleppt die thailändische Marine Boote mit Rohingyas zurück ins offene Meer, um weitere Flüchtlinge abzuschrecken. Tausende ähnliche Fluchtversuche bleiben Jahr für Jahr unbemerkt. Ende 2008 und Anfang 2009 wurde die Zahl der von Bangladesch und Burma fliehenden Rohingyas auf 6.000 geschätzt. Als Folge der thailändischen “push back”-Politik wird befürchtet, dass viele Flüchtlinge gestorben sind.

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09.10.09 - Zentralbank interveniert am Devisenmarkt

Die Zentralbank hat am Devisenmarkt für den Baht interveniert. Die Bank of Thailand (BoT) will damit einen weiteren Kursanstieg der thailändischen Währung verhindern. Eine Sprecherin der Staatsbank sagt, der Baht sei zu stark verglichen mit den Wirtschaftsdaten des Landes. Die BoT hat eindringlich vor Währungs-Spekulationen gewarnt. Ausländische Direktinvestitionen, der überraschend hohe Leistungsbilanzüberschuss und der schwache Dollar haben den Baht gestärkt. Eine starke Währung schadet indessen exportorientierten Unternehmen. Ihre Einnahmen machen 60 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, und Exporte werden in der Regel in Dollar abgerechnet. Gestern schlossen die Wechselkurse des Baht gegenüber dem Dollar bei 32,93, gegenüber dem Euro bei 48,61 und gegenüber dem Schweizer Franken bei 31,89. Am 5. Januar waren es 34,42 gegenüber dem Dollar, 47,81 gegenüber dem Euro und 31,74 gegenüber dem Franken.

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12.10.09 - Keine Telefongespräche mehr aus der Haft

Drogenbosse sollen aus ihren Gefängniszellen über Handys den Handel mit Rauschgift nicht mehr leiten. Das Justizministerium hat mehr als 40 Millionen Baht für die Installation eines neuen Systems bewilligt. Es soll die von mobilen Telefonen ausgehenden Signale blockieren. Fünf Haftanstalten werden jetzt damit ausgerüstet. Es sind in Bangkok das Hochsicherheitsgefängnis Klong Prem und ein gesondertes Gefängnis für Drogenstraftäter (Correctional Institute) sowie Bang Khwang Prison in Nonthaburi, Khoabin Central Prison in Ratchaburi und Klong Phai Prison in Nakhon Ratchasima. Alle Versuche, das Schmuggeln von Handys zu den Gefangenen zu unterbinden, haben Behörden als gescheitert erklärt.

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12.10.09 - Höchste Alarmstufe zum ASEAN-Gipfel

Zum 15. ASEAN-Gipfel herrscht in Hua Hin und Cha-am höchste Alarmstufe. Über 18.000 Soldaten und weiteres Personal sichern die Tagungsstätten und Hotels der Delegationen. Die Regierung hat das besondere Sicherheitsgesetz (Internal Security Act) für den Zeitraum vom 12. bis 27. Oktober in Kraft gesetzt. So sind in den Provinzen Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan neun Distrikte der Städte Hua Hin und Cha-am gesperrt. Bewohner müssen einen Aufkleber als Ausweis beantragen und an den Kontrollpunkten vorzeigen. In den Sperrzonen sind jegliche Demonstrationen untersagt. Erwartet werden 16 Präsidenten bzw. Regierungschefs aus den zehn Staaten des ASEAN-Bundes und deren Dialogpartner China, Indien, Südkorea, Japan, Australien und Neuseeland.
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12.10.09 - Unwetter bringt weitere Überschwemmungen

Tropische Stürme mit heftigen Niederschlägen können im Norden, Nordosten, in Zentralthailand und im Süden zu weiteren Überschwemmungen führen. Das Department of Disaster Prevention and Mitigation hat die Bevölkerung vor Hochwasser und Erdrutschen gewarnt. Denn in den nächsten Tagen werden die Ausläufer des Taifuns Parma über Thailand hinwegziehen. Bangkoks Gouverneur Sukhumbhand Paribatra sagt den höchsten Wasserstand am Fluss Chao Phraya zwischen dem 18. und 20. Oktober voraus und appelliert an die Bevölkerung, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Überschwemmungen könnten bis zu 1.353 Stadtviertel in 12 Bangkoker Distrikten treffen.
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13.10.09 - Dusit Thani will vom Gipfel profitieren

Das Dusit Thani Hua Hin erhofft sich vom Status des offiziellen Tagungshotels beim 15. ASEAN-Gipfel vom 21. bis 25. Oktober eine positive Wirkung für die Buchungen im Winterhalbjahr und für das kommende Jahr. Dusit International hat sein Fünf-Sterne-Hotel in Hua Hin mit 200 Millionen Baht aufgewertet. Renoviert wurden u.a. die Speiseräume und Dusit Club and Lounge. Während der Tagung sind die führenden Häuser des Touristenzentrums ausgebucht. Für die Wochen danach erhofft sich die Hotelbranche eine Zimmerbelegung zwischen 60 und 70 Prozent und für das neue Jahr eine Rückkehr zur Normalität.

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13.10.09 - Mehr Personal für die Eisenbahn

Die staatliche Eisenbahngesellschaft will beim Transportminister Sopon Zarum die Genehmigung einholen, weiteres Personal einzustellen und Gelder für die Wartung der Gleis- und Signalanlagen zu bekommen. Damit reagiert die State Railways of Thailand (SRT) auf das tragische Unglück in der Nähe von Hua Hin. In der Vorwoche war dort ein Zug entgleist. Sieben Fahrgäste starben, fast 90 erlitten Verletzungen. Nach Angaben der Eisenbahngesellschaft war der Zugführer in Ohnmacht gefallen, die Waggons rasten mit zu hoher Geschwindigkeit über eine Weiche auf ein Nebengleis. Ein Untersuchungsausschuss sieht als Unglücksursache menschliches Versagen und empfiehlt die Entlassung des Zugführers. Dessen Kollegen glauben an technische Mängel und sind sicher, dass die Bremsen versagt haben. Nach Einschätzung der SRT ist die Personaldecke zu dünn. Die Geschäftsführung möchte weitere 781 Frauen und Männer einstellen, darunter 171 Studienabgänger. Die Ingenieure werden derzeit als Aushilfskräfte beschäftigt. SRT setzt landesweit 1.049 Zugführer ein, darf aber nach dem Stellenplan 1.258 beschäftigen.

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13.10.09 - Kind erschossen und verstümmelt

Die zerteilte Leiche eines vier- bis sechsjährigen Jungen ist in drei Müllsäcken in einem unbewohnten Haus im Bangkoker Distrikt Talinchan gefunden worden. Nach den Ermittlungen der Polizei wurde der Junge zuerst in die Beine und dann in den Bauch und ins Gesicht geschossen. Die Polizei vermutet, dass der oder die Täter den Knaben zum Reden zwingen wollten. Ein 60-jähriger Müllsammler hatte die Leiche entdeckt und die Polizei benachrichtigt.
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13.10.09 - Gewalt im Süden kein Religionskrieg

Vor Diplomaten hat Außenminister Kasit Piromya unterstrichen, die schwierige Situation in den südlichen, überwiegend von Muslimen bewohnten Provinzen sei kein „religiöser Konflikt“. Die Regierung unternehme alle Anstrengungen, um die Gewalt zu beenden. Mit dem Außenminister waren Vertreter des Staatenbundes ASEAN, von Saudi-Arabien, Neuseeland, Oman und der Organisation der Islamischen Konferenz in die Provinz Pattani geflogen. Es war bereits die zweite Tour für Diplomaten. Bangkok möchte, dass sich die offiziellen Vertreter von Staaten selbst ein Bild von dem Konflikt machen und mit Betroffenen sprechen.

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15.10.09 - König in guter gesundheitlicher Verfassung

Das Büro des Königs ist Gerüchten entgegengetreten, der Gesundheitszustand des Herrschers habe sich verschlechtert. Aus dem Palast verlautet, König Bhumibol Adulyadej sei in guter Verfassung und auf dem Weg der Besserung. Allerdings haben die Ärzte dem Monarchen empfohlen, für weitere Behandlungen im Krankenhaus zu bleiben. Der 81-Jährige wurde am 19. September mit einer Lungenentzündung in das Bangkoker Siriraj Hospital eingeliefert. Als die Gerüchte über den angeblich verschlechterten Gesundheitszustand des Königs am Mittwoch die Runde machten, sank der Index an der Bangkoker Börse um über 2 Prozent.

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15.10.09 - Zug entgleiste auf dem Weg zur „Todesbahn“

Erneut sind Eisenbahnwagen entgleist. Die Lokomotive und vier Waggons des aus Thonburi kommenden Zuges mit Endstation Nam Tok in der Provinz Kanchanaburi sprangen am Mittwoch gegen 3.40 Uhr in Ratchaburi aus den Schienen. Da die Eisenbahn sehr langsam fuhr, gab es weder Tote noch Verletzte. Die meisten Passagiere waren ausländische Touristen auf dem Weg zur „Todesbahn“ in Kanchanaburi. Ursache des Zugunglücks sollen alte und lose Schwellen gewesen sein. Vor eineinhalb Wochen hatte es bei einem Unglück in der Nähe von Hua Hin sieben Tote und fast 90 Verletzte gegeben.

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15.10.09 - Großdemonstration der “Rothemden”

18.000 Soldaten und Polizisten sollen die von der “United Front for Democracy against Dictatorship” (UDD) für kommenden Samstag vor dem Regierungssitz in Bangkok geplante Großdemonstration begleiten und für Sicherheit sorgen. Die „Rothemden“ haben eine Protestaktion in der Größenordnung wie im April dieses Jahres angekündigt. Damals hatte es in Bangkok gewaltsame Auseinandersetzungen mit Toten und Verletzten gegeben. Die Regierung hat für das Bangkoker Stadtviertel Dusit das besondere Sicherheitsgesetz in Kraft gesetzt.

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16.10.09 - Ein Distrikt trägt den Namen Galayani Vadhana

Zu Ehren und zur Erinnerung an die verstorbene Schwester des Königs, die im Volk äußerst beliebt war, wird ein Bangkoker Distrikt Galayani Vadhana benannt. Das Stadtviertel ist 647 Quadratkilometer groß, hat 10.560 Einwohner und liegt im jetzigen Distrikt Mae Chaem. Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Galyani Vadhana war Anfang Januar letzten Jahres an einem Krebsleiden gestorben.

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16.10.09 - Urlauber unterstützen Tsunami-Waisen

Mit einem Aufenthalt in einer familiären Pension können Thailand-Urlauber Tsunami-Waisen sowie weitere sozial benachteiligte Kinder unterstützen. Die „Yaowawit School & Lodge“ mit 12 Gästezimmern liegt 40 Minuten vom Küstenort Khao Lak entfernt inmitten üppiger Regenwälder und umgeben von idyllischen Wasserfällen. Alle durch die Lodge erzielten Gewinne fließen direkt in die Schule, in der 120 Kinder eine fundierte Ausbildung erhalten. Wer möchte, kann der Schule einen Besuch abstatten oder sich dort engagieren. Auf dem Ausflugs-Programm stehen versteckte Tempel, urige Dörfer und Elefantentouren. Die Schule wurde im Jahr 2006 vom Hamburger Unternehmer Phillip Graf von Hardenberg eröffnet, um ein Zuhause und eine Ausbildungsstätte für bedürftige Kinder zu schaffen. Bei Lotus Travel Service ist die „Yaowawit School & Lodge" exklusiv buchbar. Ein einwöchiger Aufenthalt kostet ab 834 Euro im Doppelzimmer einschließlich Flug, Übernachtung mit Frühstück sowie Exkursionen. Nähere Infos unter: www.lotus-travel.com.

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16.10.09 - Russen mit 21 gefälschten Kreditkarten

Zwei Russen haben in Pattaya mit gefälschten Kreditkarten hohe Beträge ergaunert. Die Polizei nahm die beiden Urlauber auf dem Parkplatz eines Restaurants an der Thappraya Road fest. Die Beamten stellten 21 gefälschte Kreditkarten und 700.000 Baht in bar sicher. Die Karten waren auf die Geldinstitute Krung Thai Bank, Siam Commercial Bank, Bangkok Bank und Kasikorn Bank ausgestellt. Eine Mitarbeiterin der Siam Commercial Bank hatte die Kreditkarten als gefälscht erkannt und die Polizei alarmiert.
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16.10.09 - Semperit errichtet in Surat Thani neues Werk

Die österreichische Semperit AG baut in der südlichen Provinz Surat Thani ein neues Fertigungswerk für Untersuchungshandschuhe. Mit einem Investitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro soll eine hochmoderne Produktionsanlage errichtet werden. Die Kapazität am Ende der ersten Ausbaustufe wird rund drei Milliarden Stück pro Jahr betragen, teilte der börsenotierte Kautschuk- und Kunststoffkonzern mit. Die neue Produktionsstätte wird in das bestehende Joint-Venture Siam Sempermed eingegliedert und mit dem Partner Sri Trang Agro Industry betrieben.

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19.10.09 - Tausende Fahrgäste strandeten im Bahnhof Surat Thani

Der wilde Streik von Mitarbeitern der staatlichen Eisenbahngesellschaft hat am Sonntag auf der Strecke in den Süden ein Chaos verursacht. Über 4.000 Fahrgäste in acht Zügen, darunter zahlreiche ausländische Urlauber, strandeten im Bahnhof Surat Thani. Die Eisenbahn stellte Busse zur Verfügung, um die erbosten, stundenlang wartenden Passagiere an ihre Zielorte zu bringen: Yala, Trang und Nakhon Si Thammarat. Die Fahrgäste warteten vergeblich auf Speisen und Getränke. Seit Freitag sind in Südthailand Lokomotivführer im Ausstand. Nach Angaben der Gewerkschaft entsprechen die meisten der 196 Lokomotiven nicht den Sicherheitsbestimmungen und gehören in die Wartungshallen. Zugführer weigern sich, diese Lokomotiven zu besteigen.

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19.10.09 - Mehr Strom aus Windkraft

Das Energieministerium will stärker Windkraft zur Erzeugung von Strom nutzen. Ältere Gutachten hatten den Aufbau von Windkraftanlagen in den meisten Landesteilen ausgeschlossen. Jetzt sagen Meteorologen, dass in fast allen Mittelgebirgen und dem Hochland ausreichend Wind für den Antrieb der Turbinen vorhanden ist. Nach den Plänen des Ministeriums soll Windkraft bis zum Jahr 2011 jährlich 115 Megawatt, bis 2016 etwa 375 und bis zum Jahr 2022 mindestens 800 Megawatt Strom erzeugen.

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19.10.09 - Von Phuket nach China, Indonesien und Vietnam

Thai AirAsia hat die Ferieninsel Phuket nach dem Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi zur zweiten Drehscheibe gemacht. Schritt für Schritt wird die Billigairline ihren Flugplan erweitern. Ab 15. November geht`s von Phuket nach Hong Kong und Jakarta, im Dezember folgen die Ziele Chiang Mai, Medan (Indonesien) und Ho Chi Minh City. Weiter fest eingeplant sind die Airports auf Bali, Surabaya, Shenzhen, Guangzhou und Manila. Mittelfristig will Thai AirAsia auf dem Internationalen Flughafen Phuket vier neue Airbus A320 stationieren. Die Muttergesellschaft AirAsia plant Chiang Mai, Udon Thani und U-tapao (Pattaya) als weitere Destinationen zu nutzen.

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20.10.09 - Zwei Frachtmaschinen für die THAI

Anfang kommenden Jahres steigt die Thai Airways International (THAI) wieder voll ins Frachtgeschäft ein. Das Management hat sich gegen die Umrüstung alter Boeing-Maschinen vom Typ 747-400s und für das Leasing von zwei Boeing 777-200 entschieden. Die Langstreckenflugzeuge neueren Datums können mit 104 Tonnen nahezu wie die Jumbos (105 Tonnen) beladen werden, verbrauchen aber bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff. Die in den USA für einen Zeitraum von zwei Jahren geleasten Maschinen sollen anfänglich auf Routen nach Europa und später in die USA und nach Australien eingesetzt werden. Derzeit transportiert die THAI in ihren Passagierflugzeugen jede Woche bis zu 8.000 Tonnen Fracht.

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20.10.09 - In Tempeln Geldspenden gestohlen

In einem Tempel in Ratchaburi haben Einbrecher eine Spendenbox mit rund 100.000 Baht mitgehen lassen. Mit dem Geld hatte der Abt in den kommenden Tagen die hohe Stromrechnung bezahlen wollen. Das Geld war bei einer so genannten Krathin-Zeremonie von Gläubigen gespendet worden. Jetzt wird der Stromversorger auf die nächste Krathin-Zeremonie warten müssen. Erst dann kann der Tempel die Rechnung begleichen. Die Polizei geht davon aus, dass die nächtlichen Besucher sich im Wat auskennen und von dem hohen gespendeten Betrag wussten. Ein ähnlicher Dienstahl wird aus Phitsanulok gemeldet. Dort erbeuteten Unbekannte Geldspenden in Höhe von 40.000 Baht.

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20.10.09 - Amari will über 50 Hotels betreiben

In spätestens zwei Jahren werden Amari Hotels and Resorts in Hua Hin ihr „Flaggschiff“ eröffnen: Es hat 230 Gästezimmer und 210 Apartments in einem Condominium. Das Unternehmen will in den nächsten Jahren 1,5 Milliarden Baht investieren, neue Häuser errichten und bestehende umbauen. Bis Ende kommenden Jahres werden das Amari Watergate Bangkok und das Amari Coral Beach Phuket renoviert. Die 44 Jahre alte Hotel-Gruppe betreibt derzeit in Thailand elf Häuser und hat sich über 50 Immobilien in der asiatisch-pazifischen Region zum Ziel gesetzt.

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20.10.09 - 25 Verletzte bei Anschlag auf Markt

Bei einer Bombenexplosion auf einem belebten Markt in der Stadt Yala sind 25 Menschen verletzt worden. Der Zehn-Kilogramm-Sprengsatz war nach Polizeiangaben in einem Honda-Motorrad versteckt und detonierte um 7.30 Uhr. Die Polizei vermutet, dass die militante Gruppe Usman Dorkhor den Anschlag verübt und die Explosion über ein Handy ausgelöst hat. Es war bereits das fünfte Mal, dass auf dem Markt in der Innenstadt Yalas eine Bombe hochging.

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21.10.09 - Bahnmitarbeiter wollen Streik beenden

Nach der Entscheidung der Regierung, weitere Techniker einzustellen und Zugführer aus dem Ruhestand zu holen, will die Gewerkschaft der Eisenbahner heute mit dem Transportministerium über das Ende des wilden Streiks sprechen. Seit Freitag letzter Woche sind Beschäftigte der staatlichen Eisenbahngesellschaft in Südthailand im Ausstand. Ab Donnerstag soll der Zugverkehr in den Süden wieder nach Plan verlaufen. In den letzten Tagen fielen die meisten Verbindungen aus, und Tausende Fahrgäste mussten ab Bahnhof Surat Thani Busse besteigen.

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21.10.09 - Aids-Impfung brachte nur einen bescheidenen Erfolg

Wenige Wochen nach dem weltweit als Durchbruch gefeierten Fortschritt in der Impfforschung gegen die Immunschwächekrankheit Aids haben Wissenschaftler dessen Bedeutung eingeschränkt. Die vollständigen Ergebnisse der Impfstudie aus Thailand zeigten einen nur "bescheidenen" Erfolg, erklärten Teilnehmer der internationalen Aids-Impf-Konferenz in Paris. Von 16.000 Testpersonen hätten sich ohnehin nur 125 mit dem Aids-Virus HIV angesteckt, davon 51 mit Impfung und 74 ohne Impfung. Dies sei eine vergleichsweise kleine Gruppe, sagen die Wissenschaftler. Die Testteilnehmer seien größtenteils Heterosexuelle mit relativ geringem Ansteckungsrisiko gewesen. Hinzu komme, dass die Wirkung des Impfstoffes mit der Zeit nachlasse, erklärte Oberst Nelson Michael, der das Aids-Forschungsprogramm der US-Armee leitet und an der Studie der thailändischen Regierung beteiligt war. Er wisse nicht, wie die Langzeitwirkung des Impfstoffes sei. Für die Wissenschaft sei das Ergebnis der Massenimpfung ein Durchbruch, „für das öffentliche Gesundheitswesen aber bestimmt nicht".

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21.10.09 - Pflegestätte für alte und behinderte Elefanten

In Lampang wird am 21. November von der Forest Industry Organisation eine Pflegestätte für alte und behinderte Elefanten eingeweiht. Die Gebäude stehen auf einem 1.000 Rai großen Areal und bieten bis zu 200 Dickhäutern die letzte Unterkunft. Denn Behördenleiter Manoosak Tantiwiwat sagt: „Wir betreuen die Tiere bis zu ihrem letzten Atemzug.“ Unter den 30 Elefanten, die bisher zur Pflegestelle gebracht wurden, sind die blinde, 53 Jahre alte Dame Pang Bua-kam, die vor Monaten auf Bangkoks Straßen aufgegriffen wurde, sowie ein weiterer erblindeter Dickhäuter im Alter von 72 Jahren.

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22.10.09 - Sicherheit ist oberstes Gebot beim ASEAN-Gipfel

Auf Anordnung der Regierung haben das Militär und die Polizei über 36.000 Sicherheitskräfte für den am Freitag in Hua Hin und Cha-am beginnenden ASEAN-Gipfel abgestellt. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat deutlich gemacht, ein Abbruch wie im April in Pattaya soll es nicht wieder geben. Damals hatten Demonstranten das Tagungsgelände gestürmt, und die Regierungschefs mussten mit Hubschraubern und Schiffen in Sicherheit gebracht werden. Thailand lässt sich den Gipfel mit den Regierungschefs der zehn ASEAN-Staten und ihrer Dialogpartner aus China, Japan, Indien, Südkorea, Australien und Neuseeland einiges kosten: so 16,5 Millionen Baht für die Gala-Abendessen, 30 Millionen für Live-TV-Übertragungen und 160 Millionen Baht für 20 gepanzerte Range Rovers. Die dreitägige Konferenz endet am Sonntag.

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22.10.09 - Export sank im September nur noch gering

Der Export ist im September im Jahresvergleich um nur 8 Prozent gesunken. Das war der geringste Rückgang seit elf Monaten. Die Erlöse der Ausfuhren lagen im neunten Monat bei 14,99 Milliarden US-Dollar. Im Mai, dem Monat mit dem niedrigsten Umsatz, hatten die Exporte nur 11,65 Milliarden Dollar eingebracht. Die Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels, denn aus den Schlüsselländern für Ausfuhren kommen wieder mehr Aufträge.

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22.10.09 - Touristen kehren nach Thailand zurück

Ausländische Urlauber kommen wieder zurück. Das lässt sich aus den Passagierzahlen des Monats September schließen. Die sechs von Airports of Thailand (AoT) betriebenen internationalen Flughäfen des Landes melden 4,1 Millionen Fluggäste gegenüber 3,48 Millionen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das war ein Plus von 18,1 Prozent. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr bei den internationalen Passagieren eine Zunahme, und zwar von fast 11 Prozent auf 2,47 Millionen. Stattliche Zuwächse gab`s bei den Fluggästen der Inlandsstrecken. AoT notierte 1,64 Millionen oder 31 Prozent. Airports of Thailand betreibt die beiden Bangkoker Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang sowie die Airports in Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket und Hat Yai.

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23.10.09 - Thaksin ist in Kambodscha willkommen

Mit einer in Thailand als Überraschung gewerteten Nachricht kam Chavalit Yongchaiyudh von einem privaten Besuch in Kambodscha zurück. Ministerpräsident Hun Sen hat gegenüber dem neuen Vorsitzenden der Oppositionspartei Puea Thai erklärt, der von den Militärs gestürzte Ministerpräsident Thaksin Shinwatra sei in Kambodscha jederzeit willkommen. Die kambodschanische Regierung werde dem in Thailand wegen Machtmissbrauchs zu zwei Jahren Haft verurteilten Ex-Premier ein repräsentatives Haus zur Verfügung stellen. Nach Angaben des ehemaligen Ministerpräsidenten Chavalit Yongchaiyudh glaubt Hun Sen, Thaksin sei in seiner Heimat von der Justiz ungerecht behandelt worden. Die Regierung hat in Bangkok derweil angekündigt, sollte Kambodscha Thaksin die Einreise genehmigen, werde Thailand umgehend dessen Auslieferung beantragen.

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23.10.09 - Mehr Gepäck bei Gulf Air

Passagiere der arabischen Fluggesellschaft Gulf Air dürfen ab sofort mehr Gepäck aufgeben. In der Economy-Klasse sind es 30, in der Business-Klasse 40 und in der Ersten Klasse 50 Kilogramm. Die Airline hofft, dass sie über dieses Angebot mehr Fluggäste gewinnt. Gulf Air fliegt mit Beginn der Wintersaison in der Woche neun Mal nach und ab Bangkok.

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23.10.09 - Pub-Katastrophe: Sieben Personen werden angeklagt

Mehr als neun Monate nach dem verheerenden Großbrand im Bangkoker Pub Santika hat die Polizei die Ermittlungen abgeschlossen. Unter den sieben Personen, die wegen unterschiedlicher Vergehen angeklagt werden sollen, sind der Besitzer des Entertainment-Betriebes, der Geschäftsführer, der Leadsänger einer Band sowie der für das Innenfeuerwerk verantwortliche Agent. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Brand durch das Innenfeuerwerk entstand. Das flammende Inferno hatte in der ersten Stunde des Neujahrstages 66 Gästen das Leben gekostet, Hunderte Frauen und Männer erlitten zum Teil schwere Brand- und Rauchverletzungen.

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23.10.09 - Schutzimpfung nicht vor Mitte Dezember

Das Gesundheitsministerium hat den Start der Schutzimpfungen gegen Schweinegrippe erneut verschoben. Aus „technischen Gründen“, verlautete aus dem Ministerium. Eine Million Dosen des importierten Impfstoffes soll in der dritten Dezember-Woche, eine weitere Million Anfang Januar zur Verfügung stehen. Geimpft werden zuerst Mitarbeiter des Gesundheitswesens und schwangere Frauen. Seit dem Ausbruch der Schweinegrippe im April hat es in Thailand 176 Todesopfer gegeben.

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24.10.09 - König zeigte sich der Öffentlichkeit

König Bhumibol Adulyadei hat sich zum ersten Mal seit seiner Einlieferung in das Bangkoker Krankenhaus Siriraj der Öffentlichkeit gezeigt. Das Fernsehen war dabei, als der 81-jährige Herrscher im Rollstuhl zum Denkmal seines Großvaters König Chulalongkorn geschoben wurde. Am gestrigen Freitag jährte sich der Todestag von König Chulalongkorn. Nach Angaben des Palastes ist der Zustand des thailändischen Herrschers stabil. Er hat sich gut von seiner Lungenentzündung erholt.

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24.10.09 - ASEAN-Staaten gründen Menschenrechtskommission

Auf ihrem Gipfeltreffen in Cha-am haben die Regierungschefs der Staatengemeinschaft ASEAN die Gründung einer Menschenrechtskommission beschlossen. Thailands Regierungschef Abhisit Vejjajiva sprach von einem "Meilenstein", Kritiker bemängelten das Gremium bereits im Vorfeld als machtlos. Die ASEAN-Staaten stehen seit langem in der Kritik, Menschenrechtsverstöße wie etwa in ihrem Mitgliedsland Birma zu tolerieren. Die Vereinten Nationen hatten die ASEAN-Staaten aufgerufen, die Menschenrechtskommission zu einem "glaubwürdigen" Gremium zu machen. Die Frage der Menschenrechte begleitet die ASEAN seit ihrer Gründung 1967, weil viele ihrer Mitgliedstaaten international wegen der Missachtung von Menschenrechten kritisiert werden. So wurde der Zusammenschluss wiederholt dazu gedrängt, Einfluss auf die Militärregierung in Birma auszuüben. Bei der ASEAN gilt jedoch das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Mitgliedstaates. Zur ASEAN gehören Birma, Brunei, Indonesien, Laos, Kambodscha, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam. Weitere Themen des Gipfeltreffens sind die Überwindung der Wirtschafts- und Finanzkrise und der Kampf gegen den Klimawandel. Dabei sind auch Treffen mit Vertretern der Nicht-Mitgliedstaaten China, Japan, Südkorea, Indien, Australien und Neuseeland geplant. Außerdem soll über die geplante Gründung einer asiatischen Wirtschaftsgemeinschaft nach dem Vorbild der EU beraten werden.

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26.10.09 - König zeigte sich der Öffentlichkeit

König Bhumibol Adulyadei hat sich am Wochenende zum ersten Mal seit seiner Einlieferung Mitte September in das Bangkoker Krankenhaus Siriraj der Öffentlichkeit gezeigt. Das Fernsehen war dabei, als der 81-jährige Herrscher in einem komfortablen Elektro-Rollstuhl durch Flure und Garten des Hospitals zur Statue seines Großvaters König Chulalongkorn geschoben wurde. Am Freitag jährte sich der Todestag von König Chulalongkorn. Hunderte Thais, Kinder, Frauen und Männer, jubelten dem Monarchen zu und riefen: Lang lebe der König! Nach Angaben des Palastes ist der Zustand des thailändischen Herrschers stabil. Er hat sich gut von seiner Lungenentzündung erholt.

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26.10.09 - ASEAN fördert Ausbau der Verkehrswege

Auf dem Gipfeltreffen in Hua Hin haben sich die Regierungschefs der zehn ASEAN-Staaten für einen zügigen Ausbau der Verkehrswege ausgesprochen. Investitionen in die Infrastruktur sollen Handel und Tourismus nachhaltig fördern. Bessere Verbindungen werden auf Straßen und Schienen, zu Wasser und im Luftverkehr angestrebt. So wünscht sich China eine zweispurige Eisenbahnstrecke von Singapur in den Süden der Volksrepublik. Beschlossen wurde weiter die Gründung einer Menschenrechtskommission. Thailands Regierungschef Abhisit Vejjajiva sprach von einem "Meilenstein", Kritiker bemängelten das Gremium bereits im Vorfeld als machtlos. Die ASEAN-Staaten stehen seit langem in der Kritik, Menschenrechtsverstöße wie etwa in ihrem Mitgliedsland Birma zu tolerieren. Auch deshalb hat die Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (ASEAN) ihr Mitgliedsland Birma aufgerufen, im nächsten Jahr freie und faire Wahlen abzuhalten. Der Versöhnungsprozess sei von großer Bedeutung, deswegen müssten die Wahlen transparent und offen sein. In Hua Hin wurden zudem weitere Schritte zur Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes nach dem Vorbild der Europäischen Union beschlossen. Die ASEAN-Staaten wollen bis zum Jahr 2015 eine politische und wirtschaftliche Gemeinschaft für ihre rund 600 Millionen Einwohner gründen. Außerdem wurden Machbarkeitsstudien für zwei Freihandelszonen mit den Nachbarländern der ASEAN-Staaten in Auftrag geben. Japan hatte die Gründung einer ostasiatischen Union vorgeschlagen. Nach den Vorstellungen des japanischen Premierministers sollen bei der Union auch die USA eine bedeutende Rolle spielen, was unter anderem bei den chinesischen Vertretern auf Skepsis stieß. Zur ASEAN gehören Birma, Brunei, Indonesien, Laos, Kambodscha, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam. An dem Gipfel nahmen weiter Vertreter der Dialogpartner China, Indien, Südkorea, Japan, Neuseeland und Australien teil.

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26.10.09 - Zug erfasste Pick-up: Sieben Tote

Alle sieben Insassen eines Pick-ups starben bei einem Zusammenstoß mit einem Schnellzug in der Provinz Udon Thani. Nach Angaben der Polizei hatte der Autofahrer am frühen Morgen Warnsignale und die heruntergelassene Schranke missachtet und wollte die Gleise überqueren. Das Fahrzeug wurde vom Zug erfasst, rund 300 Meter mitgeschleift und zerbrach in zwei Teile. Der Schnellzug kam aus Bangkok mit dem Ziel Nong Khai.

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27.10.09 - Touristenrückgang trifft Fünf-Sterne-Hotels

Chiang Mais Hotelgewerbe leidet unter einem Überangebot an Betten, verstärkter Werbung für Service-Apartments, drastischen Preissenkungen in allen Segmenten sowie der globalen Wirtschaftskrise. Die Buchungen für das Winterhalbjahr von November bis April liegen weit hinter den Reservierungen der letzten Hochsaison. Hoteliers erwarten eine Zimmerbelegung von höchstens 65 Prozent, in den Monaten Mai bis September war die Auslastung auf 36 Prozent gesunken. Der Touristenrückgang trifft besonders Fünf-Sterne-Häuser. Sie melden eine Belegungsquote von nur 20 Prozent. In- und ausländische Urlauber sparen und finden preiswerte Zimmer in Gästehäusern und Hotels des unteren Segments.
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27.10.09 - Pattayas Polizei nahm Juwelendieb fest

Die Polizei hat einen nach Thailand geflüchteten australischen Juwelendieb in einem Apartment in Pattayas Innenstadt festgenommen. Der 39-Jährige soll am 29. März dieses Jahres mit einem Hammer die Scheibe eines Juwelengeschäftes in Melbourne eingeschlagen und mit einem Diamanten-Ring das Weite gesucht haben. Das Geschäft hatte das Schmuckstück als „Millionen-Dollar-Ring“ angepriesen. Er sollte für umgerechnet rund 31 Millionen Baht verkauft werden. Nach dem Diebstahl flüchtete der Australier nach Thailand. Gegenüber der Polizei sagte der Mann aus, er habe den Ring bereits versetzt. Die Ermittler stellten sein Bankbuch mit einer Einlage von 900.000 Baht sicher. Der Juwelendieb ist inzwischen nach Bangkok gebracht worden und wartet dort auf seine Auslieferung.
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27.10.09 - Journalisten kritisieren mangelnde Meinungsfreiheit

Die internationale Vereinigung „Reporter ohne Grenzen“ hat Thailand zur Meinungsfreiheit ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Unter den untersuchten Ländern weltweit nimmt das Königreich den 130. Rang ein. Hinter Thailand rangiert Singapur auf Platz 133. Im letzten Jahr hatte die Vereinigung Thailand auf Rang 124 geführt. Journalisten bemängeln die Installation eines 500 Millionen teuren Filtersystems für das Internet und die Schließung einer hohen Zahl von Webpages mit kritischen Berichten zur Regierung, angeblich auch, weil die Kommentare die nationale Sicherheit gefährdeten. Fazit: Die Meinungsfreiheit stehe in Thailand nur auf dem Papier.

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27.10.09 - Industrie setzt auf Aufschwung

Thailands Industrie hofft Anfang kommenden Jahres die Wirtschaftskrise zu bewältigen. Eine Umfrage bei Unternehmen von 39 industriellen Bereichen hat ergeben, dass die meisten Firmenchefs zuversichtlich in die Zukunft schauen und bei den Aufträgen einen deutlichen Anstieg melden. Die Unternehmen sind derzeit zu 60 Prozent ausgelastet gegenüber 50 Prozent im ersten Quartal 2009 und glauben, in 2010 den Stand von 75 Prozent vor Beginn der Wirtschaftskrise wieder zu erreichen. Die Federation of Thai Industries rechnet in diesem Jahr bei den Ausfuhren mit einem Minus von 15 Prozent, weniger als die Experten vorausgesagt hatten.
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29.10.09 - Schutzgelderpresser zündeten Bettler an

Schutzgelderpresser haben in Ayutthaya einen obdachlosen Bettler zweimal angezündet. Der 68-jährige Mann liegt mit Verbrennungen und weiteren Verletzungen in einem Krankenhaus. Passanten hatten den brennenden Mann bemerkt, halfen ihm und brachten ihn in ein Hospital. Der Bettler hatte sich geweigert, der Bande ein Schutzgeld in Höhe von täglich 400 Baht zu zahlen. Gegenüber der Polizei sagte der Obdachlose, er habe immer bezahlt, hätte aber in den letzten Tagen den Betrag nicht aufbringen können. Und mit 200 Baht hätten sich die Erpresser nicht zufrieden gegeben.

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29.10.09 - Studenten stehen unter Beobachtung

Mit Beginn des Wintersemesters haben das Erziehungsministerium und die für Universitäten zuständigen Behörden vorsorgliche Maßnahmen gegen eine Ausbreitung der Schweinegrippe beschlossen. Obwohl die Zahl der derzeit an Grippe erkrankten Studenten nicht höher ist als in den Vorjahren, sollen alle Krankheitsfälle den lokalen Ämtern umgehend gemeldet werden. Seit dem Ausbruch der Schweinegrippe im April haben sich über 2.600 Studenten mit dem Virus A/H1N1 infiziert. Acht Frauen und Männer starben an den Folgen der Grippe. In Sukhothai starb vor Tagen eine weitere schwangere Frau an der Schweinegrippe. Deshalb hat das Gesundheitsministerium alle Schwangeren aufgerufen, sich in einem Krankenhaus untersuchen und auf A/H1N1 testen zu lassen. Die Schweinegrippe hat in Thailand bisher 182 Menschen den Tod gebracht. Die Gesundheitsbehörden erwarten in den kommenden Monaten eine zweite Krankheitswelle.
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29.10.09 - Air Berlin kooperiert mit der Bangkok Airways

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Direktverbindungen von deutschen Flughäfen nach Bangkok und Phuket haben Passagiere der Air Berlin ab sofort die Möglichkeit, von der thailändischen Hauptstadt weiter nach Koh Samui, Chiang Mai und Phuket zu fliegen. Dies macht eine Kooperation mit der Bangkok Airways möglich. Air Berlin startet im Winterhalbjahr viermal pro Woche nonstop von Düsseldorf, dreimal pro Woche nonstop von Berlin-Tegel und zweimal pro Woche nonstop von München nach Bangkok. Anschlussflüge gibt es aus Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln, Münster-Osnabrück, Nürnberg, Wien und Zürich. Air Berlin bietet die von Bangkok Airways durchgeführten Flüge unter eigener Flugnummer an. Kunden profitieren von einem größeren Flugangebot und komfortablen Anschlussverbindungen. Die Codeshare-Verbindungen sind rund um die Uhr im Service Center von Air Berlin (Tel.: 01805-737 800 aus Deutschland, Tel.: 0820-737 800 aus Österreich, Tel.: 0848-737 800 aus der Schweiz) sowie in Reisebüros buchbar.
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30.10.09 - Den Gerüchten sollen Anklagen folgen

Die Polizei bereitet vier Anklagen gegen Personen vor, die in der Vorwoche Gerüchte über eine schlechte gesundheitliche Verfassung des Königs verbreitet haben sollen. Die Gerüchte führten an der Bangkoker Börse mehrfach zu plötzlichen Verkäufen und zu einem Kurssturz. Der SET-Index verlor 7 Prozent an Wert. Die Börse hat eigene Untersuchungen angekündigt.
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30.10.09 - Deutscher stürzte sich in den Tod

Panische Angst vor einer Operation hat einen Deutschen in den Tod getrieben. Der 68-jährige Mann stürzte sich am frühen Morgen vom Balkon seines im fünften Stockwerk befindlichen Hotelzimmers. Sicherheitspersonal des Nusa Playa Hotels am Jomtien in Pattaya hatten zehn Minuten versucht, den Urlauber zu beruhigen. Der Deutsche weinte und lamentierte, ihm solle im nächsten Monat ein Bein amputiert werden.
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30.10.09 - Beide Länder im UNESCO-Ausschuss

Im neuen 21-köpfigen UNESCO-Ausschuss für das Weltkulturerbe sind Thailand und Kambodscha vertreten. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva erwartet von der Benennung der stellvertretenden Staatssekretärin für Kultur, Somsuda Leyavanija, dass Thailand seinen Standpunkt zum Streitfall Hindu-Heiligtum Preah Vihear in dem Entscheidungsgremium deutlich macht. Der Antrag Kambodschas, den Khmertempel auf die Liste des Weltkulturerbes zu setzen, war im Juli letzten Jahres vom Ausschuss angenommen worden. Seitdem schwelt der Disput zwischen den benachbarten Staaten. Beide Länder beanspruchen ein 4,6 Quadratkilometer großes Gebiet mit dem Preah Vihear. Thailand bemängelt, die UNESCO hätte die Auszeichnung nur mit Zustimmung der Bangkoker Regierung beschließen dürfen.

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30.10.09 - Thaksin soll Rang und Auszeichnungen verlieren

Der Staatsrat hat keine Bedenken, wenn dem ins Ausland geflüchteten und in Thailand rechtskräftig verurteilten ehemaligen Premier Thaksin Shinawatra sein Offiziersrang bei der Polizei und die ihm vom König verliehenen Auszeichnungen entzogen werden. Mit diesem Beschluss reagierte das Gremium auf eine Anfrage der Polizeibehörde. Bevor Thaksin sein Kommunikationsunternehmen Shin aufbaute und damit Milliardär wurde, diente er bei der Polizei im Rang eines Oberstleutnants. Der von den Militärs entmachtete Ministerpräsident hat neun königliche Ehrungen erhalten. Die oberste Polizeiführung kann Thaksin Shinawatra den Rang streichen, die Entziehung der Auszeichnung muss das Kabinett dem Büro des Königs vorschlagen.
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